The Story of Stuff

Die aktuelle Ausgabe des prisma trägt den Titel Apokalypse. Der Einfluss der Medien hat dazu geführt, dass wir bei diesem Stichwort an Naturkatastrophen, Meteoriteneinschläge und im Extremfall sogar an Aliens denken. Nun ist das Schlagwort vom menschgemachten Untergang sicherlich ebenso wenig neu wie die “plötzliche” Gefahr der Atomenergie. Das Projekt “The Story of Stuff” beleuchtet die Thematik jedoch von einer etwas anderen Perspektive. Es geht dabei um die Tatsache, dass sich der Mensch im 21. Jahrhundert in einem undurchdringlichen Teufelskreis aus Kaufen-Konsumieren-Wegwerfen befindet, dem er nicht entkommen kann.

Dieser führt nicht nur dazu, dass wir viel mehr natürliche Ressourcen verbrauchen als unsere Erde zur Verfügung stellen kann und auf Kosten unserer Kinder sowie der Menschen auf der anderen Seite des Globus leben. Nein, dieser Lebensstil führt auch dazu, dass wir kontinuierlich unglücklicher werden, obwohl wir alles kaufen können. Und das seit 1950.

Das Projekt umfasst zur Zeit über 150000 Aktivisten und schimpft zwar auch in bewährter Manier auf Konzerne, Medien und die Politik, möchte aber in erster Linie ein Bewusstsein dafür schaffen, in welche Richtung sich unsere Konsumgesellschaft entwickelt hat und entwickelt. Daher ist das eingebundene Video nicht nur für den rücksichtslosen Otto-Normal-Amerikaner sehenswert.

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