Investition in die Zukunft

Das was-­wäre-­wenn Karriere­-Ich. Welche Entscheidung muss ich heute treffen, damit ich für meine junge Zukunft den optimalen Ausgang erzielen kann? Bildung ist leider nicht immer günstig. Angefangen bei den Semstergebühren, die in der Schweiz eher nach oben als nach unten gehen. Je nach Uni schwanken die Gebühren zwischen 500 bis 2000 Schweizer Franken. Pro Semester, versteht sich. Da kann sich am Ende eines Studiums alleine für die Semesterbeiträge eine stattliche Summe von bis zu CHF 12’000 ansammeln.

Wie man lesen kann, führt Australien weltweit die Liste mit den höchsten Studien-­ und Lebenshaltungskosten an. Die Divergenz zur Schweiz sollte hier hervorgehoben werden, denn so gesehen schneiden wir im weltweiten Vergleich relativ gut ab. Allerdings darf auch nicht ausser Acht gelassen werden, dass noch Krankenkasse, Sportverband und teure Fachliteratur hinzukommen, um nur einige wenige Posten zu nennen, die man als Student einrechnen muss.

Zu Beginn unseres Studiums wollen wir uns nicht gleich verschulden und unsere Bildung mit Hilfe eines Bankdarlehen finanzieren. Ein jeder kann sich glücklich schätzen, der von seinen Eltern finanziell unterstützt wird. Wohlfühloase, Transportmittel, Nahrungsmittel. Ein ruhiger Schlaf ohne Existenzängste.

Sind mir diese Gegebenheiten verwehrt, muss ich mir Gedanken über andere Optionen machen, wie zum Beispiel ein staatliches Studentendarlehen. Der Staat bietet finanzielle Unterstützung, wenn die Ressourcen der Eltern nicht ausreichen. Hierzu muss im Heimkanton schriftlich ein Darlehensgesuch eingereicht werden. Ein Darlehen gewährt zu bekommen ist von diversen Konditionen abhängig. Erst muss sich durch Paragraphen gekämpft, Fragen zum bisherigen akademischen Verlauf beantwortet und alle nötigen Nachweise zu Tage gebracht werden. Nach Abgabe kann man nur noch hoffen keine Zeile übersehen zu haben und Daumen drücken, dass man einen Kredit gewährt bekommt. Doch nach Beendigung des Studiums darf man diesen zurückzahlen; glücklicherweise zu fairen Konditionen. In den ersten Jahren erfolgt dies zinslos und die Zahlung muss erst ab einem vereinbarten Zeitpunkt erfolgen. Diese Variante ist für ein Voll-­ und Teilzeitstudium erhältlich.

Es gibt aber auch die Möglichkeit sich auf Stipendienprogramme von Unternehmen zu bewerben. Neben relevanter Berufserfahrung erhält man hier auch eine finanzielle Unterstützung. Der Online Reiseveranstalter TravelBird offeriert zur Zeit eine Ausschreibung, die wie ein Kreativwettbewerb ausgelegt ist. Hier können Studenten weltweit ihre beste Reiseerfahrung fantasievoll präsentieren, um finanzielle Unterstützung und Einblick in ein Start­Up zu erhalten. Eine ähnliche Variante wird gerade von L’ORÉAL im Nachbarland geboten. Teilnehmer können sich hier für ein Stipendium qualifizieren und müssen ein forschungsrelevantes Projekt einreichen, um ein grosszügiges Preisgeld zu gewinnen. Die Swiss Startups Awards hingegen vergeben alle zwei Jahre ein Preisgeld für Geschäftsideen aus allen Branchen und 2017 bietet sich die nächste Gelegenheit teilzunehmen. Hast du also während deines Studiums eine brilliante Eingebung, ist dies die perfekte Chance direkt nach Beendigung deines Studiums durchzustarten.

Möchte man sich vorerst komplett auf sein Studium konzentrieren und ausgelernt ins Berufsleben starten, kann man sich in seinem zuständigen Kanton über Kantonale Stipendien informieren. Die Vergabe verhält sich hier anders als beim Darlehen. Je nach Kanton gibt es unterschiedliche Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um Anspruch auf ein Stipendium zu haben. Es muss in erster Linie nachgewiesen werden, dass das eigene Einkommen und das Vermögen der Eltern nicht für eine Studienfinanzierung ausreicht. Kantonale Stipendien gelten allerdings nur für die erste Ausbildung, müssen aber glücklicherweise nicht zurückbezahlt werden. Die Kandidaten können nach Erhalt des Zuschusses, darlehensfrei ins Berufsleben starten.

Laufende Kosten während der Ausbildung mit einem Nebenjob zu decken birgt Chancen und Risiken in sich. Arbeitet man in einem studienrelevanten Gebiet kann Berufserfahrung gesammelt und zugleich das Konto und der Lebenslauf aufgebessert werden. Ein Nebenjob ist allerdings auch ein Zeitfresser. Wie soll man neben den Vorlesungen, Nachbereitungen und Projekten noch Zeit finden arbeiten zu gehen? Irgendwann möchte man schliesslich auch noch ein Sozialleben führen und in der wenigen freien Zeit die man hat, nicht in irgendeinem Café stehen und Latte Macchiato servieren.

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