Author Archives: Darya Vasylyeva

Darya Vasylyeva

About Darya Vasylyeva

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  • And the new mensa is …

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    Today it was announced that the Migros will continue to operate the cafeterias of the University of St. Gallen and thus fill the bellies of many HSG students. As the new contract was drafted, some cutting new conditions came up for discussion. As of next year, the two cafés, the pasta bar and the main cafeteria will reorganise its food output to insure a more customer-friendly experience. Furthermore, the prices, which in some opinions were considered fairly high, are either going to go down or offer better quality food for the same price. This price reduction is the result of a new billing model within the Migros Group. A few new ideas are being discussed: it is planned to establish a campus shop, a takeaway bar and some redesigned vending machines. On top of these new terms «Migros Catering Services» is meaning to change its name to something more HSG-appropriate. Who knows, maybe soon our cafeteria will be called «Max’s tavern» or «Chez Thomas». It is yet open how these and possible other small changes are going to be carried out but it is certain, that we are still going to have enough food around campus. Yannik Breitenstein, president of the students union, says, that «it has been the cost-benefit ratio that led to the victory of Migros – they were the only ones that presented us a pallet of cheaper prices. Overall they provided us with a well thought-out product and vision for the upcoming years».

    As mentioned above, this reorganisation is going to take place by the beginning of next year (for those who are confused: in summer 2019). Nevertheless, one thing is for sure – there is going to be coffee and there will be enough for everyone. That’s essential.

  • #jesuisbieger – wenn sich Studierende hinter ihren Rektor stellen

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    Mit Fahrradhelm, Wind im Rücken und stets grüssend – so fährt der sportliche Professor den Rosenberg hoch. Doch nun hat der Wind gedreht und das liegt für einmal nicht am St. Galler Wetter. Seit einigen Tagen wird der Name Thomas Bieger von vielen in den Mund genommen. Die Medien verkaufen das Bild eines erneut gescheiterten HSG-Funktionärs.

    Auch an der diesjährigen Senatsklausur – wo Professoren und Studierende gemeinsam über die Entwicklung der HSG diskutieren – drehen sich die Gespräche um die Causa Bieger. Als jedoch von Vertretern des Tagblatts die Frage fällt, ob die Studierenden der HSG überhaupt irgendetwas vom Geschehen mitbekommen, herrscht Entrüstung: So etwas Banales sollte eigentlich selbstverständlich sein.

    Sogar beim Abendessen in geschlossener Gesellschaft wird eifrig darüber diskutiert. Einige Professoren erkundigen sich bei den anwesenden Studierenden, was für eine Wirkung die Angelegenheit auf diese habe. Was wohl den meisten bei dieser Frage durch den Kopf geht, ist die Tatsache, dass diese ganze Geschichte nur limitiert etwas mit der HSG als Bildungsinstitution zu tun hat. Durch die Nähe zur Praxis und bedingt durch die damit verbundene unternehmerische Tätigkeit sollte für die Dozierenden die Möglichkeit Fehler zu machen oder gar zu scheitern, eine Selbstverständlichkeit darstellen.

    Auf ins Gefecht – für die Alma Mater

    Mit verschiedenen Bewegungen über die sozialen Netzwerke zeigen sich einige Studierende alles andere als eingeschüchtert – weder vom Tagblatt noch von anderen Medien. Im Gegenteil: mit Hashtags wie «jesuisbieger» oder «onelovebieger» zeigen sie Solidarität gegenüber demjenigen, der ihre allererste Vorlesung an der Uni hielt und gegenüber jener Person, welche die HSG und damit jeden einzelnen Studierenden repräsentiert. Natürlich bekommen die Studierenden mit, was ausserhalb der HSG geschieht – manchmal finden sie auch Zeit, den einen oder anderen Zeitungsartikel zu lesen. Und selbst wenn man sie mit Perlen des Qualitätsjournalismus füttert, wie in den letzten Tagen, gar Monaten geschehen, ändert sich an ihrer Grundhaltung gegenüber den Dozierenden nicht viel.

    Für die Studierenden der #jesuisbieger Bewegung sind der Rektor Thomas Bieger und der Verwaltungsratspräsident der Jungfraubahn Thomas Bieger zwei verschiedene Personen. Das ist ein Detail, welches sämtliche Medien bewusst zu ignorieren scheinen. In zahlreichen Aussagen, die sich um den Skandal drehen, wird Bieger als Rektor der Universität genannt. Das eine hat mit dem anderen in diesem Kontext überhaupt nichts zu tun. Ausserdem werden sämtliche Affären im gleichen Artikel genannt, welche die HSG in den letzten Monaten erschüttert haben. Das Tagblatt und die restlichen Medien tragen damit zu einem Reputationsschaden der HSG bei. Die Universität sieht sich gezwungen, zusätzliche Ressourcen zur Bewältigung dieses neuen «Skandals» aufzuwenden, sei dies im Rektorat oder in der Kommunikationsstelle. Ressourcen, welche für die Studierenden eingesetzt werden sollten. Es werden Stunden für Medienmitteilungen, Stellungnahmen und E Mail-Bewirtschaftung verschwendet. Das steht in keinem Verhältnis zu dem, was vorgefallen ist und hat absolut nichts mit der Person des Rektors zu tun. Eine Negativspirale, welche die Universität und somit auch die Region viel Geld kostet. Trotzdem sind sich die Studierenden bewusst, dass die HSG als öffentliche Institution zu Transparenz verpflichtet ist, jedoch stehen die Medien in der Verantwortung ein gesundes Mass zu finden. Dieses wurde jedoch verfehlt, denn die Berichterstattung über die HSG ist zu einer Verzerrung des Geschehenen verkommen.

  • 10 Dinge…

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    Frisch nach der Matura, dem Abi, dem Militär oder dem sogenannten “gap-year” fühlt man sich an einer neuen Institution, vor allem an der HSG, oftmals etwas verloren. Man versucht sich also, wie ein Chamäleon an die neue Umgebung anzupassen. Wie überall gibt es aber gewisse Regeln, Gebote und Verbote, die seinerzeit noch in Stein gemeisselt wurden. Viele Dinge scheinen harmlos, doch es gibt auch Gründe, warum man am Kindertisch keine Weingläser aufstellt. Als neueintretender Assessie sollte man keinesfalls…

    … einen HSG-Pulli kaufen. Der Name, die Farbe und die Tatsache, dass es überhaupt ein Pulli ist, steigern den Willen, CHF 89.- auszugeben, um der Öffentlichkeit zu zeigen, dass man Teil von etwas Grossem ist. Das Assessment ist jedoch wie eine Achterbahn ohne Sicherheitsbügel: sitzt man einmal falsch oder geht etwas gegen den Flow, fliegt man raus. Die alte HSG-Weisheit besagt also: der (leicht überteuerte, aber jeden Rappen werte) Pulli darf erst nach einem bestandenen Assessment gekauft und getragen werden!

    … unfreundlich zum Personal der Mensa und des Hausdienstes sein. Während des Semesters verbringt man so viel Zeit an der Uni, dass sie beinahe zum zweiten Zuhause wird. Sei dies im Gym, in der Bib, im Audimax oder in der Mensa: wir alle produzieren Dreck, wir alle haben irgendwann auch Hunger. Nur weil wir jedoch an einer Universität studieren, bedeutet das noch lange nicht, dass wir jeglichen Respekt gegenüber Mitmenschen und unseren Mami-Substituten verlieren. Ganz im Gegenteil: zeigt, dass eure Eltern das mit der Erziehung doch einigermassen hingekriegt haben. Oder tut zumindest so.

    … vom «NV» sprechen. Als «Normalvolk» wird angeblich alles, was unter dem Rosenberg siedelt, bezeichnet. Als Assessie solltest du nicht mal wagen, dieses Wort in den Mund zu nehmen, denn zwei oder drei falsche Kreuzchen im Januar könnten dich ganz schnell zu einem Teil davon werden lassen.

    … Sprachkurs am Donnerstag um 8:00 wählen. Mittwoch ist Sprittwoch – eines der ältesten HSG-Gebote. Es sei denn, du bist fest von deinen «Ich habe nie einen Kater»-Künsten überzeugt, empfehlen wir dir, nicht zu dieser bitteren Stunde an der Uni sein zu müssen.

    … sich ausschliesslich auf externe Seminare verlassen. Ob ihr es glaubt oder nicht: auch die Professoren haben Wind davon bekommen, dass wir alle nicht nur die offiziellen Bücher zum Lernen benutzen. Auch ist wohl jedem klar, dass nicht jede einzelne Frage richtig beantwortet werden muss, um eine  6.0 zu erzielen. Trotzdem raten wir euch nicht, euch nur auf die externen Seminare zu verlassen und mit den entsprechenden Karteikarten zu lernen, auch wenn der Grossteil davon sicherlich hilfreich sein kann.

    … alle Bücher neu kaufen. Es ist simpel. Denkt an unsere Umwelt. Wenn dies aber nicht genügt, denkt an eure Zukunft: in einem Jahr werdet auch ihr euch als aktiver oder inaktiver Student über ein paar mickrige Franken freuen, wenn ihr eure Bücher an die jüngere Generation weitergeben könnt. Denkt an die reifen, euch nur im Kleinsten überlegenen Bachelor- und Masterstudenten, die ihre alten Bücher loswerden wollen.

    … sich im Trischli einen Tisch reservieren, auf dicke Eier machen, vom Kommilitonen aber am nächsten Morgen Geld für ein Tagesmenu ausborgen. Dazu gibt es ehrlichgesagt nichts anzumerken. Es tut mir von Herzen Leid, dir das mitteilen zu müssen, doch ich glaube, du solltest erst dann an die HSG zurückkehren, wenn du deine Prioritäten re-evaluiert hast.

    … sich im Audimax in der 15-Minuten Pause bei Dozierenden einschleimen. Du hast weder Übungen, noch Arbeiten bei dieser Person abzugeben – du schreibst nur eine Prüfung bei ihr oder ihm (die wahrscheinlich sowieso einer seiner Assistenten verfasst hat). Versuche also nicht, sie oder ihn in der Pause auf einen Kaffee einzuladen und dir davon eine  bessere Note zu erhoffen. Und falls es zum Kaffee kommt, dann bist du one in a million.

    … sich auf Ritalin, Koks und Ähnliches verlassen. Ja, es scheint kurzfristig zu helfen*. Ja, vor allem Koks entspricht dem täglichen Budget eines HSG-Studenten. Ja, es wird gemunkelt, dass dies hier gängig sei. Es wurde bisher aber klinisch nicht bewiesen, dass daraus massiv bessere Noten resultieren, vor allem, wenn man die gesundheitlichen Risiken mit einbezieht. Entscheidest du dich nun aber nicht auf uns zu hören, haben wir trotzdem eine Bitte: belasst einen offensichtlichen Konsum auf dem Campus. Wir wollen keine Überreste auf dem Klo finden.

    *klinisch nicht bewiesen

    … Praktika über Freunde setzen. Du bist erst im Assessment, a.k.a. deinem ersten Jahr. Du hast noch dein ganzes Leben vor dir. An der Uni lernst du viele Leute kennen, die auch in deiner Zukunft möglicherweise eine wichtige Rolle spielen könnten. Stelle also deine Ambitionen etwas zur Seite und werte ein potentielles Praktikum nicht über deinen Freunden. Die vergessen deine Werthaltung nämlich nicht so schnell.

    Und sonst, stay young, stay wild, stay free und vergesst nicht eure EWS hochzuladen!

     

  • Mensakommission wählt aus

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    Seit mehreren Jahren bedienen uns tagtäglich die Migros Catering Services. Ein Segen für uns, ein Fluch für unsere Brieftaschen. Zahlreiche Beschwerden, sowohl von den Studierenden als auch von Besuchern der Institution am Rosenberg, gingen ein. «Ich wollte mir nur einen Kaffee holen, nachdem ich so viele Treppen hochgelaufen bin. Dass ich dabei mein ganzes Münz loswerde, hätte ich niemals erwartet!», meint Rudolf Steinegger, Hobbywanderer aus St. Gallen. Die Studierenden hingegen sind der Ansicht, dass sie keine andere Wahl hätten, an einem anderen Ort zu essen, denn der Weg zu ihrem temporären Zuhause sei meist viel zu lang. Die Universität St. Gallen bekomme ja sowieso eine verhältnismässig viel zu hohe Summe an Studiengeld pro Student – da darf sie nicht noch zusätzlich solche Beträge für die Verpflegung verlangen. Was viele aber nicht verstehen, ist, dass die Uni und Migros einen verbindlichen Vertrag aufrecht erhalten, wobei die Uni keinen Einfluss auf die Preise haben kann. Die HSG hat nun aber genug: eine neue Mensa muss hin.

    Viele Bewerbungen gingen über den Sommer ein und so hielt die Mensakommission ein offiziell inoffizielles Casting für den Nachfolger der Migros ab. Mit von der Partie waren Coop, Säntis Gastronomie, Migros, Aldi Food Services, Starbucks, Tibits, Dolder und Burger King. Die Kandidaten wurden in verschiedenen Kategorien, wie Diversität, Preis-Leistungs-Verhältnis, Zubereitungszeit und Unterhaltskosten bewertet und in einem umständlichen Prozess ausgewertet. Dieser beinhaltete jeweils einen zweiminütigen Pitch der Mission der entsprechenden Food-Giganten, gefolgt von einer Degustation ihrer Top-3-Speisen. Auf der anderen Seite des Tisches befand sich eine dreiköpfige Jury: Präsident der Mensakommission André Holzig, eine unabhängige studentische Vertretung und, als Hauptjuror, der SHSG-Präsident und Meisterkoch Yannik Breitenstein. Ihre Aufgabe war es, eine Top 3 auszusuchen und die in einem kommenden Wettkochen gegeneinander antreten lassen. «Ich denke, mein Favorit wird das Rennen machen. Schliesslich hat er ja von mir den goldenen Löffel (ein automatisches Finalticket) erhalten», so Breitenstein.

    Die Finalisten dürfen zurzeit noch nicht bekannt gegeben werden, doch wir bleiben gespannt, welcher Riese uns in kommenden Jahren mit köstlichen Speisen beglücken wird.

     

  • Tales of the Drinks of the Week

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    Vor einigen tausend Jahren, als Gummistiefel noch aus Holz geschnitzt wurden, die Erde noch eine Scheibe war und das orangefarbige Trampeltier in Amerika noch nicht an der Macht war, wurde in der ganzen Schweiz überall der gleiche Trank kredenzt. Diese Unart wurde von Geschichtsschreibern das erste Mal im Jahre 1291 bemerkt, bevor die drei Waldstätten sich zum Bunde zusammengeschlossen hatten. Als zeremonieller Abschluss der Unterschrift des Bundesbriefes mit eigenem Blut durch unsere Väter tranken sie  aus einem heiligen Gral ein Getränk, dessen Name damals noch «Birrus Fatalus» lautete. Die Neutralität und der Zusammenhalt der Schweiz führte dazu, dass die Kehlen des gesamten Volkes mit diesem Hopfengetränk benetzt wurden. Dabei wunderten sie sich nicht, was es sonst noch für Genussmittel geben könnte.

    Deutlich später, rund 1898, trafen sich drei Fremde auf dem Rosenberg in St. Gallen. Das gesamte Studentenvolk der neu entstandenen Universität behaupteten sie zu vertreten. Wie in einem schlechten Witz war der eine ein Nachkomme der Habsburger, einer der der Burgunder und der dritte ein Nachfahre von Wilhelm höchstpersönlich. Die drei tranken sich die Birne weich, Tag für Tag, bis Burgunder Junior eine Glutenintoleranz entwickelte. Eine Lösung musste also her: die drei fingen an herumzuexperimentieren, und so entstand eine Karte gegen die Eintönigkeit des Flüssigbrots: DRINKS OF THE WEEK (Das war übrigens auch der Anfang der Verwendung von Anglizismen).

    Wöchentliche Abwechslung wurde möglich, die Voraussetzung für die grossen kulturellen Erfolge der Menschheit,  wie das Kaffeerösten und die Dichtkunst, das Internet und Beerpong.

    In dieser Tradition steht der prisma Drink of the Week. So werden Woche für Woche Durchbrüche im Leben von tausenden Studierenden ermöglicht und die Kreativität gefördert und gefordert.

    Für mehr Kreativität in der Welt der Getränke – prisma Drink of the Week.

     

  • Kandidaturen für Programmvertreter

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    An unserer geliebten Alma Mater sind wir zurzeit 8553 Studierende. Im Bachelor sind es fünf, im Master ganze 15 Studiengänge. Dazu kommt auch noch das begehrenswerte Assessment. Wir leben ja in einer waschechten, beinahe direkten Demokratie, wobei jede Stimme zählt – sei dies eine nationale Abstimmung oder die Frage, wie das diesjährige Universitätsbudget aufgeteilt werden soll. Als Programmvertreter vertrittst du, wie der Name schon impliziert, die Interessen deines Studiengangs und bist mit deiner Position im Studentenparlament aktiv an der reflexiven Gestaltungspraxis des universitären Leben und Tätigkeit beteiligt. Zudem trägst du der Verbesserung und der Weiterentwicklung (ergo der Forschung und Entwicklung) des Studentenlebens.

    Doch was genau musst du hierfür leisten? Und macht es überhaupt Sinn zu kandidieren, wenn es so viele Studierenden gibt? Das erstere lässt sich eher simpel erklären: «Du wirst an drei Sitzungen pro Semester des Studentenparlaments teilnehmen und Inputs deiner Kommilitonen vertreten. Darüber hinaus triffst du dich je nach Bedarf mit deiner Programmleitung, gibst ein generelles Feedback und besprichst die Weiterentwicklung deines Programms.» Bei letzterem kann man eine weitere Frage stellen: Zählt deine Stimme bei Nationalabstimmungen? Sicher kann man sich in diesem Bereich nicht sein. Doch ein Versuch und eine Initiative kostet nichts und wird deine Karrieren-Laufbahn keineswegs negativ beeinflussen. Wie Nike es so schön sagt: Just do it.

     

    1. Lade das Kandidaturformular hier herunter.
    2. Fülle es komplett aus.
    3. Sende es bis Montag, 24.09.2018 8:00 Uhr an wahlbuero@shsg.ch

    Bei Fragen kannst du dich jederzeit an wahlbuero@shsg.ch wenden!

    Kandidaturschluss: Montag, 24. September, 08:00 Uhr

    Aushang der Kandidaturen: Montag, 24. September

    Wahl: Montag, 01. Oktober, 08:00 Uhr bis Donnerstag, 04. Oktober, 18:00 Uhr

    Einführungsveranstaltung: Dienstag, 09. Oktober 2018 um 18:15 Uhr

    1. Sitzung des Studentenparlaments: Dienstag, 16. Oktober 2018 um 18:15 Uhr

  • Teste dein Wissen rund um Energie!

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    Wieviel des gesamten Energieverbrauchs einer Glühbirne fliesst in die Lichterzeugung?

  • Was trinke ich heute?

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    Ist heute Sprittwoch?

  • Was trinke ich heute?

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    1. Long Island [2cl Vodka, 2cl weisser Rum, 2cl Tequila, 2cl Gin, 2cl Cointreau, 2cl Zitronensaft, aufgefüllt mit Cola] – die herrschende Lehre besagt, dass Mischen von verschiedenen Alkohol-Sorten nicht von grossem Vorteil ist, doch du hast es dir verdient!

    2. Piña Colada [6cl weisser Rum, 10cl Ananassaft, 4cl Kokosnusscrème, 2cl Schlagsahne] – Um in ein richtiges Feriengefühl reinzukommen, sollte man schon am Vorabend damit beginnen. ¡Salud!

    3. Martini [6cl Gin, 1cl trockener Wermut] – Kuchen ist natürlich toll, doch die Olive im Martini passt auch. Trocken und klar – ein all-time-favorite.

    4. Negroni [3cl dry Gin, 3cl roter Wermut, 3cl Campari] – Kannst du dich nicht entscheiden, womit du beginnen sollst? How about everything at once? Ein Apéritif zum Einstieg für eine abenteuerreiche Nacht.

    5. Whiskey on the rocks [Whiskey, Eis] – Der Drink trinkt sich nicht schnell, er gibt einem Zeit, sich Gedanken über den Sinn des Lebens zu machen. Obwohl man der festen Überzeugung ist, ihn gefunden zu haben, mag man sich am nächsten Morgen nicht mehr daran erinnern.

    6. Cuba Libre [6cl Rum Havana Club, 10 cl Cola, ½ Limette, evtl. etwas Rohrzucker] – Auch wenn du für den Besuch nicht bereit warst, möchtest du deinen ausgewählten Gästen selbstverständlich einen tollen Abend bieten, weshalb du die Rum-Cola-Karte spielst – diese zieht immer.

    7. Mojito [4cl weisser Rum, 2cl Zuckersirup, 3cl Limettensaft, Minze Sodawasser] – Die minzige Frische, das kühle Eis: Dieser Drink rinnt nur so die Kehle hinunter und bringt dich in eine andere Welt.

    8. Apérol-Spritz [6cl Prosecco, 4cl Apérol, 2cl Sodawasser] – Der Einstieg, der eine Instagramstory wert ist. Nicht vergessen, den Ort zu markieren, im Falle dass man dich morgen früh suchen würde.

    9. Cosmopolitan [4cl Vodka, 1cl Cointreau, 1cl Zitronensaft, 3cl Preiselbeersaft] – der Drink trägt schon alleine genug Charme mit sich und wird dir bei deinen Intentionen bestimmt wegbereitend assistieren.

    10. Tequila [4-8cl Tequila, Salz, Zitrone/Limette] – «Don’t be a chaser, be the one who is chased. You are the tequila, not the Lime». Lebensweisheit Nr. 77.

    11.Gin-Tonic [4cl Gin, Tonic Water] – was die Briten in Indien gemischt haben, prägt noch heute unsere Alkohol-Geschmackszentralen. Einfach, schlicht, deliziös.

    12. Moscow Mule [4cl Vodka, 2cl Limettensaft, 20cl Ginger Beer] – ein Drink, der dich noch einige Stunden wach hält und dir die nötige Energie und Durchhaltevermögen für eine lange Nacht bieten.

    13. Old Fashioned [6cl Whiskey, 1 Zuckerwürfel, 2 Spritzer Bitter, 5ml Wasser] – dieser Drink gibt dem Geniesser das Gefühl, sich zurück in eine alte Welt zu versetzen. Den Trinker haut dieser schlicht und einfach nur weg.

    14. Mimosa [7.5cl Champagner, 7.5cl Orangensaft] – Ein Drink am Morgen vertreibt Hangover und Sorgen. Orangensaft zum Frühstück mal anders.

    15. White Russian [5cl Vodka, 2cl Kahlua, 3cl Milch/Sahne] – Manchmal muss man halt eine Alternative zu Kaffee finden. Gibt einem nicht nur die Energie, sondern oft auch die nötige Motivation zum weitertrin… ich meine weiterarbeiten.

    16. Helles Bier: Wer sich selbst einlädt, kann auch wieder ausgeladen werden. Vielleicht hilft das Schützengarten dabei. Die Natur des Billiggesöffs wird schon seine Wirkung zeigen – stinkende Bierleichen sind zu erwarten. Der Abtransport aus der eigenen Wohnung wird dadurch erleichtert.

    17. IPA: Vernunft ist angesagt. Deshalb bestellt ihr etwas, wie zum Beispiel ein Brewdog Punk IPA, um dem Genuss zu frönen, morgen aber funktionsfähig zu sein.

    18. Billigbier: Als Herr/Frau des Hauses musst du dich als Champion des Beerpongs beweisen. Dazu braucht es jedoch nicht unbedingt Bier der deliziösen Sorte, es reicht auch billiges Hopfen-und-Malz-Abwasser wie Prix Garantie.

    19. Dunkles Bier: In dieser dunklen Stunde fühlen wir mit dir, du gequälter Freund mit einem Habitus, vergleichbar mit jenem eines desillusionierten Akademikers. Gleich deinem dunklem Wesenszustande empfehlen wir dir den Genuss eines ebenfalls dunklen Guinness.

    20. Lager: Deine Familie fragt dich nach deinen Erfolgserlebnissen an der Uni. Dies musst du erstmals runterschlucken – dabei kann dir ein Quöllfrisch behilflich sein.

    21. Panaché: Wo auch immer du dich befinden magst, nichts ergänzt ein Abenteuer mehr, als eine versüsste Version des Hopfentees. Koste ein Appenzeller Zitronen-Panaché.

    22. Frauenbier: Du bist alleine, niemand sieht dich und somit kann auch niemand über deine Entscheidungen urteilen. Zwar würdest du es nie zugeben, doch du gönnst dir zu dieser späten Stunde ein Eve.

    23. Belgisches: Der Kulturkreis deiner Freunde breitet sich weit über die Landesgrenzen hinaus. Deshalb seid ihr alle offen für etwas Neues, Exotisches, wie ein Leffe Bier.

    24. Cider: Als vorbildlicher Student sind deine Geschmackszellen sicherlich stark ausgeprägt. Du beglückst sie mit einem Aufguss aus Früchten der Region – einem Swizly von Möhl.

    25. Weissbier: Es ist wohl bald wieder Essenszeit – du brauchst wieder einmal eine volle Mahlzeit. Geniesse ein Schneider Weisse.

    26. Weisswein: Du schaust deinen Freunden amüsiert zu, wie sie sich einen hinter die Binde kippen. Mit einem Glas Riesling zelebriest du deine Sophistikation.

    27. Rotwein: Versunken in tiefe, philosophische Gespräche kann nur noch ein Mittel eine harmonische Ergänzung bieten: eine Flasche Don Pasqual.

    28. Rotwein: Der alte Lustmolch bzw. Lustkatze wird jetzt abgefüllt – schliesslich möchtest du bei der nächsten Prüfung gut abschneiden. Ihr gönnt euch eine (oder zwei) Flaschen Bordeaux.

    29. Du bist sowas von betrunken, dass du eine Strassenlampe mit dem schönsten Geschöpf verwechselst, das jemals unter der Himmelskuppel – getränkt durch die schmeichelnden Strahlen des Mondes – gewandelt ist. Nun brauchst du eine kleine Abkühlung und bestellst ein Glas Wasser.

    30. Sei vernünftig. Zwar mag dich die Motivation verlassen haben, doch mit einer Tasse heisser Schokoloade versüsst du dir wieder den Tag. Atme tief durch und weiter gehts.

    31. Wenn du die Engel der Bib – die Bibliothekarinnen – ganz lieb fragst, werden sie dir möglicherweise eine Tasse heissen Tee mit einem Schuss Mitleid zubereiten. Jedoch beinhaltet dieser sicherlich einen bitteren Nachgeschmack, da man sich ja immer noch in den weiten, durchwinkelten Räumlichkeiten der staubigen Bibliothek befindet.

    32. Zwar hat Alkohol konzentrationstechnisch noch nie für Abhilfe gesorgt, doch Coffee it is – ihr seid noch nirgends und müsst euch mal ernsthaft hinter die Bücher klemmen.

  • Wort zum Donnerstag

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    Ein langer Uni-Tag geht zu Ende und ich kann es kaum erwarten, wieder in meinen eigenen vier Wänden zu sein – keine Kommilitonen, die mir bezüglich meiner unvollendeten Arbeit ein schlechtes Gewissen machen, keine unbequemen Audimax-Stühle. In heimeliger Kleidung auf meiner Schlaf-
    stätte sitzend geniesse ich meinen ersten Hopfentrunk des Abends und reflektiere über das Erlernte. Kuriose Fragen schwirren mir durch meinen Geist – ob die erstrebte Gleichberechtigung unserer heutigen Gesellschaft wahrhaftig der Weg zur Besserung ist?

    Durch das Erklingen eines Vogelzwitscherns werde ich aus meinen tiefsten philosophischen Denkansätzen gerissen – eine Botschaft erscheint auf meinem mobilen Funkgerät: Ob ich mich nun heute auch zu einer Reise durch die Spätcafés der Stadt St. Gallen gesellen möchte. Ohne ausgiebiges Überlegen willige ich ein und wir vereinbaren ein Rendezvous vor dem Lokal namens «Südbar».
    Der Wirt des Hauses begrüsst uns mit einem Lächeln und einem kurzen Handzeichen und da es erst die achte Stunde nach der Mittagszeit ist, finden mein Geselle und ich einen Sitzplatz am Fenster. Das Tageslicht durchdringt die Luke noch dezent; ich sinke fast erneut in einen Tagtraum, doch mein Kamerad platziert zwei volle Trinkgefässe vor mir und meint, ich solle ihm doch meine heutigen Erlebnisse wiedergeben. Auf meine Bitte zur Klärung, was nun in diesen Kupferkrügen sei, antwortet er mit einem leichten Schmunzeln, gefolgt von einem grossen Schluck aus dem Seinen. Schulterzuckend ahme ich meinen Genossen nach und werde von der Stärke des Spiritus überrascht. Dennoch geraten mein Gefährte und ich in ein tiefgründiges Gespräch über die letzteren Zwischenfälle des Lebens.
    Nachdem wir unseren dritten Drink fertig getrunken haben, gehen wir weiter ins «Tagblatt». Die nächste Runde geht bekanntlich auf mich und ich erlaube es mir, meinen Kumpel mit zwei Whiskey-Sours zu überraschen. Er erwidert meinen gelungenen Kauf und wir führen unser Gespräch weiter: Unser letztes Stichwort waren Prüfungseinsichten, und wie gross die Wahrscheinlichkeit wohl ist, dass das Studententheater dort ihre Mitglieder rekrutiert – man braucht ja schliesslich ein gewisses schauspielerisches Talent, um die fehlenden halben Punkte rausholen zu können.
    Als wir den Orangenschnitz, der in unserem Glas schwamm, gegessen haben, merken wir, dass wir Hunger haben. Wir ziehen unsere Jacken an und verlassen die Bar. Das «Kränzlin» ist noch offen und wir holen uns einen fetten Döner. Kein Döner ohne Bier, right? Das gibt es nun eben auch noch obendrauf. Ich frage meinen Kumpel, warum wir uns nicht schon früher gekannt hatten. Er sagt, dass wir ja sowieso in untershciedlichen Ländern wohnten und ddass es eh unwarscheinlich gewwesen wäre. Unsere Bromance beweist sich ein weirtees mal, als ich ihm die Sauce ausd em Geccsicht wische, er hat nämlich sehr lustig ausegeschaud.
    Mein Bro und ich gehen weiter. Alter, ‘ne Kippe wär jettzzt so niiiice. Obwohl wirr nicht wissen ow wir nun nohc hinwollen gehen wir in en weritere AABr – wir haben whr die gleiche gewählt uncd ich so aaaalter udne ers o Brudiiiiiii