Author Archives: Dominik Mayer

  • Kleines Theater ganz gross

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    Mit dem Stück «Der Gemeindepräsident» versucht sich das Studententheater an einem eigens geschriebenen Stück. Wenn der Wille nach Veränderung die Vernunft um jeden Preis überzeugt – eine kurze Review.

    Gallwils Gemeindehaus bröckelt. Es ist derart baufällig, dass es nicht einmal betreten werden darf. So hat sich der Gemeindepräsent Bernhard Durrer, gespielt von Benjamin Gertsch, kurzerhand im Gasthaus «Löwen» einquartiert, mitsamt Akten und KV-Stiftin Miriam (Anne Gisler). Solitär spielend vertreibt er seine Tage, während der Unmut der anderen Gemeindemitglieder wächst. Sie wollen Gallwil wieder gross machen! Da kommt es nicht ungelegen, dass Simon Dubois, ein kreativer Architekt aus der Stadt, gespielt von Peter Simon Caplazi, mit seiner Freundin und Assistentin Tanja (Tanja Hessel) das Rathaus renovieren und seine Utopie einer Stadt, Futura, in der kleinen Gemeinde verwirklichen will. Schnell erkennt der gerissene Buchhalter Paul Gretto, gespielt von Manuel Schär, seine Chance, endlich an die Macht zu kommen und die Ära Durrer zu beenden. Zusammen mit dem Inhaber des Baugeschäfts Helg, Claudio Helg (Daniel Brantschen), überzeugt er den Gemeindepräsidenten davon, Gallwil wieder gross zu machen und das Dorf zu revolutionieren. Diese Zutaten führen zu einem explosiven Gemisch, dessen fatale Wirkungen sich im Laufe des Stücks rasant entfalten.

    Das Stück «Der Gemeindepräsident» schrieb Regisseur Benjamin Gertsch selbst. Nach den letzten eher schwermütigen Themen hat sich die Theatergruppe mit dieser Eigenproduktion an ein vermeintlich heitereres Stück gewagt, dessen Komik perfekt die Tragik unserer heutigen Zeit wiederspiegelt. Mehr als einmal blieb das Lachen im Halse stecken. Der Wunsch, nach «mehr», nach «grösser», «besser«, nach «great», ruft uns schmerzlich den zurückliegenden US-Wahlkampf in den Sinn. Das Stück beschreibt treffend, wie aus der Hilflosigkeit der Gesellschaft heraus der Wille nach Veränderung – um jeden Preis – die Vernunft überzeugt. Nicht Fakten, sondern Emotionen spielen die Musik. So erkennt man dann auch die Charaktere des Stücks in seinem eigenen Umfeld wieder: Sei es der KMUler, der über die Bürokratie und die Staatsangestellten wettert, der Schöngeist, der seine Utopie zu verwirklichen sucht, die eiskalte Anwältin, die über Leichen geht oder der Unternehmer, der – ein offenes Geheimnis – regelmässig die Damen im ortsansässigen Bordell beglückt. Die Leistung der Schauspielerinnen und Schauspieler des Studententheaters war mehr als überzeugend und auch die oben nicht namentlich Genannten unterhielten und bereicherten das Schauspiel – im wahrsten Sinne des Wortes. Eine vortreffliche Inszenierung!

    Das Stück ist noch heute Abennd, 14. Dezember 2016, in der Grabenhalle zu sehen. Tickets können über studententheater.stgallen@gmail.com reserviert oder direkt an der Abendkasse besorgt werden.

  • Stimmen vom START Summit 2016

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    prisma war für euch am START Summit unterwegs und hat die Stimmen der Teilnehmer gesammelt. Was kam bei draus? Nun, der Summit hat es nicht nur geschafft eine wirklich heterogene Gruppe in St. Gallen zu versammeln, er konnte diese Gruppe darüber hinaus auch noch begeistern. Klingt beides ziemlich gut? Ja, finden wir auch. Aber lest doch am besten selbst.


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    Maxim

    Könntest du dich kurz unseren Lesern vorstellen?

    Mein Name ist Maxim. Ich bin als Founder hier und studiere außerdem gerade an der WHU im 6ten Semester.

    Was erhoffst du dir vom diesjährigen START Summit?

    Ich erhoffe mir grundsätzliche drei Dinge. Erstens möchte ich coole Studenten finden, die auf der Suche nach einem Praktikum oder einer Festanstellung sind. Zweitens möchte ich mit Investoren sprechen, um ihnen mein Business Model vorzustellen. Und zu guter Letzt möchte ich noch anderen Start-ups mein Produkt vorstellen, da es sich unter anderem direkt an Start-ups richtet.

    Erzähl mal, was genau macht dein Start-up?

    Mein Start-up sevenlanes wurde vor kurzem gegründet und hat bereits ein Seed-Funding im sechsstelligen Bereich eingesammelt. Wir möchten den Recruiting Markt auf den Kopf stellen und in Zukunft keine traditionellen Stellenanzeigen mehr sehen. Deshalb sind wir dabei, die größte Active Sourcing Platform für High Potentials in ganz Europa aufzubauen. Unsere Kunden erhalten einen Backend-Access und können sich Studenten und potentielle Mitarbeiter ganz nach ihren Wunschkriterien heraussuchen. Wenn ein Hire zustande kommt, gibt es eine Kommission für uns.

    Was ist dein erster Eindruck vom Summit?

    Ich bin zwar erst seit einer halben Stunde hier, aber es ist schon deutlich internationaler als ich es mir vorgestellt habe. Viele junge, coole Menschen aus unterschiedlichen Nationen. Und nicht nur Studenten, sondern auch Founder und Investoren.


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    Elle

    Could you please introduce yourself? 

    Sure. My name is Elle and I’m a marketing master at the University of St.Gallen.

    What brings you here?

    I don’t have a start-up at the moment, but eventually that’s the path I’d like to go down. At the moment, I’m mainly here for inspiration, networking and to get to know the start-up culture.

    Great. What’s your impression of the conference so far?

    So far, it’s very, very cool. It’s not only huge, but it also seems like it’s organized very well.

    Is there a specific industry you are particularly interested in?

    I’m definitely interested in fashion and eCommerce and I’m planing to go down that road in the next few years.


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    Simon

    Könntest du dich unseren Lesern kurz vorstellen?

    Sicher doch. Ich bin Simon und Teil des Business Development Team bei arvato. Ich bin am Summit, um spannende Firmen und Trends zu entdecken und generell, um interessante Leute kennenzulernen.

    Wie ist dein erster Eindruck bisher?

    Die ganze Konferenz ist schon beeindruckend. Das Feeling ist wirklich gut hier.

    Welche Themen interessieren dich besonders?

    Sicher IoT, aber im Endeffekt interessieren mich sowohl Hardware als auch Software.


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    Florian

    Könntest du dich kurz vorstellen?

    Ich bin der Florian und komme aus Wien. Was möchtest denn wissen?

    Was hat dich hergebracht?

    Ich hab letztes Jahr schon am Summit teilgenommen und es hat mich überzeugt. Eine geile Show, die da auf die Beine gestellt wurde. Es hat mir dann so gut gefallen, dass ich nun selbst Ambassador in Wien bin. Mittlerweile habe ich mein eigenes Start-up und es macht mir einfach Spass, hier neue Leute kennenzulernen und Schwung mitzunehmen.

    Was macht dein Start-up?

    Wir sind ein Media Start-up und mit TECHMAGNET betreiben wir den größten youtube-Channel Österreichs, der sich mit Tech beschäftigt. Keine Rocket Science, aber unsere Videos haben bereits 150’000 Subscriber und generieren 2 Millionen Klicks pro Monat. Unser Ziel ist es, der User Base die neusten Technologien näherzubringen.

    Du kennst den Summit bereits von früher. Was sagst du zu der neuen Location?

    Tolle Show, die hier aufgebaut ist. Ich bin gespannt, wie der Tag weitergeht.


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    Aneta

    Could you please introduce yourself?

    I’m Aneta, I’m from Prague and I came here as a founder.

    What is your company doing?

    Basically it’s about traveling. You can take a picture while traveling and send it as real postcard to your friends and family. For every postcard, we give $1 to a local cause.

    What were your expectations for this Summit?

    Get some inspiration, meet with like-minded people and also find some non-profits to collaborate with.

    Expectations satisfied?

    Even exceeded!

    Nice to hear. Is this your first time at the START Summit?

    Yeah! It is not only the first time at the START Summit, but the first time at such a big conference. And, I have to say, I’m amazed.


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    Michael

    Könntest du dich kurz vorstellen?

    Mein Name ist Michael und ich bin Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds.

    Wie sind deine ersten Eindrücke?

    Schon im Vorfeld hat man die wirklich professionelle Organisation gemerkt. Dazu noch die tollen Leute, gute Stimmung. Mir gefällts bis jetzt.

    Mit welchen Erwartungen kamst du hierher?

    Die Erwartung ist, interessante Leute kennenzulernen. Natürlich Gründer und Gründungs-Interessierte, aber auch andere Investoren oder Leute aus dem Umfeld von Medien und Konzernen.

    Und, schon ein Start-up gefunden, in das du investieren möchtest?

    (lacht). Es sind interessante dabei. Es ist ein bisschen zu früh zu sagen, da möchten wir jetzt investieren, aber Visitenkarten werden natürlich ausgetauscht, um dann noch weitere Infos einzuholen.


     

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    Ryan

    Could you please introduce yourself?

    My name is Ryan. I’m from New York City. I’m here as a visitor, not as founder or investor.

    You travelled here from NYC?

    Yeah. Came for a lot of things, business as well as personal stuff, but yeah, here I am.

    What are your impressions so far?

    It’s cool. Didn’t know that Europe has such a start-up culture. That kind of culture is super common in the US, especially in NYC but it came as a surprise to me that you can find it in Europe as well. The vibe is pretty similar to New York.

    You are working in the Start-up scene in the US?

    Yes. Started a company and sold it about three month ago. So, I’m kinda retired now.

    Congratulations! What was your company about?

    Fintech. You probably never have heard of it. It was in the broker space and yeah, that’s actually about it.

    Sounds great. Lots of founder here want to achieve what you already achieved. Any words of advise?

    Honestly, luck played a big role in what happened to me. So I don’t really feel comfortable to give a viable tip to another founder.

  • START Summit – Live Ticker

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    On the 18th and 19th of March, the START Summit, the leading conference for student entrepreneurship in Europe, takes place in St. Gallen. prisma covers the summit live with multiple people on the ground. Abbreviations: Dominik Mayer (dm), Oscar Hong (oh), Simone Brunner (sb), Moritz Haegi (mh) & Kevin Kohler (kk)


    Post-Summit Short interviews with participants (German & English)

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    Here you can find the interview with Mike Hearn

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    Here you can find the interview with Jose Luis Cordeiro as an article

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    Here you can find a photo gallery

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    20:53 Grand Finale The START Summit 2016 has closed with the START Summiteer Award. 8 Start-Ups made it to the final of the pitching contest: Minebox, Metrilus, Towsh, Kasko, Gamaya, Carzada, Reactive Robotics & Splendit. And the winner is…

    A huge compliment to all those who helped organizing this event. I think I can speak for all participants, when I say, that you’ve done an absolutely phenomenal job! Chapeau!

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    As from now on, the on-the-fly reporting is over, however, we have amassed a lot of great material, including really interesting interviews with Jose Luis Cordeiro, Bibop Gresta & Mike Hearn, which we will publish in the coming days. So, stay tuned & see you at the afterparty! (kk)


    17:58 Krschzptthh! Could you hear that? That was the sound of male egos being crushed by Dr. Gerhard Lohmann of Swiss Re. The data isn’t ambiguous: “Men have a systematically higher risk of being involved in accidents than women”. (kk)

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    17:30 What makes Israel a “start-up nation“? Answers can be found on main stage right now. (dm)


    15:45 Bitcoin civil war The debate about the scalability of Bitcoin also makes waves at the summit. First, Andreas Antonopoulos, a “bitcoin-maximalist“, was on the main stage with a sometimes quite angry tirade against the government and big banks, in which he also alluded to the current debate about an FBI backdoor in iPhones and said: “No, Mr. President, I don’t have a Swiss bank account in my pocket, I have a Swiss bank in there!” Directly afterwards Mike Hearn, whose article about the failure of Bitcoin at the beginning of the year caused the Bitcoin price to crash, took on the START Arena and shared his vision of the future usage of the blockchain. More on that later.(kk)

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    15:32 Some impressions (sb)


    13:46 Changing times Mining resources looks differently nowadays… 20160319_134319


    12:35 Uber showcase Uber disrupts the taxi industry – no news there. Interesting: With UberEATS they also started to tackle Instacart & other “last yarders”. More interesting: Will decentralized Apps (dapps) disrupt the sharing economy apps? Looking forward to get Mike Hearn’s take on that! (kk)


    11:36 Burn noticed So, yes, nobody of us is a native speaker and we do this ticker live from our smartphones, mistakes happen! As the moderator said today “regret is greater than rejection”, you won’t improve if you’re afraid of someone mocking you anonymously. Anyway, if you really are good at writing in English, you’re more than welcome to join prisma and show off your skills ;) (kk)

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    11:10 Wow! Amazing keynote by Bibop Gresta from Hyperloop Transportation Technologies. They are building their first tracks in Qual Valley right now and have just announced a contract with the government of Slovakia about a week ago, with six or seven additional governments coming up soon. As Bibop alluded, one of them is situated very close to Switzerland! Hyperloop really is the future for travel between (relatively close) cities, with Uber / self-driving cars picking up from there. Interview upcoming! (kk)

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    20:50 You always meet twice (at least) Some belated notes: This morning, we ran into the president of the University of St. Gallen, Thomas Bieger, and I pressed him a little concerning the further integration of technology into University courses and apparently there really are some interesting developments going on. As Bieger told us the industry & commerce chamber of St. Gallen is financing a feasibility study on this issue. Especially, quantitative methods and coding may be upgraded in the curriculum in the near future.

    Also, I saw some of the Technion guys from the Starthack again. Best luck at the pitch tomorrow! (kk)

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    18:45 HSG Founder of the Year HSG alumnus Caspar Coppetti was awarded with this years prize for his sports shoes start-up “On” and won 10’000 CHF (oh)

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    18:35 Just write a cool quote next to the photo, they said (oh)

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    18:11 Our student radio toxic.fm was also present at today’s summit activities – encountering extraordinary ideas and a deligthed Thomas Bieger.

    Here is toxic.fm’s radio segment for Summit Day 1 (mh)


    16:55 Mildly interesting fact Here’s an overview of the countries the participants of the summit come from (kk)

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    16:38 A discussion about singularities So, I finally managed to upload the Interview with Jose Luis Cordeiro. I will write up an actual article with some background info later ;) (kk)


    14:58 Eric Giler knows (where) his stuff (is) Just coming from his talk on the company Origin Wireless. Fascinating, they’re able to locate things at relatively short distance without triangulation and with lots of interference extremely accurately. Interesting applications for IoT/ Home Security Systems (kk)20160318_144041


    14:55 Ran out of battery power Thank technology they have these great battery packs here. (kk)

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    13:44 start-up pitch competition! Their chance to shine and convince not only a experienced jury, but also a tech-enthusiastic crowd! Here’s where you engage with early adopters ;) Minebox on stage right now (dm)


    13:19 Lunch? Sorry, no time to try. Too many interesting workshops and speeches going on right now;) Heard it’s great though (dm)


    13:13 Interview upcoming Just had a great interview with Jose Luis Cordero. Will post it later ;) (kk/oh)

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    13.10 Missing out Speaking about farming: how’s lunch over there at Olma? I heard F&B is always crucial at such events ;-) (na)


    13:00 The future of farmingGamaya believes that it’s possible to make agriculture carbon neutral. (dm)


    12.05 Jose Luis Cordeiro impressed everyone with his speech about the exponential growth of emerging & future technologies as well as with his mickey mouse head. (oh)

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    11:00 Watch out Jose Luis Cordeiro: “In 5 years everyone will have decoded their DNA”, “You’re part of the last human generation that happened by mistake” (kk)

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    10:45 Achievement unlocked Jonas could hand over a bottle of Vodka to University president Thomas Bieger, nice! (kk)


    10:35 It has begun! Jonas Muff has opened the conference, followed by the mayor of St. Gallen, Thomas Scheitlin, & now Thomas Bieger is on stage. Slight technical difficulties handled with humor. All highlight how crucial entrepreneurship & innovation are for city & university & society. (kk)

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    09:55 “The most interesting coke I’ve ever drunk!” As we’re waiting for the opening ceremony to begin, Dominik gets really excited about the coke here ;) (kk)

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    09:15 Good morning! By the way, don’t trust these words, that’s exactly the event you’re looking for.(oh) 

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    20:47 On Times Square By the way, since I already mentioned the FB page of START. The photo of a huge ad on Times Square in New York that attracted a lot of attention about a week ago is 100% legit. Apparently Nasdaq is looking to become a partner at the next summit. (kk)

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    20:38 A small downer ahead of the summit As the START team posted on Facebook, keynote speaker Tom Mueller of SpaceX unfortunately won’t be able to attend the conference:

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    Having read the interesting Musk biography written by Ashlee Vance, I suspect that Musk may has introduced this policy not out of concerns about information security alone. According to Vance he really does like to be in control of everything (including the media) and isn’t always the best at sharing credit. However, let’s not delve into further speculation here. As long as SpaceX brings me to Mars I’m more than happy ;) (kk)


    Pre-Summit Some impressions from the Hackathon that took place one week prior to the summit

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    zvg / Luca Michelli

    We also conducted an interview with Jonas Muff the president of START Global a few weeks ahead of the summit (german)

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    Jonas Muff

    You can read up on last year’s summit as well. Here’s an interview with Omid Scheybani from Google. (german)

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  • «Well, short version … not dead» – Sherlock ist zurück!

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    “You are dead”
    “No, I am quite sure I checked.”

    Da haben wir nochmal Glück gehabt. Sherlock Holmes ist zurück und löst abermals mit vor Arroganz strotzendem Scharfsinn spektakuläre Fälle. Die letzte Staffel endete mit seinem Sturz in die Tiefe und seinem “vermeintlichen” Tod. Dieser war jedoch nur vorgetäuscht und als Terroristen London bedrohen, sieht Sherlock (Benedict Cumberbatch) die Zeit reif, zurück zu kehren. Sein Freund und Kollege Watson (Martin Freeman) ist anfangs entrüstet über die Täuschung und wendet sich von ihm ab. Ein lebensgefährliches Intermezzo später ist das Team jedoch wieder vereint und ergänzt sich in gewohnter Manier gekonnt gegenseitig – sarkastische Wortgefechte inklusive.

    Soziopathen prägen die jüngste Seriengeschichte: Frank Underwood, Sheldon Cooper, House sind die (Anti-)Helden der heutigen Zeit. Benedict Cumberbatch reiht sich mit seiner Verkörperung von Sherlock grandios in diese Reihe ein. Er verkörpert die unnahbare Arroganz und Intelligenz seiner Figur gekonnt und erschafft somit einen modernen, authentischen Sherlock Holmes. Martin Freeman mimt einen hervorragenden Watson. Der steile Karriereaufstieg der beiden ausserhalb «Sherlocks» ist daher nicht unbegründet. So standen sie zum Beispiel in The Hobbit: The Desolation of Smaug “gemeinsam” vor der Kamera – Freeman als Bilbo Beutlin und Cumberbatch als der Drache Smaug.

    BBC veröffentlichte am 1. Januar die erste Folge der auf drei Episoden ausgelegten dritten Staffel. Sonntag, der 12. Januar erschien bereits das Finale und zeigte ARD und Konsorten, wie öffentlich-rechtliches Fernsehen aussehen kann. Sorry Tatort. Die BBC überführte Doyles Romanvorlage gekonnt in ein modernes Setting: Schnelle Schnitte, scharfsinnig Dialoge und trockener Humor machen «Sherlock» abermals zum Genuss. Staffel 4 und 5 sind geplant. Erscheinungstermin: ungewiss. Besetzung: noch unklar.

    Fazit: Die dritte Staffel von «Sherlock» ist intensiv, pointiert und leider viel zu kurz.

    Die Wartezeit bis zu den nächsten Staffeln können wir uns jedoch erträglich gestalten. Ab dem 14. Februar veröffentlicht Netflix die zweite Staffel zu House of Cards – An dieser Stelle: Welcome back Frank! – Gottseidank erst nach der Lernphase!

    Und wer bereits jetzt Serienablenkung sucht: hier und hier mal reinlesen.

  • Ist das Internet-Business nachhaltig? – oikos Conference 2013

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    Internet-Business und ökonomische, soziale und ökologische Nachhaltigkeit – was hat das miteinander zu tun? Das werden sich wohl manche gefragt haben, als sie das diesjährige Thema der oikos Konferenz gesehen haben: «Future Model or Crisis Trigger?! – How sustainable can the web-based business be?» Am ersten Konferenz-Tag wusste man nicht so recht, ob man nun in einer konventionellen Internet-Start-Up-Beratung sitzt oder ob es irgendwie auch um mehr als nur nachhaltige Gewinne geht. (mehr …)

  • Auf rotem Teppich in die Aula schreiten – der HSG Ball 2013

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    Nur noch wenige Tage und die Universität erstrahlt wieder in festlichem Licht. Der HSG Ball öffnet erneut seine Pforten. prisma sprach mit Alexandra Bertram, Leiterin der Ballkomission, über den HSG Ball 2013. (mehr …)

  • «Reden ist Silber, Schweigen ist Gold» – Der Ruheraum an der HSG ist eröffnet!

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    Wie unbequem war es, als man zum Schlafen noch die Bibliothek aufsuchen musste: Die Plätze waren meist besetzt, das schlechte Gewissen über die eigene Unproduktivität wurde von den umgebenden, lernenden Kommilitonen noch verstärkt, die Stühle waren genauso hart wie unbequem und, seien wir ehrlich, sibirische Kälte wehte durch die Räume! Doch diese Zeiten scheinen vorbei: Die SHSG eröffnete heute mit dem Rektor und den verantwortlichen Architektinnen den neuen Ruheraum der HSG. (mehr …)

  • «I am a God» – Yeezus is back?!

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    Kanye West ist der personifizierte Grössenwahn. Er stürmt Preisverleihungen, beleidigt den Präsidenten und sieht sich selbst als «the Steve Jobs of culture».  Aber das macht gar nichts, denn Kanye West darf das. Warum? Weil er der innovativste lebende Rapper ist. Seine Fehler führten ihn nur zu «complete awesomeness», wie er selbst behauptet. Er ist sicher etwas durchgedreht und kokst zuviel; sein Kind North West zu nennen kann ich mir anders auch nicht erklären. Aber das ändert nichts an den revolutionären Werken, die er veröffentlichte.

    Am 18.06 veröffentlichte er nun sein sechstes Soloalbum «Yeezus», das nicht unabsichtlich nach Gottes Sohn klingt. In Kanye Wests Weltbild ist das sicher das mindeste, was ihm zusteht.

    Das Album wurde bereits am Wochenende vor der Veröffentlichung geleakt; die Reaktionen waren gemischt. Mutiges und avantgardistisches Werk riefen die einen. Andere beschworen den Untergang des Raps (wiedereinmal) und sahen das Album nur als weiteren Beweis für Kanyes Grössenwahn. Das Album ist definitiv eins: ungewohnt. Ein intensives auditives Erlebnis, das sich  unterscheidet von den Standardveröffentlichungen und Klängen im musikalischen Mainstream. Keine Popklänge, sondern ein brachialer Stilbruch mit unseren Hörgewohnheiten. Es ist nicht einfach; doch es reisst mit. Düstere Bässe und Synthesizer empfangen den Zuhören im Intro des ersten Songs «On Sight». Im Song «New Slaves» wirds politisch; «I know that we’re the new slaves». Kanye holt zum Rundumschlag gegen den neuen Rassissmus aus. Dabei geht er nicht zimperlich vor, aber das erwartet man von Kanye auch nicht. Das beste Lied auf dem Album ist meiner Meinung nach das wuchtige «I am a god». Dort hört man was Kanye West über Kanye West denkt: «I am a god, hurry up with my damn massage». Textlich nicht besonders anspruchsvoll, klanglich aber umso beeindruckender. Doch es sind weniger einzelne Tracks, als vielmehr die Verbindung aller Klänge und Songs zusammen, die das Album zu solch einem intensiven Hörerlebnis machen.

    Eins steht fest: Kanye West liefert Meisterwerke. Sei es «The College Dropout», «Graduation» oder das grandiose «My Beautiful Dark Twisted Fantasy» – alles Meilensteine. Und auch «Yeezus» reiht sich in gewohnter Andersartigkeit in diese Reihe ein.

  • Vegas, baby – Das Wolfsrudel ist zurück!

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    2009 sorgten vier Männer, falsche Drogen und ein nackter Chinese für tobende Kinosäle und den Überraschungserfolg des Sommers. Zwei Jahre später versuchte Hangover II an den Erfolg anzuknüpfen. Finanziell schaffte er es; filmisch war er aber nur  eine aufgewärmte Version des Vorgänges in neuer Kulisse. Seit dem 30. Mai ist der dritte Teil der Reihe in den Kinos.

    Glücklicherweise bricht Hangover 3 mit dem «wir-habe-alle-Drogen-genommen-und-rekonstruieren-unsere-Vergangenheit»-Konzept. Doug verschwindet zwar wieder; diesmal wird er jedoch von ein paar Gangstern entführt. Diese verlangen die Auslieferung von Mr. Chow (Ken Jeong). Das Problem: Phil (Bradley Cooper), Alan (grandios: Zach Galifianakis) und Stu (Ed Helms) haben keine Ahnung, wo er sich befindet. Eine Suche beginnt, die sie erst nach Tijuana und danach direkt in ihre eigene Vergangenheit, zurück nach Las Vegas, führt. Dort, wo alles begann, soll nun alles enden.

    Der Film unterhält genauso wie seine Vorgänger mit derbem Humor, irrwitzigen Figuren und  jeder Menge Wahnsinn. Dieser wird von den Charaktern Alan und Mr.Chow noch weiter auf die Spitze getrieben. Da wäre Alan, der jeglichem Taktgefühl trotzend Giraffen enthauptet, Lollies verteilt und einer Pfandleiherin seine Pornokenntnisse demonstriert. Auf der anderen Seite der zugekokste Mr.Chow, der sich einst nackt aus einem Kofferraum springend für immer in unsere Netzhaut einbrannte und frisch aus einem thailländischen Gefängnis entflohen ist. Man kann sich gar nicht entscheiden, wer von beiden der grössere Psychopath ist. Die anderen erfüllen ihre Rolle wie immer gekonnt. Phil, der einfach irgendwie cool ist, Doug, der einfach irgendwie verschwindet und Stu, der die letzte Stimme einer Vernunft sein will, die in der Geschichte sowieso nicht überleben kann. Es ist das altbewährte Rezept.

    Doch trotz allem, irgendwas fehlt bei Hangover 3. Er versucht so mit dem Wahnsinn zu schocken, dass er erwartbar wird. Der Charme des ersten Teils fehlt leider. Alles ist halt doch irgendwie schon dagewesen und nur weil es jetzt etwas krasser, grösser oder noch gestörter wird, wird es nicht zwangsläufig besser. So bleibt es ein mittelmässiger Film, der die Serie konsequent beendet. Mehr aber auch nicht.

  • May I introduce some “Leaders of Tomorrow”?

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    Ein Ausschnitt der “Leaders of Today” haben wir Euch schon vorgestellt. Nun folgen die Interviews mit den “Leaders of Tomorrow”:

    Could you please introduce yourself?

    My name is Siyabulela Xuza (mehr …)