Author Archives: Raffi Hirt

  • It’s Procrastination Time!

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    Für eine genügende Note in einem Fach sind per definitionem dreissig Arbeitsstunden pro ECTS-Point – an der HSG ganz einfach «Credit» genannt – nötig. Dieser eine Satz ist eigentlich das einzige, was im normalen Universitätsalltag von der Bologna-Reform zu sehen ist. (mehr …)

  • Anders ist nicht immer besser

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    Mit gemischten Gefühlen schaute ich dem 6. Juni entgegen – dem Tag, an dem das neue Album «Suck It and See» der englischen Indie-Rock-Band Arctic Monkeys erscheinen sollte. Die Band hatte mich in der Vergangenheit sowohl begeistert als auch enttäuscht. Einerseits ein genialer Erstling – das 2006 erschienene “Whatever People Say I Am, That’s What I’m Not” – und der durchaus passable Nachfolger “Favourite Worst Nightmare”, der 2007 herausgegeben wurde. Andererseits ein ziemlich lahmes Konzert am Openair St. Gallen 2007 und das in meinen Augen enttäuschende dritte Album “Humbug”. Umso mehr erfreuten mich die im letzten halben Jahr bekannt gewordenen Informationen zur neuen Platte. Anders sollte es werden; einfacher, unmittelbarer und poppiger  als “Humbug”. Ich hoffte innig, dass sich dies bewahrheiten und die Band aus Sheffield zu ihrer alten Stärke zurückfinden würde.

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  • «We really fucked up this time»

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    Eine Strandhochzeit in Thailand. Davor ein Junggesellen-Brunch mit seinen Kumpels Dough und Phil. Das ist alles, was sich der Zahnarzt Stu nach der Hochzeit von Doughs vorangehenden Sause in Las Vegas wünscht. Er deckt sogar seinen Orangensaft mit einer Serviette ab, damit ihm nicht noch einmal halluzinogene Substanzen untergejubelt werden. Doch natürlich kommt in «The Hangover Part 2» alles ganz anders.

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  • Zwischen Kosmos und Hollywood-Kitsch

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    Gespalten. Das ist das richtige Wort für «The Tree of Life», den neuen Film des amerikanischen Regisseurs Terrence Malick. Am Film-Festival von Cannes ausgebuht – und danach mit der goldenen Palme als bester Film ausgezeichnet. (mehr …)

  • Mit Hand und Fuss

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    Hast du Cristiano Ronaldo und alle anderen Fussball-Diven satt? Möchtest du mit allen Teilen des Körpers spielen, dir aber nicht beim Rugby die Physiognomie versauen? Oder hast du einfach Lust, etwas Neues auszuprobieren? Dann ist Gaelic Football vielleicht genau das Richtige für dich.

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  • Braucht Billie Jean einen Dollar?

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    Den Song kennt wohl jeder. Den Sänger vielleicht auch knapp noch. Doch dann happert’s bei geschätzten 90% der Menschen bereits. Aloe Blaccs «I Need a Dollar» wird seit längerer Zeit rauf- und runtergespielt auf allen möglichen Radiosendern. Die gute Mischung aus Soul und Hip Hop kommt an. Doch sonst weiss man nicht viel von Egbert Nathaniel Dawkings III, wie Aloe Blacc mit bürgerlichem Namen heisst. prisma war für euch am letzten Dienstag im Zürcher Kaufleuten beim Konzert dabei. (mehr …)

  • START Summit: «ENTERpreneurship – Face the challenge, make the difference»

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    START, der Verein für Unternehmertum an der Universität St. Gallen, freut sich, auch dieses Jahr das START Summit ankündigen zu können.

    Das diesjährige START Summit wird am 29./ 30. April 2010 im Pfalzkeller St. Gallen unter dem Motto «ENTERpreneurship – Face the challenge, make the difference» stattfinden. Erstmals seit dem Jahr 2002 wird ein START Summit dabei wieder über zwei Tage stattfinden und verschiedene Neuerungen werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen erwarten.

    START freut sich, zwei interessante und erfahrene Unternehmer als Hauptspeaker am START Summit 2010 präsentieren zu dürfen. Für die Eröffnungsrede konnten wir Herrn Hansheinrich Zweifel von der Zweifel AG gewinnen. Dieser wird seine Erfahrungen als Unternehmer mit den Teilnehmern teilen. Als zweiten Speaker begrüssen wir zur Abschlussrede Herrn Roger Köppel, Chefredaktor und Verleger der Weltwoche. Neben den Hauptspeakern werden aber auch wieder viele spannende Workshops am START Summit stattfinden, die von interessanten Unternehmern geleitet werden.

    Das komplette Programm sowie weitere Angaben findest du auf der Website des START Summit.

    Wir würden uns freuen dich am START Summit begrüssen zu dürfen. Melde dich unverbindlich für das START Summit 2010 über unsere Homepage an. Für die definitive Anmeldung erhältst du von uns später einen Link, mit dem du dich auf unserer Anmeldeplattform anmelden kannst.

    (Nicolò Stöhr, START)

  • prisma ist unpolitisch

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    Ich mag BigBen ja eigentlich ganz gerne. Ich habe keine Ahnung, wer er in Wirklichkeit ist (es lebe die Anonymität des Internets!) und auf den ersten Blick scheinen wir nicht beste Freunde zu sein – zu gross sind die ideologischen Differenzen zwischen uns. Unsere Zwiste auf dieser Homepage beginnen jedoch langsam aber sicher, mir ans Herz zu wachsen. Ob Blochers Ethik oder Minarett-Initiative – BigBen und ich finden immer Wege, uns uneinig zu sein. Und das alles auf der Plattform eines völlig unpolitischen Magazins.

    Denn als solches stellt uns der Chefredaktor ad interim des neuen Dialog-Klub-Magazins DenkBar Campus in seinem Editorial dar. Er sei Leiter des «ersten politischen Studierendenmagazin an der Universität St. Gallen». 50 Jahre prisma-Tradition werden da einfach mal ignoriert. Wer diesen schweren Brocken erst mal verdaut hat – oder aufgehört hat, darüber zu lachen – liest mit mehr oder weniger grosser Erwartung weiter in dieser ersten Ausgabe von DenkBar Campus. Politisch wollen sie also sein! Sowohl schnelles Durchlesen als auch längere Analyse zeigen jedoch auf: sind sie aber nicht!

    Die einzigen Artikel, die das Thema Politik einigermassen tangieren, sind die Kolumne des StuPa-Präsidenten (kommt das bekannt vor? Um Verwirrung zu vermeiden: Bei prisma gibt’s jeweils den Kommentar des SHSG-Präsidenten…) und ein Artikel zur «Enteignung Forum HSG». Diese Beleidigung scheint beim Herausgeber Dialog Klub noch immer tief zu sitzen. Das neue Heft erscheint daher vor allem als fast schon kindliche Herumstampferei und macht wenig Imagekorrektur. Dazu sind die Texte zu wenig interessant, ist deren Fehlerquote zu hoch und das gesamte Heft insgesamt zu wenig neu. Denn obwohl DenkBar Campus mit zweispaltigem Layout und gewissen angesprochenen Themen einiges feuilletonistischer daherkommt als prisma, enthält das Heft zu viele Elemente, die offensichtlich bei prisma abgeschaut worden sind. Nebst dem Austauschbericht und dem Studentenportrait liest sich der Artikel «Audimax Krieg» zudem sehr ähnlich wie eine Publikation im prisma vor Jahresfrist zum selbigen Thema…

    Das einzige, was mir an DenkBar Campus wirklich besser gefällt, ist die wenige Werbung. Die erste Ausgabe wird jedoch wohl trotzdem die letzte von mir gelesene sein. Nebst den erwähnten Fehlern, die mir die Lektüre zu anstrengend machen, sind einige Artikel einfach nur stupid. Zum literarischen Erguss «1000 Worte» von Ralph S. Karg fallen mir dann auch nur deren drei ein: What the Fuck?

  • Mit den Minaretten verschwindet auch die direkte Demokratie

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    Mit einer Volksabstimmung wurde gestern die Volksinitiative zum Bauverbot von Minaretten angenommen. Dies mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 57.5% und 22 von 26 Standesstimmen, entgegen den letzten Umfragen, die eine Ablehnung mit ungefähr 57% der Stimmen voraussagte.

    Das Minarett-Verbot ist und war wohl die polemischste Volksinitiative und Abstimmung der Schweiz seit langem. Pro- und Anti-Verbot-Facebook-Gruppen haben einen Tag nach dem Urnengang bereits 4’500 bzw. 47’000 Mitglieder erreicht. In den Zeitungen wird diskutiert wie selten. Exponenten aus Politik, Gesellschaft und Religionsgemeinschaften geben ihre Meinung ab. Und dies über eine Initiative, die eigentlich gar nie zur Abstimmung hätte gelangen dürfen. (mehr …)

  • Schottischer Chansonier im X-TRA

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    Ein 22-jähriger, der bereits als Support der Rolling Stones die USA tourte, 2007 vor dem ersten Led Zeppelin-Konzert seit 27 Jahren und am Glastonbury Festival auftrat. Ein Schotte italienischer Abstammung, der seine Songs selbst schreibt und in einem Scottish Slur, der demjenigen von Sean Connery in nichts nachsteht, darbietet, begleitet von einer fast schon jazzigen Band, der das Musizieren sichtlich Spass macht.  Das erwartete das Publikum, welches gestern Sonntag Abend den Weg ins Zürcher X-TRA fand, um Paolo Nutini live zu sehen. (mehr …)