Startup und Studium: Der Traum vom großen Erfolg und was er mit sich bringt

Gründen ist nicht einfach nur eine Entscheidung, sondern vielmehr eine Einstellung zum Leben und zu sich selbst. Wir haben mit Alexandre de Perregaux (Alex) über seine Zeit beim Startup Layne gesprochen und erfahren, was es mit sich trägt ein Unternehmen aufzubauen.

prisma: Hallo Alex, Layne ist eine digitale Plattform für die Vermittlung von Gebrauchtwagen. Wie kam es dazu, dass du als erster Mitarbeiter bei Layne eingestiegen bist?

Alex: Im Sommer 2018 war ich voller Motivation und wollte einfach eine neue Aufgabe, der ich mich voll widmen konnte. Als mich Rasoul ansprach und mir von seiner neuen Geschäftsidee erzählte, war ich direkt von seiner Idee, den Gebrauchtwagenmarkt zu revolutionieren, gepackt. Es war aber nicht nur seine Idee alleine, sondern auch sein Enthusiasmus, seine Leidenschaft und die Motivation etwas Großes aufzubauen. Zuvor war Rasoul bei Uber für den Ausbau des D-A-CH Geschäftes zuständig und hatte viel Erfahrungen im Bereich Mobility.

prisma: Nun hatte Rasoul zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls viele Erfahrungen mit Startups und wirkte erfolgreich bei Unternehmen wie Uber mit. Hatte das irgendeinen Einfluss auf deine persönliche Einstellung und die Zusammenarbeit im Team?

Alex: Also ich habe mich natürlich Hals über Kopf in das Spektakel gestürzt. Vom ersten Tag an war ich überzeugt, dass der Gebrauchtwagenmarkt eine Revolution benötigt. Das herkömmliche Geschäft war einfach zu intransparent und ineffizient. Jeder versucht irgendwo Profit auf Kosten des Anderen zu machen und das will Layne mit aller Kraft ändern. Natürlich gab es auch mal schwierigere Zeiten, aber die versucht man so gut wie möglich zu bewältigen. Jeder von uns weiß schließlich, dass es nicht einfach ist ein Unternehmen aufzubauen, aber wir haben gemeinsam an einem Strang gezogen.

prisma: Bei Layne hast du von Anfang an die Operations mit aufgebaut. Würdest du also beim nächsten Mal eher dein eigenes Startup aufbauen oder hast du das für dich ganz ausgeschlossen?

Alex: Naja, also so pauschal kann man das nicht sagen. Die Zeit bei Layne war eine der spannendsten Zeiten meines Lebens und ich würde sie gegen nichts mehr eintauschen. Ob ich jetzt ein eigenes Startup aufbauen würde hängt von der Idee ab und meiner aktuellen Lebenssituation. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist sich um sein Privatleben zu kümmern und das einem keiner die verlorene Zeit mit Freunden und Familie wiedergeben kann. Genauso weiß ich aber auch wie spannend es ist etwas aufzubauen.

prisma: Wie kam es denn überhaupt dazu, dass du bei Layne ausgestiegen bist? Immerhin warst du von Anfang an dabei und hast dich ein Jahr mit vollem Engagement der Idee gewidmet. Und würdest du bei Layne nach deinem Studium wieder einsteigen wollen?

Alex: Der Ausstieg war alles andere als einfach für mich. In meiner Zeit bei Layne musste ich andere Dinge wie Studium und Freundschaften oftmals hinten anstellen. Ich war innerlich zerrissen und habe die Entscheidung schon etwas vor mir hergeschoben, aber schlussendlich war es die richtige Entscheidung in meiner aktuellen Situation. Ich wünsche mir aber natürlich für Layne, dass sie sich weiterhin so gut entwickeln. Wenn man von Anfang an dabei war, dann kann man sich nur das Beste wünschen. Jetzt will ich aber erstmal meine Freizeit genießen und mein Studium erfolgreich beenden.

prisma: Alex, vielen Dank für das Interview. Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg im Studium und auf deinem weiteren beruflichen Weg.

Hier könnt ihr euch die Website von layne anschauen:  https://golayne.ch/


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