Zusammen, was zusammengehört

KaGi ist eine Ikone. KaGi, kurz für Kafi und Gipfeli (für alle Nicht-Schweizer: Kaffee oder Espresso und Croissant), ist die ultimative, an der Universität St.Gallen durchlebte Frühstückskombination.

Ein Kaffee alleine ist zwar bereits geniessbar, jedoch entfaltet sich seine volle Geschmackstiefe erst in der Kombination mit dem leichten Blätterteiggebäck, frisch aus dem Ofen. Auch wenn du dir deinen Morgen mit einem Cappuccino versüssen möchtest, ein Gipfeli darf nicht fehlen. Die leichte Bitterkeit des Kaffees, die leichte Süsse des Croissants, eine unvergleichbare Kombination. Und hier spricht nicht (nur) der Kaffeeliebhaber in mir! 

Durch den Koffeinschub ist auch eine Erleuchtung während morgendlicher Vorlesungen nicht mehr auszuschliessen, die sich nachhaltig positiv auf den Lernaufwand auswirken kann. Durch das erworbene Verständnis der Materie ist es nicht mehr nötig, sich Ewigkeiten mit der Theorie auseinanderzusetzen, sondern, wie es sich eigentlich auch empfehlen würde, den Stoff durch Üben zu verfestigen. 

Schade ist nur, dass die Genossenschaft Migros Ostschweiz, welche die Gastronomie auf dem Campus betreibt, kein Sonderangebot für ein KaGi am Morgen anbietet. Auch wenn die Nachfrage garantiert bestehen würde – man schaue sich nur einmal morgens auf dem Campus um – wird dieses Angebot aus meiner Sicht sträflich vernachlässigt. Und anstatt die optimale Kombination zu sich zu nehmen, konzentrieren sich die preisbewussten Studierenden auf nur eines der zwei Elemente. Darum hier der Aufruf: He Migros, bitte lasst uns nicht im Stich und bietet uns ein KaGi an! 

Natürlich muss auch hier erwähnt werden, dass ein übermässiger Konsum nicht empfohlen wird. Wie bei jedem Genussmittel ist auch hier das Mass entscheidend. Aber wer ein KaGi am Morgen zu sich nimmt, hat das garantiert schon verstanden. 


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