Ihr habt entschieden: Die neue HSG Card soll im Design des Entwurfes von Student Axel Mitbauer entstehen (Variante D).
Die neue HSG Card, welche unsere Papier-Legi ersetzt, soll so aussehen:
Der Vorstand der Studentenschaft schreibt in einem Facebook-Post, dass die neue Legi zunächst die Funktionen der bisherigen Legitimationskarte, z.B. Bibliotheksausweis, Hinweis zum Zugang zum Kraftraum der Sporthalle und der Druckerkarte vereint. In einer nächsten Etappe sollen auch weitere Dienste, wie das bargeldlose Bezahlen, integriert werden. Die Karte werde zudem den gängigen Sicherheits- und Datenschutzstandards Rechnung tragen.
Kommt die Karte pünktlich aufs Herbstsemester 2015?
Ob die neue Legi wie versprochen auf das Herbstsemester 2015 erscheint, ist unklar. Eine Anbieterin hat sich nämlich entschieden, die Zuschlagsverfügung anzufechten, welche die Universität aufgrund der Kriterien und der Bewertung an eine der fünf Anbieterinnen erteilt hat. “Welche genauen Auswirkungen dieser Entscheid zur Folge hat, kann im Moment noch nicht abgeschätzt werden”, zitiert die Studentenschaft das Project Board.
Ab sofort kann man für das Design der neuen HSG-Card abstimmen:
http://myunisg.ch/de/vote.html
Die HSG-Card, also endlich eine echte, richtige, waschechte Legi (nicht bloss ein plastifiziertes Papierstücklein) soll ab Herbstsemester 2015 in all unseren Portemonnaies Einzug halten. Laut der Ausschreibung im St. Galler Amtsblatt soll die Legi nicht nur als Ausweis dienen, sondern auch Drucken und Kopieren in der „HSG-Umgebung“ ermöglichen und als Ausleiheausweis für die Bibliothek dienen. Und jetzt wird es spannend: Die neue Legi soll eine „Karte mit berührungsloser Chiptechnologie“ werden. Zusätzlich zu diesen oben genannten Muss-Kriterien, kann ein möglicher Offertsteller auch folgende „nice to have“-Kriterien berücksichtigen: Bargeldloser Zahlungsverkehr, Mitarbeiterausweis, bargeldloses Drucken ohne Geldkontoverwaltung durch die HSG, Parking Card sowie Zugang zu IT-Funktionen.
Ihr könnt jetzt bestimmen, wie die Karte aussehen soll. Dazu müsst ihr eure Präferenz angeben, welcher der vier Vorschläge euch am besten gefällt.
Es gibt unzählige Anektoten rund um den plastifizierten Papierfötzel, der semesterweise in blauen oder orangen Tönen in unseren Briefkasten flattert. Und das – es versteht sich von selbst – natürlich erst, wenn die Semestergebühren bezahlt wurden. Die Rede ist von unserer Legi, oder zumindest von dem, was an der HSG als Legi bezeichnet wird.
Kürzlich an der Kinokasse traute unsere Online-Chefredaktorin ihren Ohren nicht recht, als ihr der Studentenrabatt mit dem Kommentar “kann ja jeder selber einen solchen Ausweis basteln!” verweigert wurde. Auch das Ausleihen von Büchern wird spätestens ab Semesterwoche 3 schwierig, wenn nicht nur Strichcode sondern auch die Matrikelnummer unleserlich ist. Als ich mit meiner Legi (siehe Bild oben) an einer Prüfung aufkreuzte, meinte die Aufsichtsperson nur “das isch jetzt aber nöd Ihre ärnst?“ Auch auf Sharing is Caring ist die Legi immer wieder ein heisses Diskussionsthema.
Doch die Erlösung naht! Jedenfalls lässt die Lektüre des St. Galler Amtsblattes darauf schliessen. Dort wird unter dem Projekttitel „HSGcard“ folgende Ausschreibung gemacht: „Den Studierenden wird eine Karte für studiumrelevante Dienstleistungen zur Verfügung gestellt“. Deutet man die Angaben der Ausschreibung richtig, soll diese HSGcard schon am 4. September, also auf das Herbstsemester 2015 geliefert werden – dieses Datum wird zumindest als Ausführungstermin angegeben.
Laut der Ausschreibung soll die Legi nicht nur als Ausweis dienen, sondern auch Drucken und Kopieren in der „HSG-Umgebung“ ermöglichen und als Ausleiheausweis für die Bibliothek dienen. Und jetzt wird es spannend: Die neue Legi soll eine „Karte mit berührungsloser Chiptechnologie“ werden. Zusätzlich zu diesen oben genannten Muss-Kriterien, kann ein möglicher Offertsteller auch folgende „nice to have“-Kriterien berücksichtigen: Bargeldloser Zahlungsverkehr, Mitarbeiterausweis, bargeldloses Drucken ohne Geldkontoverwaltung durch die HSG, Parking Card sowie Zugang zu IT-Funktionen.
Unabhängig von der Zahl der Zusatzfeatures der neuen Luxuskarte, besser und nachhaltiger als die jetzige Legi dürfte die neue HSGcard allemal sein – es sei denn, die Uni entscheidet sich für ein Angebot, bei welchem der neue Chip zwischen die zwei Papierstreifen der bestehenden Legi geklebt wird. Soweit kommt es hoffentlich nicht!
Nachdem wir heute Morgen das dritte Türchen des Adventskalenders öffnen durften, haben pünktlich um 8 Uhr auch die Türen der Bibliothek geöffnet, damit alle übermotivierten Frühaufsteher ihren Lernaktivitäten wieder nachgehen können – zumindest jene, die sich im dichten St. Galler Nebel nicht schon auf dem Weg an die Uni verlaufen haben.
Hat die Vorfreude auf die besinnliche Vorweihnachtszeit nicht schon im überfüllten Bus ein jähes Ende genommen, wird man spätestens beim Betreten der Bibliothek aus dem Träumen gerissen und man wünscht sich, dass Oma doch die wollig-warmen Socken (die sie uns alljährlich zum Fest der Liebe, des Friedens, der Besinnlichkeit und der vielen Familiendramen schenkt) ein bisschen zügiger gestrickt hätte.
Zugegeben: Auch ich suche gerne Ausreden, um mich vor dem Lernen in der Bib zu drücken, und die eisigen Temperaturen in besagten Räumlichkeiten stehen eher im vorderen Teil der Ausreden-Liste (gleich vor dem schlechten Kaffee der Mensa und unmittelbar hinter rotzenden Sitznachbarn). Aber bitte, sehr geehrte Bibliotheksverantwortliche, lieber Hausdienst, verehrte Universitätsleitung, Regierungsräte des Kantons St. Gallen oder wer auch immer von Ihnen hinter dem Temperaturregler der Zentralheizung dieser Universität sitzt: Haben Sie etwas Mitgefühl mit uns Studenten. Wir würden in dieser besinnlichen Zeit lieber eingekuschelt auf der Couch sitzen und Geschenke verpacken. Sorgen Sie doch wenigstens dafür, dass es in der Bibliothek zumindest um fünf Grad Celsius besinnlicher wird und wir unseren studentischen Pflichten ungestört nachgehen dürfen. Eine frohe Adventszeit!
Dieser Auflauf eignet sich besonders gut für alle, die den Abwasch schon gerne vor und nicht erst nach dem Essen erledigen wollen. Die vorgeschlagenen Gemüsesorten können beliebig ausgetauscht, ergänzt oder weggelassen werden.
Zutaten (4 Personen):
Zubereitung:
Karotten, Broccoli (oder Blumenkohl) und Rosenkohl in einer Pfanne mit Wasser und 1KL Bouillon 5-7 Minuten vorkochen. Unterdessen das restliche Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden, auch die Zwiebel. Für die Sauce den Rahm, das Ei, die Milch und die Hälfte des Käses in einer Schüssel gut vermischen und mit Salz, Pfeffer, Paprika und Oregano würzen. Das Gemüse und die Spätzli in der Gratin-Form geben und mischen, dann die Sauce darüber giessen und den restlichen Käse oben drauf streuen. Im Backofen bei ca. 200 Grad rund 30-45 Minuten backen, solange bis das Gemüse schön gar ist. Während der Auflauf im Backofen brutzelt, hast du schön Zeit, die Küche aufzuräumen ;-)
Zeitaufwand: Alles in Allem ca 1 Stunde
Kosten: ca. 20 Franken, je nach Gemüsesorte
I. Akt – Das Startwochencafé.
Wie in der vergangenen Startwoche gibt es auch dieses Jahr wieder ein Startwochenkaffee. Hier kann man sich gratis mit Kaffee, Gipfeli und Eistee eindecken. Das Wort „gratis“ hat im Startwochencafé aber eine besondere Bedeutung. Jeder der im Café etwas konsumiert soll sich nämlich überlegen, wie viel ihm „gratis“ Wert ist. Den entsprechenden Betrag wirft man dann in die durchsichtige WertBox ein – es sein denn, man wertet „gratis“ mit null Franken. Bis heute Mittwoch ist schon ein kleines Sümmchen zusammengekommen. Im Vorjahr haben die Assessmentstudenten durchschnittlich 65 Rappen in die Wertbox eingeworfen – um diesen ‘Rekord’ zu egalisieren, bleibt den Neuen nun noch bis Freitag Zeit.
II. Akt – Die Nachbarn
So nah und doch so fern – dies beschrieb lange das Verhältnis zwischen der HSG und dem Hauptsitz der benachbarten Helvetia. Da die Helvetia aber Presenting Partner der diesjährigen Startwoche ist, haben sich die beiden „Anwohner“ auf eine noch freundschaftlichere Nachbarschaft geeinigt. So können zum Beispiel fünf Neueintretende einen Coach für sich gewinnen, der sie durch das ganze Studium und darüber hinaus begleiten.
Auch der CEO der Helvetia, Stefan Loacker, hatte wohl keine weite Anreise zu seinem Input-Referat am Dienstag. Der ehemalige HSG-Student freute sich sehr, als Dozent an die Uni zurückkehren zu können. Entsprechend entspannt aber dennoch schlagfertig zeigte sich Loacker in der Diskussion nach dem Referat. So brach das Publikum im Audimax in Gelächter aus, als er auf die Frage, wie er als BWL-Absolvent den IT-Bereich eines Unternehmens leiten konnte, antwortete: „Das weiss ich selbst nicht so genau“. Natürlich mit einem Augenzwinkern.
III. Akt – Gespräche
Was passiert, wenn man sich am Morgen in den Eingangsbereich des Hauptgebäudes begibt, und zufällig ausgewählten Gesprächen nur ein oder zwei Sätze lang zuhört? Das „Startblatt“, das offiziöse Organ der HSG-Startwoche 2014 hat die Antwort: Ein Hörprotokoll von Jan Hoefliger:
Wenn die Gespräche im Verlaufe des frühen Morgens langsam ins Rollen kommen, hat so mancher seine Anlaufschwierigkeiten – trotz Morgengymnastik in Form gewisser schweisstreibender Treppen oder gewissenhaftem Endspurt auf Busse. Während man darauf hofft, dass Kaffee Wunder wirkt, lauschen wir unauffällig den morgendlichen Konversationen. Dabei haut einen die Vielfältigkeit der Gesprächsstoffe fast aus den Socken. Während natürlich vorabendliche Abenteuer Eingang in die Gespräche finden (Haupteingang 8:10: «Und denn hani glüte: Ding dong, ding dong.» «Hey, Musik geschter isch zum Schreie gsi.»), üben sich Superintelligente bereits im feinsinnigen, wirtschaftlichen Smalltalk (Haupteingang 8:32: «Die alte Firme händ kä Internetpräsenz.» «Isch scho no spannend, das Risikozüg do.»). Oder sie widmen sich bereits der «Logik» des neuesten Gewinnspiels namens «Bidding» (Audimax 8:16: «Nö, weisst du, dass es keine Konflikte zwischen Reflexionsfach und Kontaktfach gibt.»). Besonders Hartgekochte beschäftigen sich bereits mit dem Fernbleiben an der Fallstudie («Nei, weisch, isch en Scheiss, wenn i scho di erscht Wuche fehl.») Da bleibt einem nur etwas zu wünschen: Guete Morge!
Fotos: Livia Eichenberger
Tag zwei der Startwoche 2014 ist schon in vollem Gange. Während sich gestern Abend die Assessies mit genügend Energie nach dem universitären Pflichtteil ins freiwillige Abendprogramm stürzten, hatten andere schon in der Begrüssungsveranstaltung am Morgen gegen den Schlaf anzukämpfen. Auch heute Früh sieht man einige müde, von der langen Nacht gezeichneten Gesichter auf dem Campus.
Unterdessen schreiten die Arbeiten an der Fallstudie „Zukunftsraum Schweiz – Risiken und Chancen“ weiter fort. Das Startmagazin zeigt eindrücklich, mit welchen Risiken die Schweiz zu rechnen hat: Im 112 seitigen Begleitheft zur Startwoche liest man von Umweltkatastrophen, Finanzkrisen und atomaren Störfällen. Ziel der Fallstudie ist es, einen Risikobericht zuhanden des Bundesrates zu erstellen. Keine leichte Aufgabe, das wissen auch die Assessies.
Das Doku-Team TV in Kooperation mit dem lokalen Fernsehsender TVO Studenten wollte gestern Montag von den Neueintretenden wissen, welche Risiken und Chancen sie selbst für die Schweiz sehen. „Ein Risiko ist, dass sich die Schweiz zu sehr abgrenzt“, sagte ein Assessie gegenüber der Reporterin. Nun gilt es, die Inputs aus der Begrüssungsveranstaltung in die Fallstudienarbeit einfliessen zu lassen.
Den ganzen Beitrag vom Doku-Team TV gibt es übrigens hier: http://www.tvo-online.ch/?playlist=allshow
Es gibt Dinge, die will man als frischgebackener Student einfach nicht hören. Da wär zum einen Mutti, die das kleine Mami-Söhnli nicht gern ziehen lässt und sich sorgt, dass klein Timmy sich zusammen mit seinen zwei WG-Kumpels auch wirklich gut ernährt. Not gonna happen. Zum andern sind da die Väter, welche sich nicht so ganz sicher sind, ob dieses neue Notebook denn auch wirklich nötig ist und es ein PC nicht auch tut. Sorry Daddy, braucht es wirklich. Und dann sind da noch die Grossmütter, die sich sorgen, dass die selbstgenähten Vorhänge nicht passen (Oma, die können auch einen Meter zu lang sein), die Freunde, welche bestimmt nie nach St. Gallen kommen wollen „weil man da eh nicht Party machen kann“ und nicht zuletzt die Freundin, die sich wegen der vielen (hah!) Frauen an der Uni Sorgen macht.
Worauf man als Erstsemesterstudent noch weniger scharf ist, sind die guten Tipps und Tricks, wie man sein Studium erfolgreich übersteht. „Nein, umhimmelswillen, geh ja nicht in die Vorlesungen, allesfürdfüchs“, hört man da von den Studenten in höheren Semestern. „Macht euch immer Notizen“, gaben die Lehrer aus dem Gymnasium noch mit auf den Weg. Und „im Multiple-Choice Teil der Prüfung gibt es dann Punkteabzüge für falsche Antworten“, wissen gewisse Schlaumeier schon vor der ersten Vorlesung. Spätestens dann läuten die Alarmglocken. Holy… werde ich das wirklich durchstehen, habe ich die richtige Uni gewählt, und wie zum Teufel soll ich all diese tausend Slides, Skripte, Bücher und Notizen auswendig lernen?
Wie in so vielen Lebenssituationen gibt es hier nur einen Trick, um nicht gleich wahnsinnig zu werden. Lächeln und najadieseseinewort denken. Mal ehrlich: Es nützt rein gar nichts, am ersten Tag schon zu wissen, welche Lernstrategien sich bewähren, welche Vorlesungen eher unnütz sind. Die oft gut gemeinten Tipps sind genau so viel Wert wie Spielgeld aus „Monopoly“ an der Kasse im Migros. Denn es gibt wohl nicht sehr viele weitere Tage im Leben, die eine derart grosse Veränderung des Alltags mit sich bringen, wie der erste Tag als Student.
Darum gibt es eigentlich nur einen einzigen Ratschlag, dem man als Uni-Neuling Folge leisten sollte: Geniesst dieses Gefühl der Nervosität, gemischt mit Vorfreude und Ungewissheit. Die stressigen Zeiten kommen dann noch schnell genug. Bis dahin muss ausprobiert werden, wie lange der Kleiderschrank überlebt, ohne Wäsche zu waschen und wie viele Tage hintereinander man Döner und Pizza essen mag. Bis dahin ist die Zeit zu geniessen, die man nach den Vorlesungen im AdHoc verbringen kann. Die letzten warmen Tage, die man an den drei Weihern verweilen kann (und die sind in St. Gallen schnell vorbei). Und nicht zuletzt sollen die WG-Parties gefeiert werden, mit den neuen Freunden, und den alten, die eh nie nach St. Gallen kommen wollten, und der obligaten Flasche Prosecco – schliesslich ist man nur einmal im Leben Erstsemesterstudent. In diesem Sinne: Alles Gute für den Start an der Uni St. Gallen!