Aller Anfang ist schwer…

Aller Anfang ist schwer, doch keine Sorge, bis erste Freundschaften am Campus geschlossen werden, man routiniert Montag morgens die Vorlesung schwänzt und sich über die langen Schlangen in der Mensa aufregt, vergeht meist gar nicht viel Zeit.

Dieser Artikel soll eine kleine Starthilfe sein, um den neuen Studierenden unserer Universität auf den richtigen Weg zu verhelfen und den Start ins Herbstsemester an der HSG erfolgreich zu meistern. Was gibt es nun also als erstes zu beachten?

Ein Mentor muss her…

Möglichst gleich zu Beginn des Studienjahres würde ich zu einer Art Mentor raten. Sei diese Person ein Dozent, der dringende Fragen beantwortet oder ein Kommilitone aus einem höheren Semester, nichts vereinfacht den Studienstart mehr, als jemand der einem immer mit Rat und Tat zur Seite steht und durch das anstrengende erste Jahr an der HSG hilft. Und wer noch niemanden an der Uni kennt, wird ganz sicher mal Mittwochs im Trischli oder eines Abends im Adhoc jemanden kennenlernen.

500 Tacken…!?!

Weiter geht’s mit den Lernunterlagen. Erst einmal wird jeder große Augen machen. So ging es zumindest mir damals, als man mir sagte, dass ich Unterlagen für über CHF 500 kaufen müsse, um allein das erste Semester zu bestehen. Was ihr persönlich davon wirklich braucht, ist zu Anfang schwer zu sagen. Auf jeden Fall sparen kann man sich meiner Meinung nach die Skripte in ausgedruckter Form, da all diese Unterlagen online und kostenlos erhältlich sein werden. Auch die Bücher zu den einzelnen Kursen findet man in der Bibliothek und obwohl es sicher hilfreich ist, ein eigenes Exemplar zu besitzen, habe ich um ehrlich zu sein auch diese nie benutzt. Hilfreich und empfehlenswert sind sicherlich die Lernordner von Uniseminar, beziehungsweise Glemser und auch die dazugehörigen Karteikarten können in Fächern wie z.B. BWL lebensrettend sein.

Soll ich nun zur Vorlesung?

Als nächstes widme ich mich noch kurz den Kursen. An dieser Stelle gibt es einen entscheidenden Unterschied zur Schule – die Anwesenheitspflicht wurde aufgehoben. Ihr seid also zu keinem Zeitpunkt verpflichtet eine Veranstaltung eures Stundenplans wirklich zu besuchen. Wie hilfreich die Vielzahl an Vorlesungen und Übungen für den Einzelnen ist, hat jeder selbst zu entscheiden, wobei ich mit Gewissheit sagen kann, dass niemand nur für sein gutes Gewissen in eine Vorlesung gehen sollte. Vielleicht hat man auch wirklich etwas gelernt, wenn man gegen 20:00 Uhr auch die letzte Vorlesung verlässt, ich habe diese Zeit jedoch meist anders genutzt, manchmal in der Bib, manchmal im Adhoc.

Stosszeiten…

Zum Abschluss dieses kleinen Artikels möchte ich noch einmal auf ein paar Kleinigkeiten eingehen, welche vor allem Studierenden des Assessmentjahres zum Verhängnis werden könnten. Zum einen wäre da der Besuch der Mensa außerhalb der Stoßzeiten, da ihr sonst mit unliebsamen Schlangen konfrontiert werdet. Das gilt ganz nebenbei auch für die Kaffeebar in der B-Mensa, an der sich nur in den Vorlesungspausen und gelegentlich morgens eine wirkliche Schlange bildet, sonst geht es hier meist entspannter zu. Ähnliches gebe ich denen mit auf den Weg, die wie ich jeden Morgen mit dem Bus zur Uni kommen. Wenn eure Veranstaltung um 8:15 Uhr beginnt, nehmt doch bitte nicht alle den Bus um 8:00 Uhr, sondern fahrt auch mal 10 – 20 Minuten früher, so haben es morgens alle entspannter.


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