Tipps zum Vortrinken…

Das Vortrinken ist für uns Studierende oft genauso wichtig bzw. sogar wichtiger als das anschliessende Feiern im Club… Ob Homeparty, Bar oder gemütliche Runde mit Kollegen – wie ihr das Predrinking-Game in Sankt Gallen auf ein neues Level bringt, erfahrt ihr hier…

Wie so oft im prisma haben wir hier einige Tipps und Empfehlungen für euch aufgelistet. In welche Bar sollte ich gehen? Welche Getränke kicken so richtig? Was bringe ich auf eine Hausparty mit? Etc… 

Gralsburg-Export:

Wer des Öfteren, weil ihn sein Geld mal wieder zur Sparsamkeit zwingt, oder um für die nächste Flasche im Trashli zu sparen, zu Denner geht, wird dort von Mal zu Mal blau-silbern schimmernde Dosen in der Bierabteilung entdecken. Zwischen zwanzig Franken teuren Heineken-Sixern und Feldschlösschen-Boxen, finden sich ganze Paletten feinsten Gerstensaftes der Marke Gralsburg. Wer vom Preis normaler Biere bereits Haarausfall bekommt und wem das Prix von Coop schon vor dem Öffnen wieder aus dem Hals kommt, der ist hier im siebten Himmel. Für eine verschwindend geringe Summe von ca. elf Franken erhält man ganze 24 Dosen à 500ml. Also, nichts wie hin! Klar ist es nett ein Sixer auf eine Party mitzubringen. Aber wer gleich ein ganzes Tray mitbringt, der wird mit offenen Armen empfangen. Am Ende hat man vermutlich sogar weniger bezahlt. 

Universitärer Abschuss:

Man kennt es: Man fängt das Uni-Jahr frisch an und ehe man sich versieht ist bereits die zweite Kündigungsandrohung wegen nächtlicher Ruhestörung mit Verweis auf OR 257f Sorgfalt und Rücksichtnahme reingeflattert. Wenn man in zentraler Lage wohnt und sich irgendwie schon alle daran gewöhnt haben, dass das Pre-Hourern bei dir Zuhause stattfindet, muss eine schnelle Lösung her. Also entweder geht’s zu anderen Kollegen nach Hause, die dann wahrscheinlich aber weiter weg wohnen oder man sucht sich irgendeine Bar. Problem: Bars sind teuer… Lösung: AdHoc & Meetingpoint. Wer verhältnismäßig billiges Bier und/oder Cocktails während eines Kickerspiels konsumieren will, ist hier richtig aufgehoben. 

Alternativ unterwegs:

Wenn man in Sankt Gallen etwas nicht beim ersten Hinschauen findet, dann ist es eine Szene für elektronische Musik bzw. eine etwas alternativere Szene, die einem Abwechslung vom Uni-Alltag bietet. Doch der Schein trügt: Es gibt eine Bar, etwas weiter vom Stadtkern entfernt, mit dem Namen Tankstell, liebevoll auch Tanke genannt. Wer gute Drinks zu entspannten Preisen bei chilligen Technobeats geniessen will, ist hier richtig aufgehoben.

Totalschaden:

Mitten am Marktplatz liegt das berüchtigte US-Mex, welches neben schmackhaften Burgern, besonders für eine Spezialität beliebt ist: Dem Long-Island-Iced-Tea. Zugegeben, es ist vielleicht nicht das leckerste Getränk zum Starten, wenn man allerdings schon ein bis zwei Bier intus  hat, vergisst man dies schnell. Für eine anfänglich noch utopisch hoch wirkende Ablösesumme von zwanzig Franken erhält man im oberen Geschoss einen halben Liter der bösesten 90-10 Mische, die man sich vorstellen kann. Unter Staunen beobachten die Studierenden regelmässig wie die Kellner mit einer einschüchternden Ruhe 15 Sekunden lang Hart-Alk in ein Hefeweizenglas füllen, um es anschliessend mit einem Spritzer Cola und Orangesaft abzurunden. Spätestens nach diesem Anblick steht fest, dass sich zumindest für diesen Effekt, jeder Rappen lohnt. Wer sich am nächsten Tag nur noch schemenhaft erinnern will, ist hier richtig aufgehoben.

Mehr Tipps zum Feiern und Ausgehen findet ihr in der nächsten Ausgabe unseres Heftes. Also, dranbleiben! 

 




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