Was den Sport bewegt

Zum zweiten Mal fand der von Studierenden der HSG organisierte Impulse Summit statt. Diese Ausgabe kann nicht nur aus inhaltlicher Sicht punkten.

Die Challenger treffen auf Fritz Keller (Bild: Dave Honegger)

Als ich gelesen habe, dass der diesjährige Impulse Summit in Rorschach stattfinden wird, kamen mir die Sorgenfalten. So habe ich doch gedacht, dass der Sports Business Club einen Schritt auf die HSG zu machen will. Dies erschien mir als deutlicher Schritt weg. Ich wurde eines Besseren belehrt.

Ideen challengen

Durch die Integration der sogenannten Challenger, Studierende und Jungunternehmende aus St.Gallen wie weltweit, wurde die Möglichkeit geschaffen, die Grössen der Sportwelt herauszufordern. Fritz Keller, frischgebackener Präsident des Deutschen Fussballbundes (DFB) stand so auch am Montagabend vor den erwählten Challengern, welche ihn im Rahmen des Challenger Days mit Fragen löchern durften.

Auch am Dienstag, erster von zwei Summit-Tagen, war das Konzept ähnlich. Durch die Integration einer Bar auf der Bühne wurden bei jeder Keynote vier Challenger integriert, welche durch Nachfragen die Referierenden ins Schwitzen bringen konnten. Da die Veranstaltung jedoch die „Chatham House Rules“ etablierte, welche verbieten, gesagtes weiterzuverbreiten, gilt das Motto: What happened at Impulse Summit, stays at Impulse Summit.

Fortschritt im Fokus

Allgemein liess sich jedoch ein klares Bild nachvollziehen. Einerseits wird die Zukunft des Sports durch Daten geprägt sein – von der Wettbranche bis zum VAR hängt alles davon ab – andererseits wird eine Individualisierung des Erlebnisses als Megatrend identifiziert. In Gruppenarbeiten konnte eine Vertiefung des Themas vorgenommen werden, welche nicht nur eine weitere Auseinandersetzung ermöglichte, sondern auch eine Plattform zum zwischenmenschlichen Austausch sein soll.

So sagt auch Matthias Rossini, Head of Marketing des Sports Business Club, dass Netzwerken ein wichtiges Element sei. Es bietet nicht nur den Challengern die Möglichkeit, potentielle Anstellungen zu finden, sondern auch insbesondere die etablierten Firmen sollen von neuen, frischen Ideen profitieren können.

Wer sich weiter für das Thema interessiert, wird in Zukunft sicherlich auf seine Kosten kommen: Einerseits wird in der nächsten Ausgabe des prisma ein Deep Dive in den Summitgeschehen, andererseits soll auch nächstes Jahr wieder eine Ausgabe stattfinden. Stay tuned!


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