The New Normal? mit Prof. Dr. Reto Schuppli

Covid 19 – und danach?
Nachdem ihr letzte Woche erfahren habt, was Prof. Dr. Martin Kolmar zu dem Thema sagt, geht es diese Woche weiter mit Prof. Dr. Reto Schuppli aus dem Fachbereich Mathematik.

Was sich für unseren Mathematikprofessor im Zuge der Corona-Krise verändert hat, wie er zum Online-Lehrbetrieb steht und vieles mehr, erfahrt ihr im folgenden Interview. 

Inwiefern veränderte sich ihre Arbeit durch die gegenwärtige Corona-Krise?

Home-Office und Videovorlesungen statt Unterricht in Präsenz: eine grosse Umstellung!

Was ist Ihre Meinung zum Online-Lehrbetrieb, wo gibt es noch Schwachstellen und was läuft besonders gut?

Hier kann ich nur etwas zu meinen Vorlesungen sagen. Der Online-Lehrbetrieb läuft befriedigend. Schwachstellen sind die Beteiligungsmöglichkeiten der Studierenden und die durch die Technik diktierten Limiten bei den Übungen.
Bei den eigentlichen Vorlesungen ist der Unterschied nicht so gross – obwohl der persönliche Kontakt wohl auch hier wichtig ist.

Hatten Sie persönlich Schwierigkeiten mit der Umstellung auf Online-Betrieb sowie der Aussetzung des Kontaktstudiums, wenn ja an welchen Stellen?

Rein technisch hatte ich wenig Schwierigkeiten und gute Unterstützungen bei der Umstellung auf den Online-Betrieb. Mir fehlt jedoch der Kontakt zu den Studierenden sehr!

Denken Sie, der Online-Lehrbetrieb hat eine Zukunft an der HSG und denken Sie das Elemente davon erhalten bleiben und auch zukünftig mehr auf virtuelles Lehren sowie Lernen gesetzt wird?

Ich denke, dass die jetzige Situation grosse Chancen bietet. Man kann nun fundierter diskutieren, welche Angebote unbedingt in Präsenz stattfinden sollten und welche Angebote man ganz oder teilweise in die virtuelle Welt verlegt.

Wo sehen Sie die Universität sowie ihre Studierenden in ein bis zwei Monaten und was sind ihre persönlichen Gedanken hinsichtlich des weiteren Verlaufs der Krise?

Dieses Feld überlasse ich den Fachleuten und den selbst ernannten Propheten: ich weiss es nicht.

Was sollten wir alle Ihrer Meinung nach aus dieser Krise mitnehmen?

Dass man viel meistern kann, wenn alle Beteiligten guten Willens sind und gemeinsam nach gangbaren Lösungen suchen. Ausserdem wird uns allen wieder einmal bewusst, wie wichtig menschliche Beziehungen und persönlicher Austausch sind – besonders auch im Lernen und Lehren.

Was möchten Sie den Studierenden unserer Universität in diesen schwierigen Zeiten mit auf den Weg geben?

Bleiben Sie gesund und vor allem guten Mutes! Pflegen Sie Ihre Möglichkeiten, mit andern in Kontakt zu treten.


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