Nachtrag zur Stellungnahme vom 1. September 2020

In Anlehnung an die jüngste Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Artikel «Wir sind die Studierendenschaft» wurde dem prisma vorgeworfen, diesen Artikel zensiert zu haben. Die prisma-Redaktion stellt klar, dass es sich bei diesem Vorwurf um eine Falschaussage handelt. Der Artikel entsprach nicht unseren formalen Standards, weshalb er nicht in die aktuelle Ausgabe aufgenommen werden konnte, jedoch ein Platz in der Oktober-Ausgabe zugesichert wurde. Dies wurde dem St.Galler Tagblatt in unserer Stellungnahme vom Freitag, 28. August 2020 auch so dargelegt, wurde jedoch in der jüngsten Berichterstattung nicht berücksichtigt.

Gründe für die Verschiebung des Artikels waren neben den in der Stellungnahme vom 1. September aufgezählten Punkte weitere formale Fehler: So wurden im Artikel «Wir sind die Studierendenschaft» Aussagen falschen Personen und Gremien zugeordnet; Aussagen sind faktisch nicht korrekt und eine gendergerechte Sprache wurde nicht verwendet, obwohl es eben in dieser Diskussion genau um diese Thematik gehen sollte. Wir als prisma-Redaktion haben die Verantwortung, Inhalte journalistisch korrekt aufzubereiten, damit auch weiterhin das Vertrauen der HSG-Studierenden in unsere Berichterstattung gegeben ist. Dieser Artikel entsprach nicht unseren journalistischen Mindeststandards und somit sah sich die prisma-Redaktion gezwungen, diesen Artikel zu verschiebenSomit ist jeglicher Vorwurf der «Zensur» hinfällig. 

Mit dem betroffenen Redaktor wurde ausgemacht, dass der Artikel bei einem Treffen zu Beginn des Semesters besprochen wird, um die oben genannten Fehler zu beheben und den Artikel so für die nächste Ausgabe vorzubereitenDer Autor stimmte dieser Vorgehensweise zu, bevor er den Artikel einige Stunden später ohne jegliche Absprache mit dem prisma dem St.Galler Tagblatt zukommen liess. 

Die prisma-Redaktion findet es sehr schade, dass unsere Arbeit, die tagtäglich von unseren ca. 30 aktiven Mitgliedern ehrenamtlich erbracht wird, mit medial inszenierten Falschaussagen konfrontiert wird. 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

*

*