ERROR 404 – im zweiten Anlauf geht alles besser

Die Website der HSG hat sich im Verlauf eines Jahres vom Schandfleck der Universität zum ansehnlichen Online-Auftritt gemausert. Nun ein Blick zurück auf anfängliche Schwierigkeiten, Veränderungen und bestehende Unklarheiten.

Eine Meldung, welche man heutzutage seltener zu Gesicht bekommt. Screenshot: www.unisg.ch

Treue prisma Leserinnen und Leser werden unsere Berichterstattung zur damals brandneuen HSG-Website im Herbstsemester letzte Jahr gelesen haben. Für diejenigen, die den Artikel dazu verpasst haben hier eine Kurzfassung von den bekannten «ERROR 404». 

Ein Jahr nach zahlreichen Verbesserungen, Updates und Neuerungen erfüllt die Website nun endlich den ihr angedachten Zweck. So ist nicht nur die Startseite übersichtlicher geworden, sondern auch die Menüführung endlich intuitiv – zumindest einigermassen. 

«user experience» 

Informationsbeschaffung wie im 21. Jahrhundert üblich, ist nun auch endlich auf der HSG Website möglich. Institute, Schools, ja sogar die Bibliothek sind schnell und einfach zu finden, egal ob für alte Hasen oder neueintretende Assessies. Und das Beste dabei? – die Links funktionieren jetzt, Halleluja! Neben dem optisch ansprechenden Layout der Website ist nun auch der zweite und dritte Eindruck positiv, bietet der «Direkteinstieg» doch eine nützliche Auswahl der beliebtesten Seiten, unter anderem Links zu Studynet, Compass, der Website des Campussports und der Bibliothek. Ein Punkt der früher für hitzige Diskussionen und rote Köpfe sorgte bringt der Seite nun viel Lob ein: das Login wurde zentralisiert. Meldet man sich auf der HSG Website an kann man direkt auf sein Compass oder Studynet Konto zugreifen, ohne weitere Anmeldung auf der jeweiligen Seite. Im Vergleich zur ursprünglichen, fehlerträchtigen Version der Website erleichtert diese Feature – klein aber oho – den Studierendenalltag doch sehr. Zusätzlich wird dadurch auch eine beträchtliche Zeitersparnis erzielt, endeten früher doch unzählige Anmeldeversuche in einer Sackgasse oder farbenfrohen Fehlermeldungen, was viel Zeit und noch mehr Nerven kostete. 

Mobil 

Auch in der mobilen Version auf Smartphones und Tablets hat sich einiges getan. Ein übersichtliches, funktionierendes Menü, praktische Shortcuts und eine Handvoll nützlicher Links haben sich auch hier eingefunden und machen das schnelle Abrufen von Informationen «to go» schon fast zu einem Vergnügen. Ebenso sind Funktionen wie «zurück»«teilen» oder simple Untermenüs nun endlich an den gewünschten Platz gerückt und verstecken sich nun nicht mehr. Der Kalender, das ursprüngliche Problemkind der Website, erhielt im gleichen Zug eine Umstrukturierung und führt nun die gewünschten Befehle vorbildlich aus. Die spezielle Eigenart, dass, wenn man mehr über einen bestimmten Termin erfahren wollte, sich der gesamte Kalender kurzerhand schliesst, wurde abgeschafft und sorgt so – zumindest in der Theorie – für weniger Durcheinander und Falschinformationen. Der ursprüngliche Wunsch, auch auf dem Smartphone die Websiteansicht zu erhaltenist durch die implementierten Änderungen und Verfügbarkeit der gewünschten Informationen nun in den Hintergrund gerückt. 

Gut Ding will Weile haben 

Alles in allem kann guten Gewissens von einer erfolgreichen Umstellung und erfreulich positiven Veränderung gesprochen werden. Einziges noch bestehendes Manko ist die nach wie vor unpraktische Einsicht in Fristen und Deadlines, die in Untermenüs des Studentweb und Studynet versteckt sind und noch Optimierungspotential aufweisen. Falls man sich dieser Kleinigkeit noch annehmen sollte, könnte man auch gleich die Websiteansicht realisieren – wenn auch nicht essentiell, «nice to have» ist diese allemal und würde manch einem Untermenü ein wenig Struktur verleihen. 


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