Hilfe, ich weiss nicht wie ich helfen kann

Während des ersten Lockdowns war eine deutliche Steigerung der Solidarität in der Bevölkerung bemerkbar. Da wir uns nun fast in einem zweiten Lockdown befinden, hier nochmals drei Ideen, wie man weiterhin anderen Menschen eine Freude machen könnte.

Nächstenliebe und Nachbarschaftshilfe waren im März allgegenwärtige Begriffe. Etwas mehr als sechs Monate später hat sich die COVID-19 Situation noch nicht wirklich beruhigt, sie ist vielleicht sogar noch schlimmer geworden. Trotzdem ist der Wunsch nach Solidarität nicht mehr so omnipräsent wie vor einem halben Jahr. Auf Hilfe sind jedoch nach wie vor zahlreiche Menschen dringend angewiesen. 

Schenk einen Brief 

Natürlich ist Zeit, vor allem so kurz vor der Lernphase, ein kostbares Gut. Wer aber trotzdem den Wunsch nach einer kleinen Verschnaufpause verspürt, könnte diese nutzen, um einer Seniorin oder einem Senior eine kleine Freude zu bereiten. Einfach einen Brief schreiben, kurz ‘Hallo’ sagen, etwas über sich erzählen oder Fragen stellen, eine kleine Geschichte erfinden oder eine Postkarte mit einem Gruss schmücken. Dieser Brief wird dann in einen Umschlag gegeben und mit ‘Schenk einen Brief’ beschriftet. Dieser beschriftete Umschlag wird wiederum in ein Couvert gesteckt und an folgende Adresse gesendet: 

Schenk einen Brief 
c/o Williams / Hamilton-Irvine 
Dorfstrasse 27 
8037 Zürich 

Wer seiner Briefempfängerin oder seinem Briefempfänger die Möglichkeit geben will, zurückzuschreiben, kann seine eigene Adresse natürlich im Brief beilegen. 

Schon ausgemistet? 

Die Corona-Situation hat viele Leute dazu motiviert, endlich das längst Überfällige zu tun oder zumindest zu planen. Den Schrank, den Keller oder sogar die alten Kartons auf dem Dachboden auszumisten. Doch bevor man die Dinge, von welchen man sich trennen möchte, auf die Deponie bringt, sollte unbedingt die umfassende Liste der osteuropahilfe konsultiert werden. Das internationale Hilfswerk nimmt an ihren drei Sammelstellen in St.Gallen, Zürich oder im Thurgau verschiedenste Gegenstände von simpler Bekleidung und unbenutzten Hygieneartikeln über unbeschädigte Haushaltswaren und Spielsachen bis hin zu ganzen Möbeln entgegen. Die gesammelten Güter werden dann in verschiedene osteuropäische Länder an diverse hilfsbedürftige Kinderheime, Schulen, Spitäler oder Gefängnisse verteilt. 

Aktiv zur Tat schreiten 

Wem Briefe schreiben nicht wirklich liegt oder wer nichts zum Ausmisten hat, kann dank verschiedenen Plattformen auch im Umfeld eine helfende Hand reichen. Vor Ort bietet sich hier gern gscheh – St. Gallen hilft <3 an. Hat man die einfache Registrierung vorgenommen, wird man mit St.Gallerinnen und St.Gallern vernetzt, die momentan gerade auf Hilfe angewiesen sind. Seien es ältere Menschen, Leute, die zur Risikogruppe gehören oder Personen in Quarantäne. Meistens sind es simple Besorgungen, welche unentgeltlich getätigt werden können. Wer sich momentan nicht in St.Gallen aufhält, kann mit der App FiveUp Leute in der eigenen Umgebung finden, welche gerade Hilfe gebrauchen könnten. Da die App in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Roten Kreuz geführt wird, finden sich dort auch häufig neben kleinen Nachbarschaftsgefallen auch grössere Engagementmöglichkeiten (zum Beispiel für den Rotkreuz Fahrdienst oder in der Nachhilfe für Kinder aus benachteiligten Familien).  


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