Gerücht – Abschaffung der Semestergebühren

Die Semestergebühren an der HSG sind umstritten. Während inländische Bachelor-Studierende «nur» 1 226 Franken pro Semester bezahlen, müssen ausländische mit 3 126 Franken deutlich tiefer in die Tasche greifen. Master-Studierende zahlen zudem – aus welchem Grund auch immer – nochmals 200 Franken obendrauf.

Die Semestergebühren an der HSG sind umstritten. Während inländische Bachelor-Studierende «nur» 1 226 Franken pro Semester bezahlen, müssen ausländische mit 3 126 Franken deutlich tiefer in die Tasche greifen. Master-Studierende zahlen zudem – aus welchem Grund auch immer – nochmals 200 Franken obendrauf. Im schweizweiten Ranking liegt die HSG daher auch auf dem zweitletzten Platz, was die Höhe der Semestergebühren anbelangt. Nur im Tessin zahlt man noch mehr als an unserer Alma Mater.

Dieses Ranking hat sich auch der Universitätsrat bei seiner letzten Sitzung genauer angeschaut und diskutiert nun über eine Abschaffung der Semestergebühren. Damit würde die HSG quasi aus dem Nichts auf den ersten Platz der Rangliste vorpreschen und die ETH, welche kürzlich die Gebühren angehoben hat, ganz alt aussehen lassen. Auch würde endlich das durch die fast dreimal so hohen Semestergebühren bedingte angespannte Verhältnis zwischen inländischen und ausländischen Studierenden beseitigt werden.

Um den monetären Ausfall zu kompensieren, der durch die Abschaffung der Gebühren entsteht, müssten allerdings die finanziellen Mittel an anderen Stellen wieder reingeholt werden. Neu sollen daher die Bidding-Punkte für die Kurswahl käuflich zu erwerben sein. Vorstellbar wäre beispielsweise, dass im Verhältnis 1:1 Franken gegen Bidding-Punkte eingetauscht werden können, um sich dann damit in Kurse einkaufen zu können.

Die Studentenschaft zeigte sich zwar vorerst über diese Massnahme besorgt, konnte aber durch den Vorschlag der Universität, dass zu viel gekaufte Bidding-Punkte nur als Gutscheine für den Bereich G wieder ausbezahlt werden können, überzeugt werden. Zudem soll diese Änderung für Studierende mit begrenzten finanziellen Mitteln kein Grund zur Sorge sein. Für allseits beliebte Kurse wie Steuerrecht, Makroökonomik III und Grundlagen der Finanz- und Versicherungsmathematik werden weiterhin null Punkte im Bidding ausreichen.


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