Was Pasta, Theater und Salsa gemein haben

Kaum ist das Symposium vorüber, startet diese Woche der nächste Event: die Kulturtage St. Gallen. Die Beteiligten äussern sich zu den Herausforderungen, Zielen und warum es für jeden etwas dabei hat.

Lust auf ein Rockkonzert in der Aula? Du wolltest schon immer einmal deine Freundin mit selbstgemachter Pasta überraschen? Oder hast einfach genug von der braunen Brühe an der Uni und möchtest selbst die Barista-Kunst erlernen? Dann bist du an den Kulturtagen goldrichtig! Dass es dabei für jeden etwas hat, verspricht Jasmin Weber, Mitorganisatorin der Kulturtage.

Im Fokus stehen diese Woche nicht nur die ohnehin schon fleissigen Museumgänger unter uns, sondern auch Personen, die nicht per se kulturinteressiert sind. Die Kulturwoche soll inspirieren und dazu anregen, sich mit Kultur auseinanderzusetzen, denn Kultur findet längst nicht nur im Theater oder im Kunstmuseum statt. Schon die Definition des Begriffs alleine besagt, dass Kultur alles beschreibt, was das Individuum eigens produziert. Daher reicht der Begriff von der Kaffee- bis hin zur Unternehmenskultur.

Dass Kultur genauso vielfältig an der Universität und in der Stadt St. Gallen vertreten ist, zeigt sich sofort, wenn man einen Blick auf das facettenreiche Programm wirft: Die Veranstaltungen reichen von Kunst, Theater, Musik und Tanz bis hin zu Kulinarik,
Film und Literatur.

Wie alles begann

Ins Leben gerufen wurden die Kulturtage vor drei Jahren durch eine von drei musikbegeisterten Studierenden initiierte Sitzung, an welcher man zum ersten Mal alle Kulturvereine an einen gemeinsamen Tisch brachte. Nicola Holenstein, Mitgründer der Kulturtage, erläutert, dass aus der vorgefundenen Vielfalt schnell die Idee aufkam, eine gemeinsame Plattform für die
kulturellen Vereine an der HSG zu schaffen. Wenige Monate später gingen die Kulturtage bereits zum ersten Mal erfolgreich über die Bühne.

Plattform für kulturelle Vereine

Mit den Kulturtagen möchten die Organisatoren während einer Woche die Aktivitäten der kulturellen Vereine
der Universität St. Gallen bündeln, ihre Wichtigkeit unterstreichen und sie sichtbarer machen. Dabei kommt ein sehr diverses Portfolio zusammen: So können beispielsweise während eines Workshops des HSG-Vereins Salsita Rica die Grundlagen der lateinamerikanischen Tänze Salsa, Bachata oder Kizomba erlernt, oder mit dem Kunstverein proArte verschiedene Kunstwerke bei einem Gläschen Wein bestaunt werden.

Die Wichtigkeit der Kulturtage unterstreicht auch Noémie Ammann, Co-Präsidentin von proArte: «Die Kulturtage sind ein wichtiger Punkt unserer Agenda, denn hier werden alle kulturellen Vereine zusammengebracht, es wird sich ausgetauscht und vereinsübergreifende Veranstaltungen werden organisiert.»

Dialog zwischen Stadt und Uni

Die Veranstaltungen sind nicht nur für Studierende, sondern auch für die Stadtbevölkerung offen. Ziel war es dieses Jahr, insbesondere städtische Kulturinstitutionen mit ins Boot zu holen. Die Kulturtage sollen eine Brücke zwischen der Stadt und der Universität schlagen und eine Plattform zum Austausch bieten. Einerseits sollen bekannte Klischees über die HSG-Studierenden aufgebrochen werden und andererseits auch die kulturelle Vielfalt, welche man an der Uni und in der Stadt vorfindet, einem breiten Publikum aufgezeigt und zugänglich gemacht werden.


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