Author Archives: Alissa Frick

  • Die ultimativen Mensa-Hacks 2018

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    Kommt dir diese Situation bekannt vor? Leidest auch du unter Angstzuständen, bevor du am Mittag in der Uni-Mensa versuchst deinen Hunger zu stillen?  Keine Angst! Mit diesen fünf exklusiven Tipps für einen erfolgreichen, schmackhaften und sogar lukrativen Mensa-Besuch, wirst auch du deine Mensa-Besuche wieder geniessen können.

    Tipp Nr.1: Spartipp am Buffet

    Für die Fleischliebhaber unter euch, lohnt es sich wie ein typischer, vorbildlicher Schweizer zu trennen: Salat und Gemüse auf den einen Teller, Fleisch auf den anderen Teller. So zahlst du beim Abwägen an der Kasse für deinen Salat nicht den teureren Preis für das Fleisch.

    Tipp Nr. 2: Der Kuchen-Hack

    Liegt dein Lieblingskuchen am Buffet aus? Keine Panik! Egal ob Rüebli-, Marmor- oder Schokoladenkuchen: Sie schmecken alle gleich.

    Tipp Nr. 3: Tipp für den Bärenhunger

    Hast du Lust, richtig in der deliziösen Mensaküche zuzuschlagen? Um 14 Uhr werden die Portionen bereits beträchtlich grösser. Um 14.15 werden die Portionen riesig. So hast du nicht nur deinen Kohlenhydratbedarf für den Tag gestillt, sondern tust auch noch etwas Gutes gegen Food Waste.

    Tipp Nr. 4: Falls im Stress

    Hast du es eilig, dann musst du beim Anstehen nicht auf Murphy’s Law vertrauen. Stell dich hinter den Anzugträger, denn: die Visa-Gold-Card besitzt die Kontaktlos-Funktion.

    Tipp Nr. 5: Nachwürzen erlaubt

    Wenn wir ehrlich sind, schmeckt das Mensaessen nach einer gewissen Zeit immer gleich. Für diejenigen, deren Geschmacksknospen auch gelangweilt sind, haben wir den ultimativen Tipp: Mensa-Essen take-away mitnehmen und sich auf die Terrasse des Co-Workingspace begeben. Dort steht dir ein Kräutergarten zur Verfügung, mit dem du jedes langweilige Mensa-Menu aufpeppen kannst.

    Für die Faulen unter euch: Aromat mitnehmen.

  • Ein Esel als Start-Up-Förderung

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    HSG-Studenten erlangen in ihrer Ausbildung Fähigkeiten, die sie für vielfältigste Projekte einsetzen. Durch das Engagement für gemeinnützige Organisationen wird bewiesen: «HSG, du bisch viel meh als dis Klischee!»

    Als der MIA-Student Janic Büchel durch Zufall eine DVD im Brockenhaus fand, hätte er wohl nicht gedacht, welche Konsequenzen dieser Fund für ihn und viele andere Menschen haben würde. Der Inhalt der DVD rührte ihn zu Tränen und begeisterte
    ein Studenten-Team, welches nun durch die Beratung einer NGO zur Pflanzung von hunderttausenden Bäumen in Äthiopien beiträgt. Jetzt soll eine Crowdfunding-Kampagne das Engagement der HSG-Studierenden abrunden.

    Hilfe zur Selbsthilfe

    «Green Ethiopia» ist eine Schweizer Stiftung, die von Kurt Pfister und seiner Familie nach einer Äthiopien-Reise gegründet wurde. Durch Aufforstungen und Projekte zur Wassergewinnung kämpft die Stiftung in enger Zusammenarbeit mit Bauern- und Frauengenossenschaften gegen die weit verbreitete Armut in einem der ärmsten Länder Afrikas. Seit der Gründung im Jahre 2001 arbeiten die freiwillig engagierten Stiftungsvertreter daran, die Ernährungs- und Lebenssituation der Menschen nachhaltig zu verbessern.
    Und das mit Erfolg: «Green Ethiopia» bewirkt, dass sich kahle Hügel in fruchtbare Wälder verwandeln. Dabei ist es sehr wichtig, dass die Einheimischen bei der Arbeit mitwirken. Von der Setzlingsproduktion, über die Aufforstungsarbeiten, bis zur langfristigen Pflege und dem Schutz der Wälder helfen viele mit: Frauenorganisationen, Jugendvereinigungen und ganze Dorfgemeinschaften.
    Millionen von Setzlingen gedeihen so während Jahrzehnten zu Wäldern, die einen vielfältigen
    Nutzen für die Einwohner und die
    Umwelt bringen. Vor allem in
    der Trockenzeit ist das in den Wäldern gespeicherte Wasser für den
    Nahrungsmittelanbau unglaublich
    wertvoll. Es trägt zur Ernährungssicherheit bei und ermöglicht Bauernfamilien ein Einkommen zu generieren.
    Ein weiteres Projekt ist auf die Jugend fokussiert: In Schulen werden Kinder und Jugendliche über den Nutzen von Bäumen, Wäldern und Fruchtbäumen unterrichtet. Durch praktische Erfahrungen, wie der Pflege eines eigenen Fruchtbaums und der aktiven Partizipation bei Aufforstungen, wird den Kindern der ökonomische Wert der Bäume auf eindrückliche Art vermittelt.
    Die Stiftung ist nicht auf das Verteilen von Hilfsgütern ausgelegt, sondern hilft den Einwohnern und Einwohnerinnen sich selbst zu helfen. Diese Hilfe zur Selbsthilfe ermöglicht die nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation. Folgender zentraler Kreislauf steht dabei im Mittelpunkt: Bäume – Wälder – Wasser – Nahrung – Leben.

    Bäume pflanzen per Mausklick

    Zurück zu Janic Büchel und seiner DVD. Diese beinhaltete einen bewegenden Bericht über «Green Ethiopia». Begeistert von deren Engagement stellte der Student sofort Kontakt zu den Gründern der Stiftung her. Er erfuhr daraufhin, dass der Sohn und jetzige Geschäftsführer von «Green Ethiopia», Simon Pfister, an der HSG doziert. Im Gespräch mit ihm ergab sich die Idee, «Green Ethiopia» im Rahmen des Masterkurses «Practical Leadership in Development Cooperation» von Andreas Koestler zu beraten.
    Das Studenten-Team um Janic Büchel erarbeitete neue Vorschläge zur strategischen Weiterentwicklung der Stiftung. Empfohlen wurde unter anderem eine Kooperation mit ecosia.org, einer Suchmaschine und Google-Konkurrentin, die 80 Prozent ihres Gewinns in Aufforstungsprojekte auf der ganzen Welt investiert. Das Prinzip ist spannend: Wenn du etwa 45 Mal etwas über ecosia.org suchst und die Firma Werbeeinnahmen generiert, hast du einen Baum «gepflanzt». Dank der Beratung der HSG-Studenten und der daraus resultierenden Kooperation mit ecosia.org kann «Green Ethiopia» nun noch viel mehr Bäume in Äthiopien pflanzen!
    Nach dem Kurs hörten die Studenten von einem weiteren tollen Ansatz zur Selbsthilfe, den «Green Ethiopia» verfolgt. Janic Büchel, Linda Osorio, Nathalie Häubi und Michèle Schweizer waren so begeistert davon, dass sie nun eine Crowdfunding-Kampagne lancieren.

    Ein Esel für ein besseres Leben

    Die Familienstiftung möchte neben den Aufforstungsprojekten speziell Witwen, Frauen und Mädchen helfen. Auf ihnen lasten in Äthiopien viele Pflichten, die oftmals an die Grenzen des Zumutbaren gehen. Zum Beispiel werden Material- und Wassertransporte von den für den Haushalt zuständigen Frauen und Mädchen erledigt. Durch die langen Distanzen und schweren Lasten leiden sie und ihre Körper jedoch sehr. Für die Mädchen bedeuten die Transporte, dass sie nur während der Regenzeit, wenn die Wasserquellen nahe liegen, die Schule besuchen. In der Trockenzeit müssen sie bei den Transporten helfen und verpassen dabei den Schulunterricht. Sogar erwachsene Frauen tragen wegen der schweren Lasten oft körperliche Schäden davon.
    Genau da schafft «Green Ethiopia» mit ihrem Eselprogramm Abhilfe. Die Stiftung schenkt besonders stark benachteiligten Frauen einen Esel. Dieser hilft beim Transportieren von Wasser und Holz und ermöglicht es den Frauen kleine Aufträge von Nachbarn zu übernehmen. Sie können so ein Kleinstunternehmen gründen, welches substanziell zum Einkommen der Familie beiträgt. Für die Mädchen, die während der Trockenzeit Wasser transportieren müssen bedeutet ein Esel, dass sie fortan während des ganzen Jahres zur Schule gehen können. Um Konflikte zu vermeiden, entscheidet die Dorfgemeinschaft, wer von dem Esel am meisten profitieren kann. Für eine Witwe, die sieben Kindern zu versorgen hat, verändert eine Eselspende das Leben von Grund auf.

    Jeder Franken ins Projekt

    Deine Hilfe ist nun gefragt. Die Crowdfunding-Kampagne soll 50 Esel à 150 Franken finanzieren. Das sind in den zwei Monaten bis Jahresende 7500 Franken. Der Schwarm entscheidet dabei: Ein Projekt wird nur dann umgesetzt, wenn sich bis zum Enddatum genügend Unterstützer finden und das Spendenziel erreicht wird. Jeder Beitrag zählt.

    Bei der zertifizierten Stiftung der Familie Pfister kann sich der Spender auch ganz sicher sein, dass jeder Spendenfranken in diese nachhaltigen und somit sinnvollen Projekte investiert wird. Sogar Projektreisen und sonstige Spesen zahlen die Gründer aus der eigenen Tasche.
    Wenn dich dieses Projekt überzeugt, freuen sich die Initianten, Familie Pfister und die beschenkten Äthiopierinnen über jeden Spendenbeitrag. Lasst uns gemeinsam beweisen: «HSG, du bisch viel meh als dis Klischee!»

    Zu finden ist die Kampagne auf letshelp.ch, der Crowdfunding-Plattform von Swisscom, Zewo und Swissfundraising:

    https://letshelp.ch/projects/esel-als-startupfoerderer