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  1. START Summit 18 – LIVE Ticker

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    19:32

    dv


    19:32 An dieser Stelle möchte ich nicht nur dem Gewinner gratulieren, sondern mich auch verabschieden. Es war mir eine Freude, all den Mitfiebernden live Updates zu geben. Bis auf ein nächstes Mal! dv


    19:32 …AESYRA! dv


    19:31 Der Gewinner ist… dv


    19:30 Was sollen die “Verlierer” tun? Es sind keine Verlierer. Sie wurden aus 200 Kandidaten ausgewählt und stehen auch auf der Bühne. Ein Jubel seitens des Publikums. Und die Gewinner? “They should invite us for a round of champagne.” dv


    19:28 Anscheinend war es eine sehr schwere Entscheidung zwischen zwei Start-ups. dv


    19:26 Nun zum Teil, auf den alle gewartet haben. Die Jury ist zurück. dv


    19:23 Zwar sind wir mindestens 15 Minuten zu spät dran, dies lässt aber niemanden aus dem Konzept geraten. dv


    19:12

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    19:08 Die Jury zieht sich für 10 Minuten zurück. Unterdessen betritt ein Mann, der vor einigen Jahren auch sein Projekt am START Summit gepitcht hat die Bühne. Er erzählt von seinen Erfahrungen. dv


    19:06 Die Lösung konzentriert sich auf einem Armband und einer Zahnspange, das Vibrationen auslöst, um den Patienten zu beruhigen. dv


    19:05 Die Frau eines Jurymitglieds ist betroffen. Er scheint von der Idee überzeugt zu sein. dv


    19:04 Der Pitch Aesyra beschäftigt sich mit Zähnen. Patienten, die von knirschenden Zähnen in der Nacht aufwachen finden mit dieser Technologie eine Lösung. dv


    19:00 Anscheinend hatte die Jury im Halbfinale ganz unterschiedliche Meinungen was das “beste” Start-up betrifft. Ob das im Finale auch so sein wird? Jedenfalls haben alle drei schon jetzt eine Präferenz. Noch steht aber ein letzter Pitch an. dv


    18:59 Das letzte Start-up. Bald wird die Jury ihre Entscheidung treffen müssen. dv


    18:56 Zwar wollte der Pitcher noch etwas sagen, war aber so besorgt von der Musik, dass er es sein gelassen hat. dv


    18:54 Das Business-Modell: B-to-B. dv


    18:51 Start-up Nummer fünf pitched seine Idee: Einen Rollstuhl via Smart Technology steuern! dv


    18:50 An dieser Stelle möchte ich mich persönlich bei Swisscom bedanken, denn ohne euer blitzschnelles Wi-Fi wäre dieser LIVE-Ticker nicht möglich. Danke! dv


    18:49 Die Moderatorin und die Jury. dv


    18:48 Die Technik war wohl nicht bereit, dass die Kandidatin in ihrer Powerpoint-Präsentation stöbern will. Trotzdem meistert sie eine gute Antwort auf die Frage der Jury zu geben. dv


    18:47 Auf die Sekunde genau endet ihre Präsentation. dv


    18:44 Ihr Projekt umfasst eine Kommunikationsplattform wie Slack im Gesundheitswesen. dv


    18:42 Die erste Frau pitcht ihr Projekt. “How are you doing? “I’ve had a lot of coffee. A lot of it.” – trust me, you’re not the only one. I promise. dv


    18:40 “Why aren’t we using your technology to choose today’s winner” – lacht die Jury. Unterschiedliche Meinungen seitens der Jury. dv


    18:37 Die dramatische Musik der letzten 10 Sekunden des Pitches verunsichern den Kandidaten, er macht eine zu lange Pause und wird unterbrochen. dv


    18:34 Der dritte Kandidat betritt die Bühne. Es scheint ihm gut zu gehen. Seine Idee betrifft eine AI Lösung für Human Resources. dv


    18:31 “What did you do your research with?” “Mice. …they also have a brain, you know?” – das Publikum lacht. dv


    18:28 Mitten in seinem letzten Satz wird er unterbrochen. Unverschämt oder gerecht? dv


    18:26 Der CEO von Vigilitech präsentiert sein Herzschlagüberwachungs-System. dv


    18:24 “I’m afraid to pronounce swiss names.” Zwar kann der Kandidat die Namen nicht ganz richtig aussprechen, überzeugt jedoch mit seinem Charme. dv


    18:22 Die Kernkompetenz des Start-ups: Roboters as operators. “The camera is attached to the robots”. dv


    18:21 “I’m sure, Daniel doesn’t like me.” Trotz des Kommentars erhält der Pitcher ein gutes Feedback vom Juror. dv


    18:17 Der erste Teilnehmer – Seervision – wird von einem jubelnden Publikum empfangen. dv


    18:14 Die Jurymitglieder sind auf der Bühne. Die Teilnehmer haben je 3 Minuten um ihre Ideen zu pitchen. Die Jury hat danach Zeit, Fragen zu stellen. Nach dem alle Start-ups ihre Ideen gepitcht haben, wird die Jury entscheiden. dv


    18:08 Der Start Summiteer hat begonnen. 6 Start-ups werden ihre Ideen pitchen, es wird jedoch nur einen Gewinner geben. Wer wird die 25’000 CHF, gesponsert von Swiss Prime Site, mit nach Hause nehmen? dv


    17:25 Neal Petersen erzählt uns die Geschichte von seinem lebenslangen Segeltraum, und wie er nach 18 Jahren ans Ziel kam. Die Message dahinter: Als Entrepreneure müssen wir an unseren Traum glauben und jegliche Hindernisse und Probleme in Lösungen verwandeln. No Limitations. mv


    17:25 Eine Überraschungs-Keynote von Neal Petersen auf der Main Stage. dv


    17:02 Ihr wollt nächstes Jahr auch zum START Team gehören? Die wichtigsten Infos gibt es jetzt im START Circus. dv


    16:54 Die Workshops sind zu Ende, noch eine knappe Stunde bis zum grossen Finale! dv


    15:46 Daniel Jung im Interview!

    How do you like it here so far?
    Very very very impressed, the organisation is on top, the flair is awesome, the atmosphere is amazing!

    What is your background?
    So I teach thousands of students every month by doing youtube videos and on learning platforms. I quit university very early, because I taught everything myself by youtube. My motivation was not getting up at 8 am in the morning on monday. I would watch math tutorials and they were very long. So I took it upon me to do shorter versions.

    Why mathematics?
    It is the only thing I can do! Mathematics is beautiful. Understanding it, especially now with AI, is very important.

    With youtube it is very easy to become your own entrepreneur. How is that?
    I think that people aren’t quite aware of the power of social media. Being an influencer means inspiring people to do something you do. I consider myself as an influencer for education. However the meaning of this word is going to be changed in the next few years.

    Mathematics is a pain for everybody. Students are looking for the shortest and easiest way to learn what they have to. The easiest way to learn things is watch a video in youtube. You can do it at your own speed.

    Students should go to lectures, yes. But the revolution is going to come from the students’ side. My quick vision is Spotify for education. AI is going to give a student his or her ideal learning schedule.

    What makes you get out of bed in the morning?
    Changing the education system!

    dv


    15:08 “Um den Überblick nicht zu verlieren braucht es manchmal einen etwas grösseren Bildschirm” – Hinter den Kulissen wird auch die Cloud überwacht. dv


    14:52 Wie hoch ist der Wert von Universitätszertifikaten wirklich? Thomas Bachem meint deren Verlässlichkeit kann nicht zu hoch sein, wenn Unternehmen immer noch ihre eigenen Assessmentcenter benötigen & Universitätsabbrecher Jung meint das Millionen von Views und eine hohe Like Rate (auf Bildungsvideos) ein besserer Indikator als ein reguläres Zertifikat sind. kk


    14:31 “How would you make me love math?”

    “By teaching it the right way. You have to make people happy. And you can achieve that by making them understand.”

    “What about coding?”

    The most important thing is showing people what you can do with the thing you’re about to teach them. Inspire them and make them interested. We need to turn it upside down: start with practice and then learn the theory, not the other way around.” dv

     


    14:23 “Cracking the Code” im Interview. dv

     


    14:03 Daniel Jung – der Mann, der uns allen mit seinen Mathematik-Erklärungsvideos durchs Abi oder die Matura begleitet hat – um 14:15 auf der Main Stage! dv


    13:48 TeleHealth: Medizinische Behandlung ohne Limiten. Ein interessantes Gespräch, jetzt im STARTFELD! dv


    13:35 Kaufmann sagte auch “Deep Learning has nothing to do with AI”. Seine Begründung, dass alle AIs effektiv ein “Tin-Men” mit einem Menschen drin seien, die nur so tun als wären sie intelligent, mag zu einem gewissen Grad zutreffen, aber auch nur noch zu einem gewissen Grad, wenn man beispielsweise an AlphaZero denkt. Zudem scheint es zielführender zwischen narrow und general intelligence zu unterscheiden, als dass man allem was in erstere Kategorie fällt gar keine Intelligenz zurechnet. Letztendlich, scheint es auch vorteilhafter die ganze Diskussion im Rahmen geteilter künftiger Vorteile als in einem Wettrüsten, dass die “gute Seite” gegen die unverantwortlichen anderen (es sind immer die anderen) gewinnen soll, zu framen. See here and here. Nichtsdestotrotz, der Talk war spannend. kk


    13:20 Ich muss dazu sagen, dass ich mit Pascal Kaufmann obwohl dieser zweifelsohne ein smarter Typ ist an relativ vielen Punkten nicht übereinstimmen kann. Bei der Robotik fokussierte Kaufmann ausschliesslich auf humanoiden Robotern, aber die effizientesten Designs um eine Challenge zu lösen sind in der Regel nicht humanoid. Man nehme zum Beispiel nur einmal den Vergleich zwischen humanoiden und nicht-humanoiden Robotern die Fussball spielen: kk


    13:05 Sorry für meine lange Funkstille – das Interview mit Schmidhuber (für START) war eine kurzfristige Überraschung :) Hier noch einige Ausführungen zu Pascal Kaufmanns Keynote zum „AI Race“. Seine Message war grundsätzlich, dass weder die Robotik noch AI so weit sind wie wir denken, aber dass ein Rennen für das Erstellen von echter KI im Gange ist, dass dies vor allem konzeptuelle Durchbrüche brauche und dass die Schweiz in diese investieren solle, unter anderem mit seinem Projekt „Mindfire“. kk


    12:01 Jürgen Schmidhuber im Interview. dv


    11:14 Kleines Hintergrundwissen: In 4 Tagen haben es über 150 Studenten geschafft, die beiden Olmahallen in ihren jetzigen Zustand zu zaubern. Wie lange wohl der Abbau dauern wird…? dv


    10:56 Ist ein ruhiges Plätzchen zum Arbeiten gesucht? Oder man möchte neue Leute kennenlernen, aber ist die Person gegenüber beim ganzen Lärmen nicht verständlich? Im oberen Stock neben den Workshoprooms gibt es genügend Platz. Ausserdem hat es auch einen weiteren Coffee Point. dv


    10:44 Artificial Intelligence in 2018? Jetzt auf der Main Stage! dv


    09:24 Backstage stellt die Crew sicher, dass die Bildschirme auf der Hauptbühne koordiniert sind. dv


    09:17 Tag 2 steht an: noch sind die Olmahallen entsprechend leer. Die Gäste werden aber schon erwartet! dv


    18:26 That’s it with interviews for the day! dv


    18:21 Sam Feldt im Interview:

    What is your impression about START Summit so far?
    To be honest, I didn’t know what to expect. when I was asked to come, I was very surprised, in a positive way, of the importance and size of it.

    Tell me something about your background and your career so far.
    I was DJ since I was like 11. I was an entrepreneur since I was 13 when I launched my first e-commerce store. I never thought I would make it as a DJ. Somehow it took off though and I had to drop everything. But my inner entrepreneur was glooming inside of me and that’s how I started Fangage.

    What is unique in a startup?
    As a founder, you are very much responsible for everything. You have to make sure that your clients are happy, but also live up to their expectation and their investment.

    What are the qualities and the mindset of a young entrepreneur?
    Be curious and ask yourself: “What do I hate?” I believe that the best ideas come from frustration. I think if you go by that way and if you come up with a solution, that’s the way to go.

    What makes you get out of bed in the morning?
    It depends, I don’t really have a day and night rhythm. I basically live within the timezones. To answer your question, it would be growth. Focussing on making everything bigger and better. dv


    18:07 Jetzt auf der Main Stage: Steffen Erhardt und Tanja Wittmann-Sutter sprechen darüber, wie man bei internationalen Go-To-Marktstrategien gut abschneidet. jp


    17:58 VR für medizinische Operationen. Das folgende Dilemma: Wie lernt man das Handwerk eines Chirurgen, ohne dabei Menschen aufgrund der eigenen Unerfahrenheit in Gefahr zu bringen?
    Mit VR-Simulationen wie dem SimProctor können Lernende in Zukunft Menschen aufschneiden und die Nutzung von chirurgischen Instrumenten lernen, und dabei an virtuellen Objekten üben so lange sie möchten.
    mv


    17:48 Panel-Discussion über die Zukunft der Musikindustrie im digitalen Zeitalter: Der Rückgang an Profit konnte in den letzten Jahren durch die Zunahme von Streaming-Diensten aufgehalten werden. Über 100 Millionen Menschen haben sich weltweit für Streaming-Dienste registriert. Sulinna Ong spricht über die Bezahlung von Royalties an Künstler im 21. Jahrhundert: Im Gegensatz zu herkömmlicher Meinung verdienen Künstler nicht direkt daran mit, wenn Fans ihre Musik über Streamingdienste hören. Die Firma Deezer versucht dies zu ändern, in dem ein Teil des Geldes von Musikhörenden über die Streamingplattformen direkt den Künstlern zugeteilt werden, deren Musik sie hören.
    Interessantes Gedankenspiel: Zu der Frage, wie Lieder, welche zukünftig durch AI produziert werden, einen Einfluss auf die Industrie nehmen, antwortet Sam Feldt (DJ & Producer): Songs, die auf Daten basieren werden wohl die generischten, am leichtesten zugänglichen Songs sein – aber nicht direkt zu deinem Herzen sprechen. Die Musikindustrie lebt von kreativen Schaffenden und wird sie auch in Zukunft dafür belohnen, es zu wagen, kreativ zu sein. . mv


    17:46 Eine App wie UBER , einfach für Haarschnitte? In naher Zukunft könnten Stylisten und Kunden sich durch einen Klick auf dem Smartphone finden. Eine der Ideen beim START Accelerator. Rating des Publikums: 4.3. Best pitch yet. dv


    17:29 Um die Zeit zu vertreiben gibt es viele verschiedene spannende und lustige Angebote wie diese VR-Kletterwand, auf der man gegeneinander spielen kann. jp


    17:26 Kandidat Nummer drei schafft es mit seiner Idee ein überdurchschnittliches Rating vom Publikum zu ergattern. dv


    17:17 Das erste Feedback ist gegeben. Leider hat es nicht gereicht: “They should clearly work on their pitch.” dv


    17:14 Julien Berta und Jörg Hensen sprechen über Digital Retail for Luxury in der STARTFELD Arena. jp


    17:11 11 Start-ups, 2 minutes, 3 universities, 1 goal: to be the audiences’ favourite. Let the pitching begin! dv


    17:10 Die Start-ups des START Accelerators pitchen ihre Ideen vor einem vollen Publikum. dv


    16:59 Zur Stärkung werden Hot Dogs verteilt. Getränke und Snacks sind überall an verschiedenen Stationen erhältlich. jp


    16:23 Der START Accelerator unterstützen Start-ups von Studenten von verschiedenen Universitäten der Schweiz in ihren frühen Gründungsphasen. Das Pitching der Teilnehmer gibt es gleich um 17:00 im START Circus. dv


    16:02 Im Interview mit Monique Morrow:

    How do you like the START Summit so far?
    I think it is the best event I have ever attended. The students have organised the event very very well and have made me feel very welcome!

    How did your career evolve?
    I would consider myself an accidental engineer. I studied geology and french and wanted to be a diplomat. Somehow I ended up in Silicon Valley. So what do you do? I went on to do a lot to develop technology, so I ended up here.

    You’ve always tried to bring ethics and social awareness into your work – also as CTO at Cisco. Do you think these morals become more important in future entrepreneurship?
    I believe that we have to think about purpose. Shareholder vs. Stakeholder. You have to build something that you want to have your name associated with. I think that is going to change the way we are going to build businesses. With our principals and intentions, that we believe in.

    What have you dealt with going into the tech business, because obviously its dominated by men?
    I started of in the tech business right in the Silicon Valley – the macho of this industry. I was fascinated about technology. I was very fortunate being at the right place at the right time. Technical networking was a very important topic at the moment and it fascinated me. Cisco was a start-up, made by students. I thought, we should experiment with this, because it was quite interesting. We started to switch the architectures around at a time, when it was crazy to do that. Someone asked me at the time: How certain are? I was so certain, and the rest is history. It was simply the right place and the right time.

    What makes you get out of bed every morning?
    The opportunities to solve a billion people problems. There is not a day that goes by, where there isn’t an “aha” moment. You go through your day and think: “Isn’t there a better way to do the simplest actions?” I think that we are at a point in history, where we are pivoting to a new era of entrepreneurship. dv


    15:30  Cool: Ein Startup aus Belgrad will Künstlern die Möglichkeit geben, ihre Gallerie mit VR auszustellen. Ich habe es sogleich ausprobiert und virtuell ein paar Bilder abgecheckt.

    VR Artmv


    15:15  AR/VR und seine Zukunftsmöglichkeiten. Investoren aufgepasst: Jeff Olm zeigt uns, dass das Geld nicht mehr in VR, sondern in AR steckt. In VR wird vor allem mit Branding und Werbung noch Geld verdient. Weitere Möglichkeiten ergeben sich beispiesweise im Real Estate Marketing: Man kann sein Grundstück mit VR schon einmal anschauen, bevor man es überhaupt erbauen lässt. mv


    14:54 ,,Deal with my fears and show me some hope.. and you’re gonna pull me through my purchase.” Jack Vincent zeigt uns, wie man Sales richtig macht: In dem man sich selber zurücklehnt und mit vollem Fokus auf seinen Kunden eingeht.

    Eine Killerfrage, die man zum Schluss eines Meetings verwenden kann: ,,What’s the worst thing about our proposal?” Denn wenn der Kunde dann den Anreiz dazu hat, ehrlich zu sein und alle Karten auf den Tisch zu legen, kommt man vielleicht sogar zu einer unerwarteten, noch besseren Lösung. mv

    Jack Vincent auf der Stage


    14:43 The big eye is watching you… dv


    14:36 ”There are jobs, where females are more dominant. How is this any different from tech?” – die Diskussion mit dem Publikum ist eröffnet. dv


    14:26  “Customers who don’t look like you, don’t want to talk to you most of the time. Think about who you are selling to.” Monique Morrow. dv


    14:18  Closing the Tech Gender Gap: Women in Entrepreneurship. Empowering women to found companies. Only 5 % of tech companies are founded by women. Even the education shows similar statistics. Now in the STARTFELD – listen to women discuss this topic. dv


    13:55  Der CEO von EY erläutert im STARTFELD obwohl wie Menschen mit Robotern, als auch wie Roboter mit Menschen in Zukunft arbeiten werden. dv


    13:46  Am START Summit einen Museumsbesuch machen? Der VR ALL ART Booth macht dies möglich! dv


    13:09  Der START Hack wurde schon angesprochen. Dieser Event, organisiert vom START Global Team, wurde Ende Februar an der Universität St. Gallen durchgeführt. Studenten aus der ganzen Welt haben an diesem Hackathon Challenges von Corporates wie Swiss Prime Site, SBB oder Neo Blockchain, aber auch eigene Projekte innerhalb von knappen zwei Tagen entwickelt. Am Schluss wurden die besten Werke ausgezeichnet. Mehr dazu in der nächsten prisma Ausgabe am kommenden Montag!   dv


    13:01  Eine 30-minütige Pause auf der Main Stage, genau Zeit für das Mittagessen.    dv


    12:30 Dies soll aber nicht heissen, das Blockchain kein grosses Potenzial hat. Unter anderem hat Bundesrat Johann Schneider Ammann ja vor kurzem in gewohnt dramatischer Rhetorik angekündigt die Schweiz bis in 5 bis 10 Jahren zur “crypto nation” zu machen. kk


    12:25 Blockchain war das Thema schlechthin im letzten Jahr. Allerdings sind bisher vor allem Spekulation und Preise auf dem “moon” gelandet, die Technologie und die Adaption noch nicht. Falls ihr über den Mittag nicht mit networken beschäftigt seit, empfehle ich diese kurze Doku zur Dot-Com Blase:

    An einigen Stellen müsste man ein paar Wörter austauschen (e.g. IPO zu ICO), aber dann könnte man es schon fast wieder als Doku über Crypto zwischen November und Januar abspielen. Gewisse Dinge sind sogar gleich geblieben wie etwa das CNBC shilling ;) kk


    12:13 Ein Snack für zwischendurch? Nebst den Coffee Points verteilt in den Hallen gibt es auch eine Popcorn-Maschine. Kleiner Tipp: Einfach dem Geruch folgen!   dv


    12:05 Main Stage: Ein Panel zum Thema Kryptowährungen. Ob die Couch wohl bequem ist?   dv


    11:50  Chris Kemp im Interview:
    “START Summit is an explosion of innovation!
    I did not expect an event that big.

    How did you become interested in space? NASA would send information to schools with the mission to inspire little children. That was what inspired me to do this kind of work. Humanity’s future will have a presence in space.

    What made you leave NASA and become an entrepreneur? When I moved away from NASA, I was motivated by creating things. I’ve been very lucky to find these ideas and find great partners. Although it might be scary at times, the very important thing is being surrounded by a great team.

    What do you think about START Summit? The START Summit is a very good opportunity to help young entrepreneurs. It is the beginning of a new market.”dv


    11:40 Swisscom Blockchain Präsentation in der STARTFELD Arena. jp


    11:20 Im START Circus: Blockchain 101! dv


    11:14 Chris Kemp zeigt Videos von sogenannten “static tests”. jp


    11:11 Inzwischen füllen sich die Workshop Rooms mit Founders und Corporates…  dv


    11:01 Im Silicon Valley werden momentan neue Satelliten entwickelt, welche die alten Wettertürme und Mobilfunkbasisstationen ersetzen sollen. dv


    10:59 Der Saal ist völlig gefüllt beim Vortrag von Chris Kemp. jp


    10:45 Chris Kemp, ehemaliger CTO von NASA und Gründer der Stealth Space Company ist der nächste Speaker der Main Stage. Sein Vortrag – “The Final Entrepreneurial Frontier” dv


    10:43 “You have to be generous and share. You have to share if you want to conquer. You have to tie your hands in a way. Create transparency. And finally: be ready to let go! It is important to be able to let go of the throne to be able to build an empire.” dv


    10:38

      dv


    10:36 “Nobody else can control the owner than the owner himself.” dv


    10:34 Thomas Zellweger! “Our university is supportive for entrepreneurship from the very first step. I am not here to promote our university, I want to give you something to think about.”dv


    10:30 Nun in Zahlen:

    • Über 2500 Teilnehmer
    • 75 Speeches auf 3 Bühnen. dv

    10:26 Jonas Brahms, der Vize-Präsident, betritt die Bühne. Ein riesen Applaus für die ganze Support-Crew, denn ohne sie wäre dieser Event nicht möglich gewesen. Das ganze START Team hat über 6 Monate an diesem Event gefeilt. dv


    10:21 Der START Hack wird thematisiert: ein Hackathon, der vor einem knappen Monat an der Universität St. Gallen durchgeführt wurde. Diese Projekte werden dann im START Incubator weiterentwickelt und marktreif gemacht. dv


    10:18 Niklas Leck, der Präsident von START Global ergreift das Wort, und erläutert, was START eigentlich macht. Die Organisation gibt es nicht nur in St. Gallen, sondern auch in vielen anderen Städten in Europa. Dies soll Studenten dabei inspirieren und unterstützen, neuste Technologien in ihre Start-ups zu bringen. dv


    10:10 Jack Vincent, der Host, wird vom jubelnden Publikum begrüsst.dv


    10:07 Das Warten hat ein Ende. Eine musikalische Darbietung eröffnet die Keynote vom START Summit 2018. Der Saal und die Galerien oben sind prallvoll. dv


    09:57 In wenigen Minuten beginnt die Keynote. Alle sind in ihren Startlöchern, das Publikum füllt den Saal. dv


    09:41 Is it real? Is it VR? dv


    09.16 Die START Fair und ihre Booths sind bereit eure Fragen zu beantworten. jp


    09:09 Die letzten Aufbauarbeiten werden vollendet, die ersten Kaffeebecher geleert. Bald wird die Halle gefüllt sein – glücklicherweise bietet Swisscom eine Garderobe an! Schaut vorbei! dv


    08:55 Die Main Stage ist ready, die Sitze (noch) leer. Guten Morgen allerseits! dv

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    19:15 Diejenigen, die ihre Kräfte schonen und zu Hause bleiben, können sich auch auf den Summit einstimmen, indem sie mal ein bisschen durch die Live-Ticker (inkl. Interviews) der letzten Jahre scrollen: kk

    START Summit 2017

    START Summit 2016


    19:00 Falls ihr nicht bis morgen Morgen warten möchtet, könnt ihr euch nun beim Pre-Event im Meeting Point schon einmal unter die Teilnehmer mischen. Prost! kk


    18:04 Das Essen wird gleich serviert, unterdessen wird auch der Infopoint aufgebaut: Nebst Hoodies und T-Shirts in dezenten Farben gibt es hier auch ausleihbare Powerbanks. Hat dein Handy keinen Akku mehr? Kein Problem. Gegen ein Depot von 15.- erhält man hier einen neongrünen Akku. dv


    17:10 START Warsaw sind eingetroffen! Auch START Erlangen-Nürnberg sind auf dem Weg. Badges und Informationen werden ausgeteilt. Inzwischen wird auf der Main Stage das Licht und die Kamera getestet. dv


    16:43 Der treue Begleiter der Aufbaucrew. dv


    16:26 Der Aufbau ist in vollem Gange: Tische werden aufgestellt, Kühlschränke gefüllt. Zwar ist die Olmahalle nicht ganz fertig, aber auch nicht ganz leer.  dv 

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    14:21 Die ersten Driver sind auf dem Weg Richtung Zürich Flughafen, die ersten Gäste können sich auf eine angenehme Reise nach St. Gallen freuen. Die Autoflotte wird von Volvo gesponsert. dv


    14:00 Noch einen knappen Tag sind wir vom Start-up Events des Jahres entfernt. Die Vorbereitungen laufen, die Olmahallen nehmen langsam aber sicher einen professionellen Anblick an. Schon bald werden sie mit tausenden Studenten und wichtige Corporates gefüllt sein… dv


  2. 200 Hackers, 9 Challenges, 3 Days, No Sleep

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    On this weekend about 200 students from around 30 countries have come together in the InnovationHub in St. Gallen for the first STARThack. During the 3-day hackathon the participants competed in one of the challenges put forward by companies or worked on their own projects.

    The term „hacker“ is used in two conflicting ways, either describing people from the programming subculture in general or denoting people that subvert digital security systems (cracker). So, before anyone calls the police, the event didn’t look like you might expect it from popular media coverage of “hackers”. There really was lots and lots of keyboard pressing going on however.

    Making the fridge smart

    So, what exactly did the hackers do then? Well, take for example the team KitchenPad, the four guys who came here from Amsterdam, Athens and Geneva used their weekend to work independently on making the kitchen smarter. As one of the team members, Fotos Georgiadis, told me, that doesn’t mean that your fridge can display the weather, but that you always know what you have in there and what you can do with it. They have connected a barcode-scanner with a Rasperry Pi and built an easy method to keep a digital inventory of your aliments, including expiration dates, and connected that to IBM Chef Watson, the AI that finds recipes for you.

    A smart kitchen was of course only one of many issues the students worked on. One of the beautiful things about the hackathon was, that the projects really were as diverse as the crowd. One group has worked on a way to transfer bitcoin by sound, another team used machine learning to optimize the speed of toy racing car, yet another team created a „Tinder for shopping“. And the fact that the latter had to go and wake up their third team member when they were announced as the winners of the Swisscom challenge really showed the „hacking all night long“ spirit of the hackathon

    From Haifa to St. Gallen

    technion

    Another interesting group that found its way to the Starthack comes from the Technion in Israel, a university in which „every faculty ends with word engineering“ as they told me. At the hack the group split up to work on different challenges, inter alia four of them created a P2P-app to help people with disabilities and won the SBB-Challenge. Asked what makes Israel such a fertile ground for Start-Ups they’re not a hundred percent sure however. Probably a combination of a lot of technological knowledge coming together in a small space combined with “tough mothers”. Similar to the Valley people have quite a bold mindset and you almost have to have a Start-Up out of sheer peer pressure.

    At least, those who stay for the Summit, have some time for sightseeing now. One student even was excited about seeing snow here, probably the first time ever I’ve heard someone complementing the weather in St. Gallen.

    Tech is essential for business

    At the moment „HSG-Hackathon“ still sounds a bit like an oxymoron. For one, there is a visual contrast between hacking and business culture, not in terms of the gender ratio, but in terms of the clothing. One group focuses on signaling, the other group on comfort. However, the real difference lies beyond stereotypes and in the lingual abilities. Yes, lingual. Most HSG-students speak several human-to-human languages, but only very few can communicate with machines, which is also the reason why there are next to no HSG-students competing in the hackathon; yet. It’s a somewhat inconvenient truth for business students, but IT is more than just an internal support process since eventually all industries will become information industries. Already today, it’s hard to build a successful Start-Up without coding and that surely won’t change back anytime soon.

    Being at the hackathon I couldn’t help but feel a bit like a muggle. Technology isn’t magic of course. There is no such thing as magic. However, the results technology can achieve can seem like magic if you can’t fully comprehend how the code works. (If you could travel back in time and take some 2016 technology with you, it shouldn’t be that hard to convince people that you are an actual God; at least until the batteries run out)). This is not to say that MBA-skills will suddenly become obsolete and for all practical purpose you really should be fluent in at least one human-to-human language, but the dependency on the ability to write code and use the leverage of technology will only increase. How can a HSG entrepreneur put innovative ideas to reality? You can buy the „magic“ from Bulgaria or elsewhere, but that doesn’t really seem like a sustainable solution. Bringing together business and tech in St. Gallen is definitely a smart approach. However, if it comes down to who is really indispensable in this relationship, well, we may actually want to learn a bit of magic ourselves.

  3. Die Zukunft kommt nach St. Gallen

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    Das Bankenkonsortium R3 ist daran, die Finanzindustrie mit Hilfe der Blockchain radikal und für immer zu verändern, SpaceX revolutioniert gerade die Raumfahrt, Hyperloop könnte den Transport zwischen Städten völlig neu erfinden, und über alldem thront die technologische Singularität, diese mythologisierte, jedoch täglich realer werdende Vision, welche in einer künstlichen Superintelligenz mündet, die sowohl unser Ende als auch unsere Unsterblichkeit bedeuten könnte. Und wo kommen alle diese Dinge zusammen? Richtig, an der HSG!

    Der START Summit ist ein Glücksfall für die HSG, vor allem aber auch für deren Studenten. Nirgendwo sonst kommt man als Jungunternehmer so einfach in Kontakt mit potenziellen Mitstreitern und potenziellen Investoren. Doch auch für den Rest der Studenten kann sich ein Besuch lohnen. Ob als Entscheidungsträger oder einfach nur als Konsument: Die Zukunftstechnologien die am 18. & 19. März am Summit präsentiert und diskutiert werden, könnten im späteren (Arbeits-)Leben durchaus noch relevant werden. Und mal ehrlich, wie oft hat man als Student schon die Chance, an einer internationalen Konferenz teilzunehmen?

    prisma hat bei seinen Nachbarn im Start-Up-Container vorbeigeschaut und sich mit Jonas Muff, dem Präsidenten von START, unterhalten.

    Jonas Muff

     
    Jonas, noch drei Wochen bis zum Summit, wie laufen die Vorbereitungen?

    Auf Hochtouren! Auch dieses Jahr wollen wir unser Professionalitäts-Niveau wieder erhöhen. Der START Summit findet zum ersten Mal in den Olma Hallen statt, was mit neuen Herausforderungen im Organisationsprozess verbunden ist. Im Moment sind wir allerdings „good on track“. Die operativen Ausgestaltungen laufen, das Speaker Line-Up steht und die Finanzierung von einer halben Million ist ebenfalls sichergestellt. Unsere grössten Herausforderungen im Moment sind es noch weitere qualitative Start-Ups für die Bewerbung am START Summiteer Wettbewerb zu gewinnen und noch mehr HSG-Studenten als Hosts für die fast 800 Studenten aus aller Welt zu finden.

    Eine Woche vor dem eigentlichen Summit organisiert ihr in diesem Jahr auch zum ersten Mal einen Hackathon. Kannst du erklären was dort abgehen wird und wieso ihr auf die Idee eines Hackathons gekommen seid? Das ist ja schon eher etwas Ungewohntes an der HSG.

    Hackathons erfreuen sich vor allem in der Tech-Szene grosser Beliebtheit. In einem (beinahe) schlaflosen Marathon, welcher in unserem Fall mit Vorbereitung 40 Stunden andauert, entwickeln verschiedene Teams technische Lösungen zu Problemstellungen, welche ihnen von Firmen zusammen mit den entsprechenden APIs bereitgestellt werden. Die rund 200 Teilnehmer kommen aus aller Welt, unter anderem vom MIT, Stanford, Indien oder dem Technion in Israel. Die Gewinnerteams pro Case dürfen ihre Lösung dann am START Summit vor 1200 Personen pitchen.

    Unsere Kernvision ist es die studentische Initiative in der Schweiz, respektive in Europa zu sein, welche Technologie und Business zusammenbringt. Der Hackathon ist strategisch so integriert, dass eine Art „START-Pipeline“ entsteht. An der Konferenz kommen die Tech-Teams mit ihren Prototypen in direkten Kontakt mit techaffinen Businessstudenten, zum Beispiel von der HSG, und können dort vielleicht sogar gleich einen Angel Investor finden.

    Darüber hinaus wollen wir damit indirekt auch das Interesse der HSG-Studenten am Programmieren etwas fördern und ihnen aufzeigen, dass die Tech-Welt auch hier in St. Gallen ist. Direkt vor der Haustüre!

    Wie sieht es am Summit selber aus, worauf setzt ihr in diesem Jahr den Fokus?

    Den geografischen Schwerpunkt legen wir in diesem Jahr auf Israel. Israel ist neben dem Silicon Valley das am stärksten wachsende und mit dem meisten Venture Capital ausgestattete Start-Up Ökosystem der Welt. Wir nehmen dieses Ökosystem unter die Lupe, versuchen die Gründe für dessen Erfolg zu beleuchten und zu erklären wieso es zum Beispiel hier in der Schweiz, im Gegensatz zu Israel, beinahe unmöglich ist Milliarden-Start-Ups, sogenannte Unicorns, aufzubauen.

    Inhaltlich setzen wir den Fokus auf drei Themen: Financial Technology (FinTech), Mobility und Internet of Things (IoT). Im FinTech-Bereich betrachten wir einerseits Cryptocurrencies und aufkommende Blockchain-Anwendungen und andererseits den ganzen Cybersecurity-Bereich, also die Frage wie können die Banken sicher mit digitalen Daten umgehen, quasi das „Bankgeheimnis 2.0“. Hier haben wir auch eine Schnittstelle zu Israel, welches gerade im Bereich von Cybersecurity als führend gilt. In den Bereichen Smart Transportation und IoT versuchen wir die Leute vor allem einmal für die aktuellen Trends zu sensibilisieren, gerade der IoT Bereich kann eine ziemlich grosse Revolution für die Gesamtwirtschaft bedeuten.

    Wie würdest du diejenigen Studenten, die sich bisher noch nicht für die Konferenz oder als Host angemeldet haben, überzeugen es doch noch zu tun?

    Der START Summit ist die führende Initiative in Europa für studentisches Unternehmertum. Die internationale Plattform, die inhaltlichen Schwerpunkte, die Workshops, die unzähligen Möglichkeiten zum Networking, HSG-Studenten mit einer unternehmerischen Ader kommen eigentlich nicht um den Summit herum. Aber auch all diejenigen, welche in einem digitalen und innovativen Umwelt bei Grossfirmen arbeiten möchten, sind bei uns am richtigen Ort. Unternehmen wie zum Beispiel die Deutsche Bank, welche im Moment unglaublich auf der digitalen Schiene fährt und am Summit präsent ist, brauchen hunderte von guten Mitarbeitern aus dem Business und Tech-Bereich.

    Hosting ist ein einmaliges Erlebnis. Die Teilnehmer brauchen nicht viel, sie brauchen eigentlich nur ein Sofa. Trotzdem gibt das immer enorm interessante und coole Konstellationen. Durch das Hosting hat man die Chance auf Leute aus ganz anderen Kulturen zu treffen, welche in der Regel erst noch einiges auf dem Kasten haben. Hosts können zudem mit 20 Franken Rabatt am Summit teilnehmen und am Donnerstag vor der Konferenz gibt es eine Host-Matching-Party im Meeting Point, wo wir auch Stand-Up Speeches von Bibop Gresta, dem COO von Hyperloop Transportation Inc. und José Luis Cordeiro, einem Futuristen von der Singularity University, organisiert haben. Cordeiro war auch schon am letztjährigen START Summit dabei und ist ein unglaublich guter Speaker mit einigen sehr spannenden und radikalen Thesen. Hosten lohnt sich also auf jeden Fall.

    EDIT: Die Preise sind 79 CHF für Hosts, 89 CHF für HSG-Studenten, 99 CHF für Studenten, 199 CHF für Founders, 300 CHF für Besucher und 500 CHF für Investoren (Mir ist ein peinlicher Fehler unterlaufen: Hier stand während ca. 2.5h der Rabatt als Preis für die Hosts. 20 Franken für zwei Tage Konferenz inkl. Essen und Getränke sind dann doch etwas zu schön um wahr zu sein. Ich bitte um Entschuldigung falls deswegen Missverständnisse entstanden sind.) Weitere Infos und die Anmeldung zum Hosten und Teilnehmen findest du auf startsummit.ch, auf Facebook oder am Stand im 09-Gebäude.

  4. HSG Gründungsgeschichte: Kilian Wagner und VIU

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    Uni

    Gastbeitrag von: Stephan Gemke, Chair for Entrepreneurship, www.startup.unisg.ch

    Mama, Papa, ich werde Brillenverkäufer – so etwas sagen vermutlich die wenigsten HSG-Absolventen ihren Eltern, doch für Kilian Wagner und Peter Käser ist es der Traumberuf, wenngleich Brillenverkäufer untertrieben ist. Worum es eigentlich geht, ist VIU, ein junges Brillenlabel aus Zürich, das sie zusammen mit zwei Designern und einem Optiker 2013 gegründet haben. Über das gleichnamige Start-up handelt dieser Artikel und Kilian Wagner erläutert die Hintergründe.

    Ein Blick in die Start-up Landschaft und schon erhält man den Eindruck, dass alles, was sich stationär vertreiben lässt, bereits im Web abgebildet sei. Ob Kleidung, Lebensmittel, Drogerieartikel, Bücher, Spielzeug, Sexutensilien oder sogar Tierfutter – für alles gibt es doch eigentlich schon einen entsprechenden Online-Shop. Ja, eigentlich schon, doch uneigentlich eben noch nicht. „Als eines der wenigen Dinge, ist die Brille im E-Commerce stark unterrepräsentiert“, erläutert Kilian und fährt fort: „Ich kenne keinen Markt, der so „old school“, ja geradezu langweilig ist, wie der Brillenmarkt“. Zwar gäbe es Mister Spex und Brille24 sowie diverse weitere Shops für Kontaktlinsen, aber verglichen mit anderen Fashion Produktkategorien, wehe im Brillenmarkt trotz seines Milliardenvolumens nur ein laues „Online-Lüftchen“. Das VIU Gründerteam bläst daher zum Angriff und prophezeit Fielmann und Co. stürmische Zeiten.

    Doch was genau macht VIU?

    „VIU ist kein reiner Online-Shop für Brillen“, stellt Kilian zunächst einmal klar. „Es ist eine eigene Brillenmarke, da wir unsere Brillenmodelle selbst designen und in einer kleinen, italienischen Manufaktur herstellen lassen. Ein zweiköpfiges Designerteam zerbricht sich bei uns permanent den Kopf darüber, was die Brillenträger auf ihren Nasenrücken tragen werden. Hierzu umfasst unsere erste Kollektion momentan 14 verschiedene Modelle, die jeweils in 4-5 verschiedenen Farben verfügbar sind und sukzessive erweitert werden. Wir planen bereits neue Fassungen und neue Farben. Man darf gespannt sein, es wird weiterhin sehr stylish sein“, macht Kilian bereits jetzt Lust auf mehr.

    Und auch sonst hat VIU weitere Vorteile zu bieten: Da wäre zunächst mal der Preis von CHF 195 für eine komplette Brille, d.h. inklusive hochwertiger Korrekturgläser. Ein Preisvorteil von mindestens CHF 405, denn Korrekturbrillen in der Schweiz kosten normalerweise durchschnittlich CHF 600. „Wieso man heute so viel für Brillen bezahlt, lässt sich durch die hohen Kosten der Optikerdistribution sowie erheblicher Machtkonzentration in der Produktion erklären. So besitzt etwa der Weltmarktführer Luxottica ein Quasimonopol auf mehr als 30 große Brillenmarken weltweit, u.a. Ray-Ban, Oakley, Persol, Prada oder Versace. Diese gehören entweder vollständig zum Luxottica Konzern oder werden unter Lizenznahme produziert und verkauft. Da VIU die komplette Wertschöpfungskette selbst kontrolliert, vom Design und der Produktion bis zum direkten Vertrieb an den Endkunden, fallen diese Kosten für den Endkunde einfach weg.

    Der Kunde hat heute die Wahl zwischen einer teuren Designerbrille wie Mykita & Co., bei der man alleine für den Rahmen CHF 600 berappt, oder einem funktionalen Brillengestell von einem der großen Ketten, das zwar günstig ist, jedoch wenig Feel Good Emotionen beim Käufer auslöst. So kauft ein durchschnittlicher Brillenträger heute nur alle 3 Jahre eine neue Brille und von diesen sind ca. 50% schwarz – der Käufer entscheidet sich also oft für eine risikoarme Variante, die er in allen Lebenslagen tragen kann, und landet somit bei der zeitlosen, aber auch langweiligen Variante – kein Wunder, bei diesen Preisen.

    Mit VIU wollen wir dem Kunden eine Alternative bieten, die auf der einen Seite höchste Qualitätsansprüche bedient (die Brillen werden in Zürich designed und in mehr als 80 manuellen Schritten in den italienischen Dolomiten handgefertigt) und auf der anderen Seite kein Vermögen kostet, um so dem design-affinen Kunden endlich die Möglichkeit zu bieten, die Brille als Fashion Accessoire richtig einzusetzen.

    „Wir bringen die Brille dorthin, wo sie hingehört: In ein designaffines Umfeld mit modischer Kompetenz“

    Doch wenn der Preis sinkt, leidet dann nicht auch die Qualität der Brille? Diese Frage stellt sich wohl jeder, der schon einmal beim Optiker sass?

    „Nein, für die Brillenqualität hat das keine Konsequenzen“, versichert Kilian. „Denn wir haben uns dutzende Lieferanten angesehen und sind schliesslich bei einer sehr hochwertigen Manufaktur in den italienischen Dolomiten fündig geworden. Diese Manufaktur arbeitet seit mehr als 40 Jahren exklusiv mit unabhängigen Designerlabels zusammen und wer solche Referenzen besitzt, bei dem stimmt die Qualität zu 100%. Allein der Rahmen wird in über 80 manuellen Schritten gefertigt und für unser Design mussten sie sogar ihre Produktionsschritte etwas verändern. Bei uns kommt es eben auf jedes Detail an“, fährt Kilian fort. „Diese Kompromisslosigkeit in der Qualität gilt selbstverständlich auch für die Gläser. Hier arbeiten wir mit Dominik Müller von „Müller Optik Zürich“ zusammen und es werden nur entspiegelte sowie kratz- und bruchfeste Gläser verwendet“, erläutert Kilian die finale Zusammensetzung des Rahmen und der Gläser.

    Das revolutionäre Vertriebsmodell von VIU

    Da man den Zwischenhandel ausschaltet, muss VIU dem haptischen Kundenbedürfnis anderweitig entsprechen. Sie tun dies, indem man sich über den VIU Webshop vier Modelle auswählen und für vier Tage unverbindlich nach Hause liefern lassen kann – und zwar versandkostenfrei. Hat man sich in dieser viertägigen Anprobezeit für ein Modell entschieden, kommt die dann eingeschliffene VIU Brille innert einer Woche final und frei Haus geliefert. Zudem stellt VIU seine Brillen mit einem innovativen Showroom-Konzept in ausgewählten Fashionboutiquen aus, d.h. der Kunde kann dort alle VIU Modelle anprobieren und bestellt entweder direkt im Laden (via Tablet) oder später von zu Hause aus.

    Lessons Learnt für die HSGler

    Bevor Kilian VIU mitgründete, war er selbst mehrere Jahre als Strategieberater bei McKinsey tätig. Ein Karriereweg, der vielen HSG-Absolventen und aktuellen Start-up Gründern nicht unbekannt ist. Seine dortigen Erfahrungen kommen ihm nun zu Gute, nicht nur bei der Entwicklung des VIU Businessmodels, sondern auch bei der Umsetzung des Startup Projekts: „McKinsey war für mich der ideale Einstieg nach der Uni, da ich noch nicht wirklich wusste, in welcher Industrie ich arbeiten will und es ein unglaublich abwechslungsreiches Lernumfeld ist. Doch was mir jetzt bei VIU am meisten zu Gute kommt ist, dass ich bei McKinsey lernen musste zu priorisieren und mich auf die wichtigsten Punkte zu konzentrieren. Die Prioritäten richtig zu setzen und nicht alles durchschnittlich, sondern die richtigen Dinge besonders gut zu machen, ist m.E. auch ein kritischer Faktor, um erfolgreich ein Startup aufzubauen, bei dem man chronisch zu wenig Ressourcen hat, der Tag weiterhin nur 24 Stunden hat und man neben VIU natürlich auch noch etwas leben will“, stellt Kilian heraus. Studienabsolventen sei daher durchaus dazu geraten, vor der Gründung als Unternehmensberater tätig gewesen zu sein. Schaden würde es nicht.

    Ihr gründet oder wollt gründen? Das HSG Gründer Lab und das Center for Entrepreneurship (CfE-HSG) sind eure Ansprechpartner. Hier findest du alle Informationen. 

  5. Start-up: Nachttett

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    Gastbeitrag von: Julian von Fischer, Mitbegründer “Nachttett”

    Wer kennt es nicht? Es ist Freitagabend und man möchte eigentlich feiern, dass man eine weitere Woche des harten studentischen Lebens ohne grössere Schäden hinter sich gebracht hat, hat aber partout keine Ahnung wo man hingehen soll. Die Tapete der Stamm- Bar hat sich schon seit drei Semestern abgesehen und das einzige was man im Geldbeutel findet sind Rechnungen und das unbenutzte Kondom, das man in der Startwoche dort verstaut hat. So hat man sich das Studentenleben nicht vorgestellt.

    Zwei HSG Studenten haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau das zu ändern. Mit Nachttett können selbst Urgesteine der Universität, für die der Bachelor einfach nicht lange genug dauern kann, noch etwas Neues über ihre Stadt lernen. Das Prinzip ist ebenso einfach wie genial: Nachttett ist ein Quartett-Kartenspiel für die Bar- und Clubszene der Stadt St. Gallen. Jede der 32 Karten ist gleichzeitig aber auch ein einmalig einlösbarer Gutschein für die jeweilige Location, mit einem Gesamtwert des Quartetts von 400 CHF.

    „Bei dieser Idee gewinnen alle.“, meint Aristid Klumbies, der gemeinsam mit Julian von Fischer das Projekt aufgezogen hat. In der Tat, denn ein Nachttett kostet gerade mal 30 CHF. Die Gutscheine reichen von Freieintritten für die besten Clubs der Stadt, über 12 Freigetränke, bis hin zu speziellen Deals, wie 3 für 1. Die Bars haben eine Möglichkeit sich bei den Studenten zu präsentieren und die Studenten können ein bisschen Abwechslung in den St. Galler Ausgangstrott bringen.

    Wer Auto-Quartetts mochte, wird Nachttett lieben. Neben dem Namen und der Adresse der jeweiligen Bar stehen natürlich die Parameter im Vordergrund der Karte. Wusstest du, dass die älteste Bar der Stadt im Jahr 1537 gegründet wurde? Oder wie viel eine Stange in der süssen Eckbar am Marktplatz kostet?

    Zu kaufen gibt es den Ausgangsplaner auf der Homepage www.nachttett.ch, oder lokalen Verkaufsstellen, wie dem ad hoc an der Universität. Auf der Website findet ihr weitere Informationen und ein Tourguide gibt Auskunft darüber, was für Gutscheine es genau gibt.

  6. HSG Gründungsgeschichte: Thomas Bergen und getAbstract

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    Gastbeitrag von: Stephan Gemke, Chair for Entrepreneurship, www.startup.unisg.ch

    Was mit der Zusammenfassung von Lehrbüchern und Skripten zu einem kompakten Mitschrieb begann, entwickelte sich in den letzten 14 Jahren zur weltweit grössten Bibliothek an Buchzusammenfassungen. Kurzum: Zu getAbstract. In diesem Artikel erläutert Thomas Bergen die Entstehungsgeschichte von getAbstract und offenbart einige Hintergrundinformationen.

    Die Geschichte von getAbstract beginnt wie viele Unternehmensgründungen in der Studienzeit der Gründer, im vorliegenden Fall zwischen 1987 und 1991 an der Universität St. Gallen. Ausgangspunkt war das Spannungsverhältnis aus begrenzten Kapazitäten und zunehmender Informationsmenge, mit dem sich die seit der Schulzeit befreundeten getAbstract-Gründer Rolf Dobelli, Patrick Brigger und Thomas Bergen auseinanderzusetzen hatten. Statt jede einzelne Seite der Vorlesungsskripte und Lehrbücher auswendig zu lernen, fassten sie daher die wesentlichen Informationen zusammen. Mit solchen Abstracts von Studientexten waren sie in der Lage, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden, der Informationsflut Herr zu werden und nebenbei noch ihren Kommilitonen zu helfen, die sich diese Zusammenfassungen nur zu gern ausliehen. Ein Lernphänomen, das sich auch heute noch grösster Beliebtheit erfreut.

    „Damals als Studierende dachten wir nicht direkt daran, daraus ein Unternehmen zu machen. Zu diesem Entschluss kam es erst einige Jahre später, als mein Freund Rolf Dobelli auch in der Praxis und bei vielen Führungskräften das Dilemma der Informationsüberfrachtung sah. Zu Studienzeiten hatten wir zunächst eine Reihe anderer Geschäftsideen im Sinn“, gibt Thomas Bergen zu verstehen. Weiter führt er aus: „Während des Studiums tauschten wir uns immer wieder über verschiedene Geschäftsideen aus. Zu mindestens 50 von diesen Ideen haben wir mehr oder weniger ausführliche Businesspläne geschrieben. Und vor getAbstract selbst initiierte ich drei andere Gründungsprojekte. So wollten wir bspw. edles Schreibpapier produzieren, einen Management Buy-out wagen oder ein Gerät zur Vermessung der Herzarterie herstellen. Kleine Beträge von vielleicht 500-1‘000 Schweizer Franken hatte ich dazu investiert. Letztendlich haben wir aber festgestellt, dass sich diese Vorhaben nicht ausgingen.“

    getAbstract war zunächst ein Nebenprojekt

    Da eine Gründung immer mit einem hohen Risiko behaftet ist, hält Thomas Bergen nicht sonderlich viel von der sogenannten „all-in Mentalität“. Mit 24 Jahren, wenn die Opportunitätskosten vergleichsweise gering sind, könne man leicht alles stehen und liegen lassen und sich ausschliesslich seiner Geschäftsidee widmen. Das war bei Mark Zuckerberg oder Bill Gates ja genauso. Aber ab 30 Altersjahren wird der Schritt in die Selbstständigkeit schwieriger. Herr Bergen war selbst 33 Jahre alt, Vater eines Kindes und bereits in einem Unternehmen angestellt, als er getAbstract mitgründete. „Es wäre wahnsinnig gewesen, in diesem Kontext und ohne erprobtes Geschäftsmodell wieder bei null anzufangen und sich zu 100% getAbstract zu widmen. Daher haben wir uns ein Jahr Zeit gegeben, getAbstract ans Laufen zu bekommen und zu schauen, ob es sich lohnt. Rolf konnte sich damals zu 100% getAbstract widmen und ich habe in meiner Freizeit und in der Nacht mitgearbeitet. Als wir sahen, dass eine Nachfrage besteht und das Geschäftsmodell funktioniert, entschloss ich mich, meine Zeit und meine Arbeitskraft ganz getAbstract zu widmen. Leider bestand mein damaliger Arbeitgeber (eine Privatbank) jedoch auf Vertragserfüllung, so dass ich zwei Jahre lang jeweils mit einer Woche pro Monat das Geschäft in Südamerika für sie aufbaute. Geschadet hat diese Situation aber weder mir noch getAbstract oder der Privatbank: Die Privatbank ist noch heute an getAbstract beteiligt“, erläutert Thomas Bergen.

    Der Erfolg gibt ihm Recht: Über 10‘000 Zusammenfassungen von Büchern, Videos (z.B. TED-Talks) und Reports (z.B. der Weltbank) aus den Sparten Politik, Ökonomie, Philosophie, Religion, Belletristik, Naturwissenschaften, Psychologie und Soziologie sind derzeit verfügbar. Viele davon in mehreren Sprachen (deutsch, englisch, spanisch, französisch, portugiesisch, russisch und chinesisch). Dies ist weltweit einzigartig. Besonders stark nachgefragt werden die Rubriken Finanzen, Führung und Management, Strategie sowie Karriere und Selbstmanagement. Mit Stolz verweist Thomas Bergen auf die kürzlich live gegangene Kooperation mit der Fachzeitschrift „The Economist“, der ersten co-gebrandeten Kooperation des Economist weltweit. Unter der Bezeichnung Compressed Finance werden in Zusammenarbeit mit der Economist Intelligence Unit die relevantesten Finanz- und Wirtschaftsreports renommierter internationaler Quellen ausgewählt und zusammengefasst.
    Dass man mit über 500 Verlagen zusammenarbeite, sei absolut einzigartig und „es freut uns ungemein, dass wir das Vertrauen der Verlage immer wieder rechtfertigen und auch geniessen können“, führt Thomas Bergen die Beziehungen zu den Verlagen weiter aus. Der vermutbare Kannibalisierungseffekt, dass Zusammenfassungen dem Bücherverkauf schaden könnten, hat sich nicht eingestellt, im Gegenteil: Die Zusammenfassungen weisen auf interessante Bücher hin und wirken damit sogar verkaufsfördernd.

    Wie entstehen die Abstracts?

    Zwischen zwei und vier Wochen dauert der gesamte Prozess, welcher mit der Zusendung der entsprechenden Medien durch die Verlage beginnt. Nach intensivem Lesen und Abwägen gehen die ausgewählten Werke in die Produktion (getAbstract nennt seine Redaktion Produktion), wo nach einem 6-Augen-Verfahren schlussendlich die 8- oder 5-seitige Zusammenfassung finalisiert wird. Business-Themen werden grundsätzlich immer auf fünf Seiten, TED-Talks auf zwei und Klassiker auf acht Seiten zusammengefasst – auch die Bibel, die Lieblingszusammenfassung von Thomas Bergen und eine der meistgelesensten Zusammenfassungen von getAbstract.

    „Einfach war es jedoch nicht die Verlage auf der einen Seite und unsere Kunden auf der anderen Seite für uns zu gewinnen. Man muss auch gut verkaufen und überzeugen können. Und hierzu braucht es vor allem einen klaren Kundennutzen sowie Empathie. Ich hatte das Glück, dass ich gut mit Menschen kann und es mir Freude bereitet, ihnen bei ihren Problemen zu helfen. Und was wir ja machen, ist ein Problem zu lösen. Entweder ein Zeitproblem, ein Verständnisproblem oder ein Skalierungsproblem, also Wissen mitarbeiterübergreifend zugänglich zu machen. Nur deswegen kam es auch zu unserer Kooperation mit Microsoft. Nachdem es uns zweimal nicht gelungen war, einen vernünftigen Vertrieb in den USA aufzubauen, hatten wir das Glück, dass ein Mitarbeiter von Microsoft unseren Service nutzte und anfragte, ob man ihn nicht auf seine Kollegen ausweiten könne. Da damals diese Kontaktanfragen noch an mich weitergeleitet wurden, habe ich gleich die Gelegenheit ergriffen, mich direkt bei diesem Mitarbeiter zu melden und ihm anzubieten, dass ich innerhalb der nächsten Tage vorbeikommen würde. Ich hätte ohnehin in die USA fliegen müssen. Einige Tage später standen unsere Assistentin und ich bei Microsoft im Headquarter zum Meeting mit dem dortigen Chef der Bibliothek. Er musste uns jedoch versetzten, da er es wegen eines Autodefektes nicht rechtzeitig ins Büro schaffte. Erneut habe ich dann aus der Not eine Tugend gemacht, nach seiner Telefonnummer gesucht und ihn direkt angerufen und gefragt, ob wir ihm helfen könnten. Er verneinte zwar, fragte aber gleichzeitig, worum es in unserem geplatzten Meeting konkret hätte gehen sollen. Ich erinnerte ihn an getAbstract und welchen Nutzen wir Microsoft bieten könnten, woraufhin er direkt zusagte und uns bat, ihm den Kooperationsvertrag zuzusenden. Seitdem ist Microsoft einer unserer Kunden und die USA unser momentan stärkster Markt.

    Gründung zur Jahrtausendwende

    Auf die Frage, ob sich die Verhältnisse von damals (also 1999, dem Geburtsjahr von getAbstract) zu heute stark verändert hätten, verdeutlicht Thomas Bergen, dass die Unterschiede höchstens marginaler Natur seien: „Heute ist es vermutlich nicht mehr ganz so leicht für Start-ups, an das grosse Geld zu kommen, da es vor 14 Jahren deutlich mehr Venture Capitalists gab. Zudem gilt man heutzutage nicht mehr als technisch versiert, wenn man einen Online-Shop bauen kann. Damals war das noch ein grosser Akt, heutzutage ist es eher ein Klacks“, gibt Thomas Bergen zu verstehen. Ansonsten sei alles beim Alten geblieben: Es brauche immer noch ein exzellentes, motiviertes und sich ergänzendes Team, eine zukunftsträchtige Idee, ein funktionierendes Geschäftsmodell und ausreichende Liquidität, damit Start-ups erfolgreich werden und bleiben. Statt nur auf Marktanteile und Umsätze zu schauen, sei es viel wichtiger, so schnell wie möglich positive Deckungsbeiträge zu erwirtschaften. „Hätten wir darauf nicht geachtet, gäbe es getAbstract heute nicht mehr. Die Arbeitsplätze, die wir schaffen und erhalten, sowie der hohe Kundennutzen, den wir erzielen, all das gäbe es nicht, hätten wir nicht von Beginn an auf eine solide Finanzierung geachtet.“

    Lessons Learnt für die HSGler

    Allen gründungswilligen HSGlern rät Thomas Bergen dazu, nicht blindlings drauflos zu gründen. Die Chancen und Risiken sollten im Vorfeld sorgfältig gegeneinander abgewogen werden und in einen durchdachten Businessplan münden. Von einer Strategie im Sinne von „einfach mal zu starten, das Beste zu hoffen und mal schauen, was wird“ hält er wenig, schliesslich sei es ja auch für die potentiellen Kunden nachteilig, wenn man sein Geschäftsmodell und sein Produkt ständig verändern würde.

    Ebenfalls solle nur der- oder diejenige gründen, die es ernst meinen mit dem Unternehmertum. Nur des möglichen Exits wegen zu gründen, sei keine ausreichende Motivation. Das Leben als Unternehmer hat seine Hoch- und Tiefs, und da können die Gründer ihre Kraft nicht nur aus finanziellen Anreizen schöpfen. Als einen letzten Punkt warnt er davor, zu viele Anteile an Investoren abzugeben. Aus seiner eigenen Gründer- und Investmenterfahrung heraus weiss Thomas Bergen, dass Venture Capitalists rein finanz- und damit renditegetrieben sind. Wenn man als Gründer 5 Millionen Schweizer Franken aufnehme, jedoch nur 20% am Unternehmen halte, sei man ein Angestellter und kein richtiger Unternehmer mehr. Man dürfe die Kontrolle nicht abgeben. Die Gefahr sei sonst gross, zum Spielball der Investoren zu werden. Abberufungen als CEO oder zusätzliche Finanzrunden mit starker Verwässerung für die Gründer seien keine Seltenheit. Das Renditestreben der VCs sei jedoch per se nichts Schlechtes, man müsse als Gründer nur wissen, worauf man sich einlasse.

    hr gründet oder wollt gründen? Das HSG Gründer Lab und das Center for Entrepreneurship (CfE-HSG) sind eure Ansprechpartner. Hier findest du alle Informationen. Und: Vom 10.3-15.3 gibt es eine Gründer-Woche an der Uni mit der HSG Gründergarage und dem START Summit. Hilfreiche Workshops, hochkarätige Experten, Gründer und Investoren erwarten Dich. Save the dates!

  7. HSG Gründungsgeschichte: Adrian Locher und DeinDeal.ch

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    Gastbeitrag von: Stephan Gemke, Chair for Entrepreneurship, www.startup.unisg.ch

    Mit seinem vierten Start-up – DeinDeal.ch – gelingt ihm der ganz grosse Wurf: Mit CHF 30‘000 gegründet und schon nach 18 Monaten ein Einstieg des Medienkonzerns Ringier als strategischer Investor für eine hundertfache Unternehmensbewertung. Wie es in dieser rasanten Zeit zuging, erläutert Adrian Locher in diesem Artikel.

    Das Studium sei wichtig, aber es sei nicht alles. Noch wertvoller als eine solide Ausbildung seien die eigenen Erfahrungen, gibt Adrian Locher als Erstes zu verstehen. Die ganze Theorie nütze einem wenig ohne entsprechende Praxiserfahrung. Man müsse seine Neugierde befriedigen, sich ausprobieren, viele Dinge angehen und immer wieder neue Herausforderungen suchen und finden. Nur so liesse sich erkennen, was zu einem passe und worin man gut sei. Mit einer solchen Philosophie im Kopf verwundert es daher kaum, dass Adrian Locher seine Studienzeit sehr umtriebig und unternehmerisch gestaltete. Bereits während des Studiums baute er eine Internetagentur auf, die verschiedene Internet-Applikationen entwickelte. Gleichzeitig versuchten er und seine Mitstreiter sich im Aufbau eines e-Commerce Discountportals für Elektronikgeräte mit Direktimport aus China. Das entpuppte sich letztlich als Flop. Man wuchs zwar rasant und verkaufte 1‘000 Produkte im Monat, doch war es schlicht unmöglich, zwei Firmen gleichzeitig zu führen – ganz getreu dem Motto, dass man sich eine Braut verderbe, solange man auf zwei Hochzeiten tanze.

    Dafür wuchs die Softwarefirma zu einem veritablen Unternehmen mit Kunden wie der Schweizerischen Post, Swisscom und Zurich Versicherung. Nach der Aufbauarbeit war für Adrian aber die grosse Herausforderung erledigt und er sehnte sich nach einem neuen Abenteuer auf der grünen Wiese. Deshalb verabschiedete er sich aus dem operativen Geschäft in den Verwaltungsrat und machte sich auf nach Berlin. Dort hatte er den Plan eine „Softwareschmiede“ für Social Media Tools aufzubauen. Zweimal musste er deswegen die Diplomverleihung „aufschieben“ und erhielt statt 2005 erst im darauffolgenden Jahr seine Bachelorurkunde. „Das Business hatte nun mal Priorität und mit BlackBerry, Nestlé und auch Facebook gehörten damals grosse Player zu unseren Kunden“, kommentiert Adrian seinen verzögerten Studienabschluss. „Doch so richtig Erfolg hatten wir nicht. Gemessen an heutigen Verhältnissen waren wir damals einfach zu früh am Markt. Drei Jahre lang haben wir uns mit unserem Kampagnentool durchgeschlagen, mussten dann jedoch einsehen, dass es sich nicht so skalieren liess, wie wir uns das vorstellten. Das Ganze entwickelte sich immer mehr zu einem Agenturgeschäft. Da dies aber nicht unser Ziel war, entschlossen wir uns zur Einstellung dieses Unternehmens Ende 2009“, verdeutlicht Adrian seine Beweggründe.

     Alle guten Dinge sind drei, nein vier

    Wer nun denkt, dass Adrian nach diesen Erfahrungen und den zugehörigen Ups and Downs dem Internetbusiness überdrüssig wurde, wird enttäuscht: Jetzt ging es erst so richtig los. Im Jahre 2010 gründete er zusammen mit zwei Mitgründern die Goodshine AG, die Betreiberin von DeinDeal.ch. „Wir haben mit einem Betrag von rund CHF 30‘000 gegründet und mit diesem Geld eine Plattform für den Onlineverkauf von Rabattgutscheinen aufgebaut. Diese Plattform reichte aus, um erste Umsätze zu erzielen. Das hat uns finanziell enorm geholfen.“ Statt langer Existenz in der Ideenphase, war Adrian nun direkt drin im Business und die ersten Umsätze halfen, das ganze Start-up zu professionalisieren und auszubauen. Innerhalb kurzer Zeit stand dann auch die erste Finanzierungsrunde mit Klaus Hommels und Oliver Jung an. „Die beiden als Investoren haben uns auf jeden Fall weitergeholfen. Nicht nur wegen des Investments, sondern auch dank ihrer Unterstützung bei der Suche von Folgeinvestoren, sowie ihren operativen Insights , die sie aus anderen Investments einbrachten. Mit ihren Erfahrungen im Group Buying und Flash Sales-Business waren sie uns eine grosse Hilfe“, hält Adrian fest. „Ein Jahr später stieg dann Ringier als strategischer Folgeinvestor ein, an den wir 60% von DeinDeal verkauften“, fährt Adrian fort und beziffert die Valuation auf CHF 30 Mio.

    Innert 18 Monaten gegründet, gewachsen und verkauft

    „DeinDeal wuchs rasant, sollte es ja auch, doch wir wuchsen viel rascher als wir es uns je vorgestellt hatten, auch wenn der Schweizer E-Commerce Markt schon einigermassen entwickelt war,“ erzählt Adrian Locher. „Wir sind innert zwei Jahren viermal umgezogen. Unser erstes Büro war 60qm gross. Aber bei dazumal 30 Mitarbeitenden und ohne Klimaanlage im Sommer war das einfach keine dauerhafte Option. Dann sind wir in ein 260qm grosses Büro umgezogen und fanden schon das unglaublich gross. Aber bereits nach sechs Monaten wurde es wieder zu klein und wir haben erneut einen Umzug in Angriff genommen. Heute verteilen sich unsere 150 Mitarbeitenden auf drei Stockwerke und rund 1‘500 Quadratmeter Bürofläche.“

    Sehr herausfordernd war zudem das schnelle Mitarbeiterwachstum. Zu fünft gestartet, hat sich das Team bis heute fast vervierzigfacht! Und so verschieden die einzelnen Personen auch sind, sie alle eint das Bekenntnis zu den drei DeinDeal-Werten: Fairness, Schlagkraft und Messbarkeit. Das seien die drei zentralen Werte von DeinDeal, wie Adrian verdeutlicht: „Wir pflegen eine sehr direkte und offene Kommunikation. Wir tauschen uns regelmässig aus, streiten auch mal gerne und lassen Fehler zu. Fehler sind erwünscht und werden nicht bestraft, denn der grösste Fehler ist es, nichts zu machen. Und genau das wollen wir nicht, wir wollen keinen Stillstand. Zudem sind wir leistungsgetrieben. Das Resultat muss stimmen. Wenn wir etwas angehen, dann weil es uns von Nutzen ist, weil es einen Impact hat. Wir initiieren keine Projekte, die nachher in der Schublade landen. Und natürlich bieten wir das klassische Start-up-Feeling, auch wenn wir gemessen an unseren Financials eher ein erfolgreiches KMU sind. So gibt es bei uns die typischen Gratisgetränke, Gratissnacks und Gratisfrüchte, aber auch Yogakurse, Massagen sowie einen Töggelikasten.“

    Neben diesen Annehmlichkeiten warten bei DeinDeal auch immer wieder spannende Arbeitstage auf die Mitarbeitenden. So kam es schon vor, dass man an einem Tag 280 Apfelbäume verkaufte. Ebenfalls verkaufte man innerhalb von drei Tagen 30 Reisen auf die Malediven für jeweils 6‘000 Schweizer Franken. Absolutes Umsatzhighlight bleibt aber der Augenlaser-Deal: An nur einem einzigen Tag setzte DeinDeal damit 1.2 Millionen Franken um.

    Lessons Learnt für Studierende

    Angesprochen auf die Frage, was er den jetzigen HSG-Studierenden mit auf den Weg geben möchte, stellt Adrian zwei Dinge heraus:

    Erstens: Wer gründen will, muss mit Herzblut bei der Sache sein und sich auch in gewisser Art und Weise aufopfern. „Wir Gründer haben uns in den ersten sechs Monaten kein Gehalt ausgezahlt. Alles ist in der Firma geblieben. Das sogenannte Sweat Equity sollte zwar kein Dauerzustand sein, aber Gehälter zu Marktpreisen darf man insbesondere zu Beginn nicht erwarten. Und auch der Arbeitstag ist kein klassischer 9-to-5-Job. Tagsüber war ich mit der Kundenakquise beschäftigt, abends habe ich die Produkttexte geschrieben und die Bilder hochgeladen und ab Mitternacht dann die Deals manuell freigeschaltet. Wer gründet muss einfach viel selber machen. Daran lässt sich nichts ändern.“

    Die zweite Lesson Learnt bezieht sich auf die Investmentrunden. Bei Seed- und First-Rounds sollte die Bewertung nicht das massgebliche Investitionskriterium für die Gründer sein. Es macht wenig Sinn über die Bewertung zu verhandeln, wenn im Grunde nur eine Idee vorliege. Es gäbe ja praktisch keinerlei Anhaltspunkte, mit der sich eine Bewertung zuverlässig kalkulieren liesse. Die Bewertung spiele erst zu einer späteren Phase eine Rolle. Also dann, wenn es um wirklich grosse Investmentbeträge im hohen sieben- bis achtstelligen Bereich gehe und wenn sich diverse Multiples als Referenzpunkt heranziehen liessen.
    Wichtiger sei es, sich auf die Details im Beteiligungsvertrag zu konzentrieren, z.B. Mitbestimmungsrechte und Informationspflichten. Die einzelnen Klauseln seien auch insofern wichtig, als dass sie Grundlage für die weitere Zusammenarbeit zwischen Gründer und Investoren darstellen. Wenn man hier nicht hart verhandelt, zahle man später drauf oder der Spass vergeht in der Zusammenarbeit.

    Ihr gründet oder wollt gründen? Das HSG Gründer Lab und das Center for Entrepreneurship (CfE-HSG) sind eure Ansprechpartner. Hier findest du alle Informationen. Und: Vom 10.3-15.3 gibt es eine Gründer-Woche an der Uni mit der HSG Gründergarage und dem START Summit. Hilfreiche Workshops, hochkarätige Experten, Gründer und Investoren erwarten Dich. Save the dates!

  8. Kilian Thalhammer über Paymill und wie er kleinen- und mittleren Online-Shops Kreditkartenzahlungen ermöglicht

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    Gastbeitrag von: Stephan Gemke, Chair for Entrepreneurship, www.startup.unisg.ch

    Kleine und mittlere Online-Händler bereitet der Payment-Prozess oft grosse Schmerzen: Mal lohnt es sich finanziell nicht, viele verschiedene Bezahlmöglichkeiten anzubieten, mal hindern administrative und technologische Aspekte den Händler hier neue Wege zu gehen. Mit PAYMILL gehören diese Probleme der Vergangenheit an. Mehr dazu erläutert Mitgründer Kilian Thalhammer in diesem Artikel. (mehr …)

  9. Alexander Graubner-Müller gibt spannende Einblicke zu Kreditech

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    Gastbeitrag von: Stephan Gemke, Chair for Entrepreneurship, www.startup.unisg.ch

    Unternehmerisch aktiv zu sein, reizte ihn schon immer und als dann das Investmentbanking an Job-Attraktivität verlor, stand für Alexander Graubner-Müller fest: Ich gründe. Und der Erfolg gibt ihm Recht, leitet er doch als Co-Gründer und CTO von Kreditech eines von Deutschlands heissesten Start-ups. (mehr …)